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Ausschreibungen Dachdeckerarbeiten

Krankenhaus St. Elisabeth, Neubau ZNA, Dachabdichtungsarbeiten

Krankenhaus St. Elisabeth gGmbH | Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Damme, NiedersachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Beim Krankenhaus St. Elisabeth in Damme entsteht eine neue Zentrale Notaufnahme (ZNA) mit Aufstockung um drei Pflegegeschosse. Für dieses Bauvorhaben werden die Dachabdichtungsarbeiten öffentlich ausgeschrieben (offenes Verfahren nach VOB/A-EU).

Bieter müssen ein vollständiges Angebot über die im Leistungsverzeichnis beschriebenen Dacharbeiten abgeben – inklusive Baustelleneinrichtung, Klempnerarbeiten, Dachabdichtung am Hauptdach und Vordach, Übergang zum Bestand, Flachdach-Laufwegen sowie Stundenlohnarbeiten.

Wichtig zu wissen:

Angebote müssen elektronisch über die Vergabeplattform dtvp.de eingereicht werden.Angebotsfrist: 16.07.2026, 09:00 Uhr (MESZ).Zuschlag erhält das preisgünstigste Angebot.Es gilt das Niedersächsische Tariftreue- und Vergabegesetz (NTVergG).
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristJUL2026AUGSEPOKTNOVDEZJAN2027FEBMÄRAPRMAI
Bieterfragen-Frist10. Juli 2026
Angebotsfrist16. Juli 2026
Angebotsöffnung16. Juli 2026
Bindefrist16. Juli – 14. Sep. 2026
Ausführungsbeginnca. 30. Juli 2026
Vorlage Terminplanca. 30. Juli – 14. Aug. 2026
Ausführungszeitraumca. 30. Juli 2026 – 5. Mai 2027
Gewährleistungca. 5. Mai 2027 – 5. Mai 2031bis 2031
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis (Wertungssumme)100%

    Zuschlagskriterium ist ausschließlich der Preis, ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten).

Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Das einzige Zuschlagskriterium ist der Preis (100%). Zusätzlich gibt es eine Bonusregelung für Werkstätten für Behinderte gemäß § 15 NTVergG.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Allgemeine Ausführungsbedingungen

Die Leistungen sind gemäß VOB 2002 mit Ergänzungsband 2005, den einschlägigen ATV, DIN-Normen und Herstellerangaben auszuführen. Verbrauchskosten für Bauwasser und Baustrom sind direkt mit den Versorgern bzw. dem Rohbauunternehmer abzurechnen. Schutt-, Müll- und Abfallentsorgung inkl. aller Kosten trägt der Auftragnehmer. Erforderliche Gerüste, Hebezeuge und Montagehilfen sind einzuplanen, sofern nicht als eigene LV-Position ausgewiesen. Materialien müssen ungebraucht sein und DIN-Güte entsprechen. Oberflächen und Farben sind vor Bestellung/Montage durch die Bauleitung zu bemustern. Der Krankenhausbetrieb bleibt während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten.

Baustelleneinrichtung und allgemeine Vorbereitung

Einrichten, Unterhalten und Beseitigen der Baustelleneinrichtung einschließlich Lager- und Arbeitsplätzen sowie aller erforderlichen Geräte. Der Auftragnehmer hat einen deutschsprachigen Bauleiter zu benennen, Bautagesberichte täglich anzufertigen, einen Terminplan sowie einen Baustelleneinrichtungsplan spätestens 12 Werktage nach Auftragserteilung vorzulegen und Gefährdungsanalysen mindestens eine Woche vor Beginn der jeweiligen Arbeiten zu übergeben.

Arbeitszeiten und Lärmschutz

Arbeitstage sind Montag bis Samstag. Nachtruhezeit 21:00–06:30 Uhr – lärmintensive Arbeiten grundsätzlich verboten. Lärmintensive Arbeiten sind erlaubt 06:30–12:30 Uhr und 14:00–18:00 Uhr; Ausnahmen am Nachmittag nur nach Abstimmung mit Auftraggeber/Bauleitung.

