Ausschreibungen Drucker, Kopierer & Scanner

"Personalisierungs- und Versandanlagen Zulassungsbescheinigungen", ECA-2026-050

Bundesdruckerei GmbH | Vergabekammern des Bundes beim BundeskartellamtBerlin, BerlinFrist:

Zusammenfassung

Die Bundesdruckerei GmbH sucht einen Auftragnehmer für die Lieferung und Inbetriebnahme von zwei baugleichen Fertigungssystemen. Diese Systeme sollen Fahrzeug-Zulassungsdokumente (Zulassungsbescheinigung Teil 1 und Teil 2) personalisieren, mit Sicherheitsmerkmalen versehen, kuvertieren und versandfertig machen.

Das Verfahren ist zweistufig: Zuerst findet ein Teilnahmewettbewerb statt (Bewerbung bis 08.06.2026). Nur die 4 am besten geeigneten Bewerber werden danach zur Angebotsabgabe aufgefordert.

Wichtige Eckpunkte:

  • Hochsicherheits-Dokumente: Verarbeitung von Sicherheitspapieren mit Kinegramm, Sicherheitsetiketten und Prüfplaketten
  • Hoher Durchsatz: mindestens 2.000 versandfertige Sendungen pro Stunde
  • 3-Schicht-Betrieb an 7 Tagen mit mindestens 90 % technischer Verfügbarkeit
  • Zieltermine Lieferung: 1. System bis 01.05.2027, 2. System bis 01.07.2027
  • Anbindung an das Produktionsinformationssystem der Bundesdruckerei (verschlüsselte Schnittstelle, z. B. OPC UA, SOAP oder REST)
  • Service- und Wartungsvertrag über 2 Jahre sowie 10 Jahre Ersatzteilverfügbarkeit
  • Einreichung ausschließlich elektronisch über das DTVP-Portal
Original-Bekanntmachung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert

Aktive Ausschreibung
Termin / Frist
202620272028202920302031
MAINOVMAINOVMAINOVMAINOVMAINOVMAI
Veröffentlichung
Bieterfragen-Frist
Teilnahmefrist
Auswertung der Teilnahmeanträge
Versendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe
Angebotsfrist (Erstangebote)
Verhandlungszeitraum
Angebotsfrist (finale Angebote)
Bindefrist
Versendung Vorabinformationsschreiben
Zuschlag
Rügefrist § 160 Abs. 3 GWB
Vertragsbeginn
Versicherungsschutz
NDA-Laufzeit
Zahlung Rate 1
Anlieferung 1. Fertigungssystem
Zahlung Rate 2
Anlieferung 2. Fertigungssystem
Inspektion und Wartung
Service- und Wartungsvertrag
Gewährleistung
Gewährleistung Ersatzteile
Ersatzteilverfügbarkeit
bis 2037
Service-/Wartungsleistungen
bis 2037
Produkthaftungsdokumentation Aufbewahrung
bis 2032
Zahlung Rate 3
Zahlung Rate 4
NDA-Geheimhaltungspflicht
bis 2036
Heute
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen

Preis & Qualität5 Kriterien
Preis 10%Qualität 90%
  • Preis40%

    Bewertung des Netto-Gesamtpreises

  • Terminplan40%

    Bewertung der Lieferzeiten für zwei Fertigungssysteme

  • Leistung20%

    Bewertung von Leistungsparametern gemäß Lastenheft

Bewertungsformel

Z(Angebot) = 40% * P(Angebot) + 40% * T(Angebot) + 20% * L(Angebot)

Alle Zuschlagskriterien, Gewichtungen und Bewertungsformeln sind vollständig in der Bewertungsmatrix und den Vergabebedingungen dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Kernleistung – Personalisierung und Versand der Dokumente

Die beiden Fertigungssysteme müssen die folgenden Dokumente vollautomatisch verarbeiten:

