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Objektplanung Erweiterung Hermann Schmidt Schule

Kreisverwaltung Paderborn | Vergabekammer Westfalen33104 Paderborn, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Der Kreis Paderborn sucht ein Generalplanerbüro (Architektur, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung) für den Umbau, die Sanierung und die Erweiterung der Hermann-Schmidt-Schule (Förderschule) am Meschweg 6 in Paderborn.

Kern der Aufgabe: 15 Klassenräume im Erdgeschoss sollen in 3–4 Bauphasen umgebaut und erweitert werden, während die Schule weiterläuft. Die Baugenehmigung inklusive Brandschutzkonzept liegt bereits vor.

Was beauftragt wird: Objektplanung Gebäude (Leistungsphasen 5–8), Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung (HLSK, Elektro, Gebäudeautomation), Bauphysik (Wärmeschutz, gesetzliche Bauakustik). Beauftragung stufenweise, zunächst verbindlich die Leistungsphasen 7–8.

Wirtschaftlicher Rahmen: Baukosten (Kostengruppen 300 + 400) rund 6,3 Mio. € netto.

Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb; Bewerbung elektronisch über Vergabe Westfalen.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristJUN2026 SEP DEZ MÄR JUN SEP DEZ MÄR
Veröffentlichung10. Juni 2026
Bieterfragen Klärungca. 10. Juni – 24. Juni 2026
Veröffentlichung Teilnahmewettbewerb11. Juni 2026
Bieterfragen-Frist27. Juni 2026
Teilnahmefristca. 11. Juli 2026
Teilnahmefrist (Stammdaten)14. Juli 2026
Prüfung Teilnahmeanträge14. Juli – 24. Juli 2026
Information Teilnahmewettbewerb25. Juli 2026
Einladungsfrist28. Juli 2026
Nachreichung Unterlagenca. 28. Juli – 4. Aug. 2026
Angebotsfrist1. Sep. 2026
Angebotswertung2. Sep. – 15. Sep. 2026
Zuschlagca. 29. Sep. 2026
Nachprüfungsfristca. 29. Sep. – 14. Okt. 2026
Vertragsbeginnca. 29. Sep. 2026
Stufe 1 (LP 5–6)ca. 29. Sep. 2026 – 29. Apr. 2027
Vorlage Terminplanca. 14. Okt. 2026
Abstimmung Terminplanca. 28. Okt. 2026
Stufe 2 (LP 7–8)ca. 1. Mai 2027 – 1. Mai 2028
Bindefrist Folge-Stufenca. 1. Mai – 1. Nov. 2028bis 2028
Vertragsendeca. 1. Mai – 6. Mai 2028
Gewährleistungca. 6. Mai 2028 – 6. Mai 2033bis 2033
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität9 Kriterien
  • Preis (Honorar)50%

    Gewertet wird die Honorarsumme brutto inkl. aller Zu- und Abschläge, Nebenkosten und ggf. Nachlass für die Generalplanerleistung (Objektplanung, Tragwerksplanung, Wärmeschutz/Energiebilanzierung, Bauakustik, Fachplanung HLSE).

  • Qualität des Konzeptes50%

    Schriftliches Konzept zur Qualität der zu erwartenden Leistung (max. 4 DIN-A4-Seiten). Bewertet wird, inwieweit die Ausführungen vollständig, nachvollziehbar und plausibel sind. Die Bewertung erfolgt anhand einer 0-5-Punkte-Skala je Unterkriterium.

Quotient = Leistungspunkte Qualität Bieter / Angebotener Preis Bieter. Das Angebot mit dem höchsten Quotienten ist das wirtschaftlichste Angebot.

KI-Hinweis: Die Unterkriterien der Qualität ergeben in Summe 100% der Qualitätsgewichtung (30+10+30+30=100%), die Bewertungsmatrix weist jedoch für Kriterium 4 (Kostenvergleich) max. 25 statt 30 Punkte aus – kleinere Inkonsistenz im Dokument. Zudem ist die genaue Umrechnung der Qualitätspunkte in Leistungspunkte für die Formel Z=L/P nicht explizit beschrieben (Maximalpunktzahl der Leistung nicht klar definiert).

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Aufgabe und Projektziel

Der Kreis Paderborn (Auftraggeber) beauftragt Generalplanerleistungen für den Umbau, die Sanierung und die Erweiterung der Hermann-Schmidt-Schule (Förderschule) am Merschweg 6, 33104 Paderborn.