Klempnerarbeiten

Herstellen und Anbringen aller Klempnerbauteile: Z-Profile aus verzinktem Blech auf Attika, waagerechte Sperrholz-Abdeckungen auf Attika (ca. 242 m²), Attika-Abdeckungen aus Aluminium (2 mm) bzw. Titan-Zink (0,7 mm), Holz-Unterkonstruktion und Verbundblech-Rinnen (innenliegend), Zink-Dachrinnen halbrund inkl. Rinnenhalter, Endstücke, Einhangstutzen und Fallrohrbögen (DN 100), Wasserfangkästen aus Zink, Regenfallrohre rund DN 100 aus feuerverzinktem Stahl.

Dachflächen, Dämmung und Abdichtung

Reinigung der Beton-Dachflächen (ca. 1.400 m²), Bitumen-Voranstrich, Elastomerbitumen-Dampfsperre auf Beton, Grunddämmung (90/120 mm, WLG 038), Gefälledach (40–260 mm, WLG 038, 2 % Gefälle), oberste Dämmplattenlage (60 mm, WLG 035), Kunststoff-Dachbahn PVC-P vlieskaschiert (1,5 mm, für Auflast), Windsogsicherung mit Befestigungsschiene, Anschlussstreifen an Attika und Wand, Dachkeile, senkrechte und waagerechte Dämmplatten an Attika/Brüstungen. Anarbeiten an Rohrleitungen und Abklebungen an Fenster-/Türanschlüssen.

Vordach / Liegenzufahrt (Trapezblechdach)

Trapezbleche 150/280, t=1,00 mm (ca. 220 m²), Trauf-/Randverstärkung (93 m), Attika-Anschlussblech (44 m), Dachausschnitte (4 Stk. à 2,00×3,00 m, 4 Stk. d=150 mm), Voll-Sickenfüller Steinwolle (196 m²), Dampfsperre PE 0,25 mm (196 m²), Dämmschicht Steinwolle 40 mm (196 m²), Kehle mit Gefälledämmplatten, Trennschicht 120 g/m², PVC-Ku-Dachbahn (196 m²), Attika-/Wandanschlussstreifen, 3 Flachdachgullys DN 125, 2 Attika-Flachdachgullys DN 70 als Notüberlauf, Regenfallrohr DN 100 Zink (10 m), Dachdurchdringungen bis d=150 mm (4 Stk.), Typenschild, Flachdach-Absturzsicherung (4 Stk.), 4 Flachdachfenster 200×300 cm mit 2-fach Wärmeschutzisolierverglasung.

Übergang Flachdach zum Bestand

Abbruch der Bestandssparren (Einkürzen auf ca. 1,50 m), Aufnahme und seitliche Lagerung von 5 Reihen Dachpfannen, Wiedereindeckung der gelagerten Dachpfannen (ca. 30 m²), Wärmedämmschicht mineralische Faserdämmstoffplatten (160 mm, WLG 035, A1/A2), Konstruktionsvollholz KVH-NSi (8×18 cm, C24), Holzschalung Sperrholz 24 mm, Attikaaufkantung in Holzbauweise (h≈90 cm), Elastomerbitumen-Dampfsperre auf Holz (sd>1500 m), Grunddämmung Steinwolle 60 mm, Gefälledach 40–80 mm, Dachkeile, PVC-Ku-Dachbahn für Auflast, Windsogsicherung mit Befestigungsschiene, Anschlussstreifen Attika und über Dehnungsfuge.

Entwässerung, Dachdurchdringungen, Sicherheit

Flachdachgullys wärmegedämmt DN 80, Notentwässerung DN 80, Attika-Flachdachgully DN 80, Flachdach-Schwanenhals DN 100, Dunstrohrentlüfter DN 100, Kernbohrungen. Flachdachfenster 125×250 cm, Flachdachausstieg mit fester Leiter und Absturzsicherung, RWA-Lichtkuppeln 126×113,5 cm und 130×170 cm, RWA-Zuluftöffnungen 50×50 cm, Lüftungshauben.

Flachdach-Laufwege und Wartung

Solar-/Kabeldurchgang, Schutzvlies unter Granulatmatte, Granulatmatte 8 mm, Beton-Gehwegplatten 30×30×4 cm. Überfahrbares Seilsystem als Absturzsicherung (35 m und 8 m).