  • Zulassungsbescheinigung Teil 1 (ZB I) auf Neobond-Sicherheitspapier mit Kinegramm und Sicherheitsetikett
  • Zulassungsbescheinigung Teil 2 (ZB II) inkl. Falzen
  • Plakettenträger mit Stempelplakette, personalisiert mit FIN und Kennzeichen
  • HU-Prüfplaketten in 4 Farbvarianten, appliziert auf HU-Plakettenträger
  • Begleitschreiben und Beiblätter zum ZB I (bis zu 2 Stück pro Sendung)
  • Alles kuvertiert in C4-/C5-Umschläge (nassklebend) und versandfertig

Bedruckung: Nadel- oder Inkjetdruck mit mindestens 300 dpi, schwarz, IR-sichtbar, Lichtechtheit mindestens IWS 6. Auslesen und datentechnische Verknüpfung der Dokumentennummern und DMC-Codes. Ausschluss von Datenversatz ist sicherzustellen.

Durchsatz, Verfügbarkeit und Betriebszeiten

  • Durchsatz: mindestens 2.000 versandfertige Sendungen pro Stunde (höhere Werte werden in der Angebotswertung positiv bewertet)
  • Technische Verfügbarkeit: mindestens 90 % nach VDI 3423:2002-01
  • Dauerbetrieb: 3-Schicht-Modell an 7 aufeinanderfolgenden Tagen
  • Rüstzeit-Wechsel zwischen Produktarten: 0 Minuten
  • Anfahrzeit aus ausgeschaltetem Zustand: maximal 5 Minuten bis zur Produktionsbereitschaft
  • Störungsmeldungen: vor 12:00 Uhr eingehende Meldungen werden am selben Werktag bearbeitet, danach am nächsten Werktag bis 12:00 Uhr

Maschinenschnittstelle und IT-Integration

Die Fertigungssysteme müssen über eine bidirektionale Schnittstelle an das Produktionsinformationssystem der Bundesdruckerei angebunden werden. Gefordert sind:

  • Unterstützte Standards: OPC UA (JSON/PubSub oder Binär), SOAP-Webservice oder REST-Webservice
  • Verschlüsselte und authentifizierte Kommunikation (TLS 1.2+, OAuth 2.0+, OpenID Connect oder OPC UA-Authentifizierung)
  • Konfigurierbares Schlüssel- und Zertifikatsmaterial
  • Synchrone Kommunikation, robuste Fehlerbehandlung, Prozesssynchronisation mit Timeouts und Wiederholversuchen
  • Mindestens zwei Endpunkte für den Zusatzdatenabruf
  • Strukturierte Logdateien mit Nachvollziehbarkeit (Request/Response, Absender mit Hostname/IP, Fehlerprotokollierung); Löschung personenbezogener Daten auf Anforderung der Bundesdruckerei
  • Abgestuftes Berechtigungskonzept mit mindestens 4 Ebenen (Bediener, Einrichter, Servicepersonal, Administrator); alle Schalthandlungen und Parameteränderungen werden mit Zeitstempel und Bediener protokolliert

Aufstellungs- und Umgebungsanforderungen

  • Standort: Bundesdruckerei, Alte Jakobstr. 109, 10969 Berlin (Lieferbedingung DAP Incoterms® 2020)
  • Klimabedingungen: 20 °C ± 5 °C, 50 % ± 10 % relative Luftfeuchte
  • Maximale Höhe der Einbringöffnung: 3,00 m
  • Maximale Deckenlast: 2.000 kg/m²
  • Transportoptionen: Aufzug mit 2,8 × 2,2 × 2 m und 3.900 kg Tragfähigkeit oder Tor mit 2 × 2 m

Service, Wartung, Ersatzteile und Gewährleistung

  • Inspektion und Wartung für 24 Monate ab Abnahme
  • Ersatzteilverfügbarkeit (inkl. Verschleißteile) für mindestens 10 Jahre ab Abnahme
  • Service- und Wartungsvertrag über 2 Jahre ist im Angebot separat zu kalkulieren
  • Gewährleistung: 24 Monate ab Abnahme bzw. Gefahrübergang; Verjährung auch für Ersatzteile 24 Monate ab Ablieferung
  • Hotline: telefonische Störungsannahme während der Geschäftszeiten (werktags 08:00–18:00 Uhr lokaler Zeit)
  • Dokumentation: vollständige deutschsprachige Betriebs-, Bedien- und Wartungsanleitungen; Schaltpläne (gedruckt + PDF), Konstruktionszeichnungen, Aufstellplan, Verschleiß-/Ersatzteilhandbuch, Software- und Versionskatalog