15 Klassenräume auf Erdgeschossebene werden umgebaut und erweitertUmsetzung in 3 bis 4 Bauphasen (Häuser gelb, grün, blau; Erweiterung am Flur des Sportstättenbereiches in 1. Bauphase)Die Maßnahme erfolgt im laufenden Schulbetrieb – bevorzugt Verlagerung der Hauptarbeiten in die Sommerferien, teilweise Umsiedlung von Schülern während der PhasenBaugenehmigung inklusive Brandschutzkonzept liegt bereits vorDie Planung soll inklusiven und ganztägigen Schulbetrieb ermöglichenDie Maßnahme wird stufenweise beauftragt (Grundlage für die stufenweise Vergabe der Planungsleistungen)

Leistungsdisziplinen des Generalplaners

Der Generalplaner koordiniert folgende Fachdisziplinen gesamtheitlich und übernimmt das Schnittstellenmanagement:

1. Objektplanung Gebäude und Innenräume – § 34 HOAI, Anlage 10

2. Tragwerksplanung – § 51 HOAI, Anlage 14

3. Technische Ausrüstung (HLSK, Elektro, Gebäudeautomation, MSR) – § 55 HOAI, Anlage 15, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 (soweit erforderlich) und 8

4. Bauphysik – Wärmeschutz und Energiebilanzierung sowie gesetzliche Bauakustik gemäß § 68 Abs. 1 BauO NRW 2018 (kein erhöhter Schallschutz von außen)

Wichtig: Die Leistungsphasen 1–4 sind nicht Bestandteil der Beauftragung und werden nicht vergütet, da die Baugenehmigung bereits vorliegt. Prüfung der Tragwerksplanung erfolgt durch unabhängigen Prüfingenieur (Vergütung nicht Teil des Angebots).

Leistungsphasen und Stufen der Beauftragung

Stufenweise Beauftragung – wirtschaftliches Vertragsziel: KG 300/400 = 6.300.000 € netto.

Stufe 1 (Leistungsphasen 5–6) – Ausführungsplanung und Vorbereitung der Vergabe: bereits abgeschlossen (Baugenehmigung liegt vor)Stufe 2 (Leistungsphasen 7–8) – Mitwirkung bei der Vergabe und Objektüberwachung: zunächst verbindlich beauftragtObjektplanung Gebäude: Leistungsphasen 5–8, Honorarzone IIITragwerksplanung und Technische Ausrüstung: Leistungsphasen 1–8, soweit für das Bauvorhaben erforderlichWeitere Stufen können nach Abschluss und Freigabe der vorherigen Stufen abgerufen werden (Bindefrist 6 Monate)Kontinuierliche Präsenz der Bauleitung vor Ort in Lph 8 (arbeitstäglich)

Qualitätsanforderungen (integral zu berücksichtigen)

Die Planung muss folgende Qualitäten nachweisen:

Ökologische Qualität: Primärenergiebedarf, CO₂-Bilanzierung, ressourcenschonende Materialien und KonstruktionÖkonomische Qualität: Lebenszykluskostenbetrachtung (LCC)Soziokulturelle/funktionale Qualität: Aufenthaltsqualität, Barrierefreiheit, Tageslicht, Akustik, pädagogische RaumkonzepteTechnische Qualität: energieeffiziente Gebäudetechnik, integrale Planung, zukunftssichere und wartungsfreundliche TGA-SystemeProzessqualität: transparente Nachhaltigkeitsdokumentation und QualitätssicherungBarrierefreiheit und Inklusion sind zwingend zu berücksichtigen

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche Eignung – Ausschlussgründe

Es dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen. Geprüft werden u. a.:

Rechtskräftige Verurteilungen wegen Terrorismusfinanzierung, Geldwäsche, Betrug, Subventionsbetrug, Bestechung, Menschenhandel etc.Verstöße gegen Umwelt-, Sozial- oder ArbeitsrechtZahlungsunfähigkeit, Insolvenz, LiquidationNicht erfüllte Steuer- oder SozialversicherungspflichtenSchwere Verfehlungen, die die Integrität infrage stellen

Bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes kann über Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB belegt werden, dass dennoch keine Eignungshindernisse bestehen.