Abdichtung auf SG-Sohlplatte

Reinigung der Betonbodenfläche (ca. 700 m²), Bitumen-Voranstrich, Elastomerbitumen-Dampfsperrbahn auf Beton.

Stundenlohnarbeiten

50 Facharbeiterstunden, 50 Helferstunden, Material auf Nachweis bis 1.000 €, jeweils auf Anordnung der Bauleitung.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung

Nachweis über vergleichbare Leistungen der letzten 5 Kalenderjahre (Dachabdichtungs-/Dachdeckerarbeiten). Vorlage von mindestens 3 Referenzen mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengenangaben, durchschnittlicher Arbeitnehmerzahl, technischen/gerätespezifischen Anforderungen, Baumaßnahmentyp (Neubau/Umbau/Denkmal), vertraglicher Bindung und Auftraggeberbestätigung über vertragsgemäße Ausführung. Referenzen werden nur bei Shortlistung angefordert.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Angabe der Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre mit vergleichbaren Leistungen (im Formblatt 124). Auf Verlangen: Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG, Unbedenklichkeitsbescheinigung Finanzamt, Betriebshaftpflichtversicherung (nicht älter als 6 Monate).

Persönliche Eignung / Zuverlässigkeit

Kein Insolvenzverfahren eröffnet oder beantragt; kein rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan; keine Liquidation. Keine Ausschlussgründe gem. § 6e EU VOB/A: keine Verurteilung mit Freiheitsstrafe >3 Monaten oder Geldstrafe >90 Tagessätzen oder Geldbuße >2.500 € in den letzten 2 Jahren. Ordnungsgemäße Erfüllung der Steuer-, Abgaben- und Sozialversicherungspflichten. Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft. Bei Auftragssumme ≥ 30.000 € fordert der Auftraggeber einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§ 150a GewO) an.

Registereintragungen

Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK – je nach Status des Bieters (auf Verlangen nachzuweisen).

Personelle Leistungsfähigkeit

Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte; bei Shortlistung Nachweis der durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen einschließlich Leitungspersonal. Benennung eines deutschsprachigen Bauleiters nach Auftragserteilung.

Einsatz von Nachunternehmern und Eignungsverleihern

Bei Einsatz anderer Unternehmen: Verpflichtungserklärung (Formblatt 236), Nachunternehmer-Verzeichnis (Formblatt 233), Nachweis der Verfügbarkeit der Kapazitäten und der Eignung der fremden Unternehmen, ggf. gemeinsame Haftungserklärung. Tariffreueerklärung nach § 4 NTVergG gilt auch für alle Nachunternehmer.

Bietergemeinschaften

Erklärung aller Mitglieder in Textform (Formblatt 234); Benennung eines bevollmächtigten Vertreters; gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder.

Sanktionsrechtliche Eignung

Eigenerklärung, dass weder der Bieter noch beteiligte Nachunternehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher unter die Russland-Sanktionen gemäß EU-VO 2022/576 fallen. Russland-bezogene Unteraufträge dürfen max. 10 % der Auftragssumme ausmachen.

Präqualifikation

Präqualifizierte Bieter können ihre PQ-Nummer angeben; nicht präqualifizierte Bieter reichen die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) ein.

Zuschlagskriterium

Der Zuschlag wird auf das preisgünstigste Angebot (niedrigster Preis / niedrigste Wertungssumme) erteilt. Werkstätten für Behinderte erhalten einen 15 %-Bonus bei der Wertung.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 KalenderjahreVolumen: nicht spezifiziert

Mindestens 3 vergleichbare Referenzen über Dachabdichtungs-/Dachdeckerarbeiten

Vergleichbare Leistungen mit Ansprechpartner, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittlicher Arbeitnehmerzahl, technischen Anforderungen, Baumaßnahmentyp (Neubau/Umbau/Denkmal), vertraglicher Bindung und Auftraggeberbestätigung über vertragsgemäße Ausführung. Nur bei Shortlistung gefordert.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 28%4–10 · 50%11+ · 22%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 23 erledigt
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Eignungsnachweise
Erklärungen & Verpflichtungen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Krankenhaus St. Elisabeth gGmbH | Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
49401 Damme
Ort
49401 Damme
Kategorie
Dachabdichtung & Flachdach
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.krankenhaus-damme.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
49401 Damme
Niedersachsen

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