Projektsteuerung und Tests

  • Wöchentliche Statusbesprechungen mit dem Auftraggeber; Protokoll binnen 3 Werktagen
  • Fortschrittsberichte mindestens wöchentlich
  • FAT (Factory Acceptance Test): nach stabilem Dauerbetrieb von mindestens 7,5 Stunden; Testspezifikation 2 Wochen vorher einreichen und mit Bundesdruckerei abstimmen
  • SAT (Site Acceptance Test): nach Probebetrieb; Testspezifikation 2 Wochen vorher einreichen
  • Abnahme: regelmäßig binnen 1 Woche nach erfolgreichem Probebetrieb

Bedarfspositionen (Erweiterungen)

  • Bedarfsposition 1 (zwingend): Erweiterung um Aufbringen eines Sicherheitsetiketts auf ZB I (gemäß RQ_41)
  • Bedarfsposition 2 (zwingend): Erweiterung um Beilegen einer HU-Prüfplakette (4 Varianten) auf personalisiertem Plakettenträger (gemäß RQ_42); Beauftragung spätestens zum Ablauf der Gewährleistungszeit
  • Bedarfsposition 3 (optional): Erweiterung um mehrere Funktionen (RQ_43) – Aufbringen Dokumentennummer und Sicherheitsetikett auf ZB I und ZB II; unpersonalisierte Ausschleusung
  • Weitere optionale Komponenten und Funktionen nach Bedarf des Produktionsprozesses

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Rechtliche Eignung

  • Handelsregisterauszug (nicht älter als 3 Monate bezogen auf die Angebotsfrist)
  • Eigenerklärung zu Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB
  • Eigenerklärung zum Nichtvorliegen eines Russland-Bezugs gemäß Art. 5k Abs. 1 VO (EU) Nr. 833/2014 – spätestens vor Zuschlagserteilung zwingend erforderlich; gilt auch für Unterauftragnehmer/Lieferanten mit mehr als 10 % Auftragswert
  • Wettbewerbsregister- und Gewerbezentralregister-Abfrage erfolgt durch den Auftraggeber

Wirtschaftliche und finanzielle Eignung

  • Angabe des Netto-Gesamtumsatzes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
  • Angabe des Umsatzes im Tätigkeitsbereich (Fertigung von Anlagen mit Kernprozessen Personalisieren, Prüfen, Kuvertieren) für die letzten 3 Jahre
  • Positive Bonitätserklärung einer Ratingagentur, eines Kreditversicherers oder einer Wirtschaftsauskunftei

Technische und berufliche Eignung

  • Durchschnittliche Gesamtanzahl der Beschäftigten der letzten 3 Kalenderjahre
  • Aufschlüsselung der Fachkräfte nach: Konstrukteure, Softwareentwickler/SPS-Programmierer, Montagemitarbeiter, Service-Techniker
  • Mindestbedingung: mindestens 2 durchschnittlich beschäftigte Service-Techniker mit vergleichbaren Leistungen in den letzten 3 Kalenderjahren (bei Nichterfüllung Ausschluss)

Referenzprojekte (Mindestbedingung und Wertung)

  • Mindestens 2 vergleichbare Referenzprojekte (maximal 6), deren Leistungsbeginn maximal 5 Jahre vor Ablauf der Teilnahmefrist liegt
  • Vergleichbarkeit in Art, Umfang und Schwierigkeitsgrad mit der ausgeschriebenen Leistung
  • Über alle Referenzen müssen mindestens 2 der 3 Kernprozesse abgedeckt sein:

1. Maschinelle Verarbeitung von Dokumenten auf Sicherheitspapieren

2. Personalisierung und Kuvertieren von Dokumenten

3. Visuelle Prüfung von Dokumenten inkl. Auswertung, Datenübertragung und -speicherung

  • Bei Nichterfüllung der Mindestanzahl oder Prozessabdeckung erfolgt ein Ausschluss