Berufliche Qualifikation (§ 75 VgV)

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung als Architekt/in bzw. Ingenieur/in sind nachzuweisen (Eintragung in die Architektenkammer oder vergleichbar). Für die Leistung verantwortliche Personen sind mit Namen und beruflicher Qualifikation zu benennen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV)

Bewertet mit insgesamt 60 % im Eignungsteil:

Jahresumsatz (20 %): mindestens 2,0 Mio. € (1 Punkt), bis ≥ 8,0 Mio. € (5 Punkte)Fest angestellte Mitarbeiter (15 %): mindestens 4,5 Ingenieure (1 Punkt), bis ≥ 10 (4 Punkte)Qualifikation der Projektbeteiligten (5 %): mindestens 2,5 Ingenieure (1 Punkt), bis ≥ 4 (4 Punkte)Betriebszugehörigkeit Projektleiter (20 %): 1–2 Jahre (2 Punkte), 3–4 Jahre (3 Punkte), ≥ 5 Jahre (4 Punkte)Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen:Personenschäden: mindestens 5 Mio. €Sach- und sonstige Schäden: mindestens 1,5 Mio. €

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (§ 46 VgV)

Bewertet mit insgesamt 40 % im Eignungsteil:

Art des Auftraggebers bei Referenzen (15 %): mindestens 2 öffentliche Auftraggeber (1 Punkt), bis ≥ 5 (4 Punkte)Größenordnung KG 300+400 (12 %): je Referenz mit ≥ 3,0 Mio. € netto gibt es 1 PunktSchulbauten/Förderschulen (13 %): je Referenz, die Gebäude nach Grundsätzen von Grund- oder Förderschulen betrifft, gibt es 1 Punkt

Zusätzlich:

Persönliche Referenzen der Projektleitung: mindestens 3, maximal 4 werden gewertet (je max. 2 Wertungskriterien je Referenz)Jede weitere Projektteam-Person: maximal 2 ReferenzenObjektliste der in den letzten 3 Jahren erbrachten wesentlichen Leistungen

Mindestanforderungen an Referenzprojekte

Jede gewertete Referenz muss folgende Bedingungen erfüllen:

Realisierung innerhalb der letzten 8 JahreBaukosten KG 300+400 nach DIN 276 mindestens 3 Mio. € nettoMindestens Honorarzone IIIVergleichbare Schwierigkeit, nachgewiesene Planungsleistung nach §§ 34, 49, 56 ff. HOAIErfahrung mit Schulbauten oder Förderschulen wünschenswertMindestens eine Referenz sollte Bauen im Bestand abdecken

Bietergemeinschaften: Jedes Mitglied muss die technische Leistungsfähigkeit nachweisen. Der Nachweis kann über gemeinsame oder einzelne Referenzen erfolgen. Ggf. sind mehr als 3 Referenzen nötig, um alle Mindeststandards zu erfüllen.

Auswahlverfahren

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Nach Prüfung der Teilnahmeanträge werden mindestens 3, maximal 5 Bewerber zur Verhandlungsphase (Angebotsabgabe und ggf. Verhandlungen) eingeladen. Keine Beschränkung auf KMU, keine Bietsicherheit erforderlich.

Referenzprojekte
mindestens 3, maximal 4 werden gewertet ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten 8 JahreVolumen: Baukosten KG 300+400 nach DIN 276 mindestens 3 Mio. € netto

Vergleichbares Referenzprojekt für Objektplanung Gebäude (Generalplanerleistung)

Honorarzone III, vergleichbare Schwierigkeit, Planungsleistungen nach §§ 34, 49, 56 ff. HOAI; mit Angabe, ob Schulsonderbau, Förderschule/Grundschule, Bauen im Bestand

pro Referenz 1 Punkt (Kriterium 13 % Gewichtung) ReferenzenZeitraum: letzte 8 JahreVolumen: mindestens 3,0 Mio. € netto KG 300+400

Erfahrung mit Schulbauten bzw. Förderschulen (Schulsonderbau oder Grundschule)

Ja/Nein-Angabe im Referenzbogen

mindestens eine Referenz sollte dies abdecken ReferenzenZeitraum: letzte 8 JahreVolumen: mindestens 3,0 Mio. € netto KG 300+400

Erfahrung mit Bauen im Bestand

Ja/Nein-Angabe im Referenzbogen

mindestens 2 für 1 Punkt, bis ≥ 5 für 4 Punkte (Kriterium 15 % Gewichtung) ReferenzenZeitraum: letzte 8 JahreVolumen: nicht vorgegeben

Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern

Auftraggeber und bearbeitete Leistungsphasen angeben

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 43%4–10 · 35%11+ · 22%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 26 erledigt
Pflichtformulare (ausgefüllt und unterschrieben)
Eignungsnachweise – wirtschaftlich und finanziell
Eignungsnachweise – technisch und persönlich
Nachzureichende Unterlagen auf Anforderung (Frist: 5 Werktage)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Kreisverwaltung Paderborn | Vergabekammer Westfalen
Anschrift
33102 Paderborn
Ort
33104 33104 Paderborn
Kategorie
DigitalPakt Schule
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.kreis-paderborn.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
33104 33104 Paderborn
Nordrhein-Westfalen

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