Bewertungsmatrix (Rangfolge für die Angebotsphase)

Die Eignung wird mit insgesamt 75 Punkten bewertet. Die 4 Bewerber mit der höchsten Gesamtpunktzahl werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Punkteverteilung:

  • Vergleichbarkeit der Referenzprojekte (Art und Schwierigkeitsgrad): bis 48 Punkte
  • Umfang/Komplexität der Referenzprojekte: bis 12 Punkte
  • Eigenleistungsanteil (≥ 40 % in mindestens 2 Referenzen): bis 10 Punkte
  • Wirtschaftliche Kapazität (Netto-Gesamtumsatz 3-Jahres-Durchschnitt): bis 5 Punkte – Stufen: < 2 Mio. € = 1 P., 2–10 Mio. € = 3 P., > 10 Mio. € = 5 P.
  • Erfahrung im eigenen Unternehmen: bis 4 Punkte

Bei Punktgleichstand entscheidet die Punktzahl aus „Vergleichbarkeit der Referenzprojekte". Zusatzpunkte gibt es, wenn Referenzen die aktuellen deutschen Zulassungsbescheinigungen Teil I oder II betreffen.

Bewerbergemeinschaften, Unterauftragnehmer und Eignungsleihe

  • Bewerbergemeinschaften: gesamtschuldnerische Haftung; Zusammensetzung darf nach Antragstellung nicht verändert werden
  • Unterauftragnehmer: Erklärung spätestens mit dem Angebot; Verpflichtungserklärung und Eignungsnachweise sind auf Anforderung beizubringen
  • Eignungsleihe: zulässig gemäß § 47 VgV; bei wirtschaftlicher/finanzieller Eignungsleihe haftet das eignungsleihende Unternehmen gemeinsam
Referenzprojekte
mindestens 2, maximal 6 ReferenzenZeitraum: Leistungsbeginn maximal 5 Jahre vor Ablauf der Teilnahmefrist (08.06.2026)Volumen: nicht beziffert; wirtschaftliche Kapazität wird über Netto-Gesamtumsatz (3-Jahres-Durchschnitt) bewertet

Vergleichbare Referenzprojekte zur Fertigung von Anlagen mit Kernprozessen im Bereich Personalisierung, Prüfung und Kuvertierung von Dokumenten

Über alle Referenzen müssen mindestens 2 der folgenden 3 Kernprozesse abgedeckt sein: (1) maschinelle Verarbeitung von Dokumenten auf Sicherheitspapieren, (2) Personalisierung und Kuvertieren von Dokumenten, (3) visuelle Prüfung inkl. Auswertung, Datenübertragung und -speicherung. Pro Referenz Angabe zu Auftraggeber (Name, Anschrift, Branche, Ansprechpartner – entfällt bei Vertraulichkeit), Auftragsvolumen, Leistungszeitraum, Eigenleistungsanteil. Zusatzpunkte bei Verarbeitung der aktuellen deutschen Zulassungsbescheinigungen Teil I oder II.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben

1–3Angebote erwartet
Geringe Konkurrenz

Median rund 2 Angebote.

Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 53%4–10 · 29%11+ · 18%

Unternehmen, die ähnliche Ausschreibungen gewonnen haben

Aus vergleichbaren bereits vergebenen Vergaben (KI-Ähnlichkeit)

Checkliste zur Angebotsabgabe

Konkrete Schritte laut Vergabeunterlagen

Phase 1 – Teilnahmeantrag (Bewerbung)11
  • Teilnahmeantragsschreiben ausfüllen und einreichenPflicht
    Ausschließlich über DTVP einreichen.
  • Formblatt „Bewerber-/Bieterselbstauskunft" (I.3) ausfüllenPflicht
    Mit Angaben zu Unternehmenssitz, Steuernummer, Umsätzen (3 Jahre), Personal und wirtschaftlich Berechtigten.
  • Aktuellen Handelsregisterauszug beifügenPflicht
    Nicht älter als 3 Monate bezogen auf die Teilnahmefrist.
  • Formblatt „Eigenerklärung zu Ausschlussgründen" (I.4) abgebenPflicht
    Bezug auf §§ 123, 124 GWB.
  • Mindestens 2 Referenzerklärungen (I.5) einreichenPflicht
    Maximal 6 möglich; Leistungsbeginn maximal 5 Jahre vor Teilnahmefrist; mindestens 2 der 3 Kernprozesse abdecken.
  • Nachweis über positive Bonität beifügenPflicht
    Von Ratingagentur, Kreditversicherer oder Wirtschaftsauskunftei.
  • Erreichbare E-Mail-Adresse für die Verfahrenskommunikation angebenPflicht
    Montags–freitags während der Geschäftszeiten besetzt.
  • Ggf. Erklärung Bewerbergemeinschaft einreichenoptional
    Nur bei Bietergemeinschaften; gesamtschuldnerische Haftung.
  • Ggf. Erklärung zum Unterauftragnehmereinsatz / Eignungsleihe einreichenoptional
    Eignungsnachweise und Verpflichtungserklärung ggf. nachfordern lassen.
  • Bieterfragen bis 28.05.2026 über DTVP-Kommunikationsfunktion einreichenoptional
    Später eingehende Fragen werden möglicherweise nicht beantwortet.
  • Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA, II.4) anerkennenPflicht
    Bindet für 5 Jahre ab Antragseinreichung.
Phase 2 – Angebot (nur für die 4 bestplatzierten Bewerber)10
  • Angebotsschreiben (II.7) elektronisch über DTVP einreichenPflicht
    Formgebundener Vordruck.
  • Preisblatt (II.8) im Excel-Format ausfüllenPflicht
    Einzelpreise in Euro ohne USt; gelb markierte Felder sind Pflicht.
  • Pflichtenheft (Lösungsbeschreibung mit Bezug auf RQ_XX-Anforderungen) erstellenPflicht
    Dokumentiert umgesetzte und nicht umgesetzte Anforderungen.
  • Layout der Fertigungssysteme beifügenPflicht
    Technische Umsetzung beschreiben.
  • Terminplan (II.9) pro Fertigungssystem einreichenPflicht
    Verbindlich und Vertragsbestandteil.
  • Schulungskonzept und Wartungskonzept beifügenPflicht
    Mindestens Themen: Bedienung, Fehlerbehebung, Einrichten, Wartung, Sicherheit.
  • Bewertungsmatrix (II.11) vollständig ausfüllenPflicht
    Angaben zu Lieferzeit in KW, Durchsatz und Automatisierungsgrad.
  • Fragebogen für Zulieferer zu Exportbeschränkungen (II.6.1) ausfüllenPflicht
    Ggf. zusätzlich Fragebogen zum chinesischen Exportkontrollregime (II.6.2).
  • Eigenerklärung zum Nichtvorliegen eines Russland-Bezugs (II.10) einreichenoptional
    Kann mit dem Angebot eingereicht werden, muss aber spätestens vor Zuschlag vorliegen.
  • Ggf. Erklärung zum Unterauftragnehmereinsatz einreichenoptional
    Sofern nicht bereits mit dem Teilnahmeantrag erfolgt.
Bürgschaften & Nachweise (nach Zuschlag / vor Vertragsschluss)5
  • Vorauszahlungsbürgschaft über 30 % der Auftragssumme stellenPflicht
    Selbstschuldnerisch, unbefristet, deutsches Recht, Gerichtsstand Berlin.
  • Vertragserfüllungsbürgschaft über 40 % der Auftragssumme stellenPflicht
    Vor Anlieferung zu übergeben.
  • Gewährleistungsbürgschaft (optional) zur Ablösung des 5 %-Einbehalts stellenoptional
    Kann den Gewährleistungseinbehalt ersetzen.
  • Nachweis Versicherungsschutz bereithaltenoptional
    Wird auf Anfrage gefordert.
  • Bestätigung der geprüften Montagevoraussetzungen vor Vertragsunterzeichnung vorlegenPflicht

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