Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum es geht:
Verlegung einer neuen Trinkwasserleitung (ca. 460 m, PE 100 RC, DN 125, sandbettfrei) zwischen Hochbehälter Quellenberg und Elbersdorf im grabenlosen Fräsverfahren durch Wald, Grünland und einen Steilhang.
Was zu tun ist:
Baustelle einrichten, Trasse fräsen (Tiefe bis 1,50 m), PE-Rohrleitung einziehen, Oberflächen in Wald/Wiese/Steilhang wiederherstellen, Druckprüfung/Desinfektion/Spülung durchführen und Leitung digital einmessen.
Wichtig für Bieter:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und Begleitarbeiten
Baustelle einrichten, vorhalten (ca. 6 Wochen) und vollständig räumen – inklusive Zufahrtswegen, Lagerplätzen, Medienanschlüssen (Herstellung und Entsorgung) und Oberbodenarbeiten.
Begleitender Landschaftsbau: Schutz einzelner Bäume entlang der Trasse (12 Stück Einzelstammschutz bis 20 cm Durchmesser, Zulagen für stärkere Stämme bis 40 cm).
Zusätzlich Fräse einrichten, vorhalten und räumen (Pauschal); optional 3 Tage zusätzliche Vorhaltung für Unwägbarkeiten im Auftraggeberauftrag.
Erdarbeiten und Leitungsgrabenfräsen
Oberboden (Waldhumus ca. 230 m²) abtragen, holzige Pflanzenteile separieren/entsorgen, Stubben roden (mehrere Durchmesserbereiche bis 60 cm).
Fräsen der Trasse in drei Abschnitten:
Fels-Zulagen bis 70–85 % der Grabentiefe (kristalliner Sandstein, Bodenklasse 7).
Gemischtkörniger Boden fachgerecht entsorgen (ca. 20 m³), Oberboden mit Grasnarbe auf ca. 2.000 m² abtragen/lagern.
Rohrverlegung (sandbettfrei)
Fräsgut seitlich aufnehmen und als Grabensohle wiedereinbauen (Verdichtung EV2 ≥ 45 MN/m²).
Verlegung der Druckrohrleitung PE 100 RC, DN 125, SDR 11 mit Schutzmantel (Hersteller Gerodur MPM, Typ GEROfit® R – keine Alternativen zugelassen) auf ca. 460 m, inklusive Lieferung (462 m), Abrollen/Auslegen, Warnbandverlegung (500 m).
Anbindungsteile: Vorschweißbunde (125 PE, 140 PE), Losflansche DN100/DN125 PN10/16, X-Stücke, Heizwendelschweißmuffen.
Oberflächenwiederherstellung in drei Geländetypen
Waldschneise:
Grünland/Wiese:
Steilhang:
Böschungsflächen planieren (720 m²). Maximale Frist für die Oberflächenwiederherstellung: 12 Werktage nach Beginn der Baggerarbeiten.
Qualitätssicherung und Inbetriebnahme
Spezifische Materialvorgaben (verbindlich)
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPräqualifikation und Eigenerklärung
Präqualifizierte Unternehmen:
Eignung wird durch Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nachgewiesen, ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise.
Nicht präqualifizierte Unternehmen:
Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) mit dem Angebot vorlegen – ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise.
Nachunternehmer:
Auf gesondertes Verlangen ist nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzungen für die Präqualifikation erfüllen.
Sprache und formelle Anforderungen
Alle Angebotsunterlagen sind in deutscher Sprache abzufassen; fremdsprachige Bescheinigungen sind mit Übersetzung einzureichen.
Alle Preise in Euro ohne Umsatzsteuer (max. 3 Nachkommastellen), Umsatzsteuerbetrag am Schluss des Angebots gesondert ausweisen.
Preisnachlässe werden nur gewertet, wenn sie bedingungslos als Vomhundertsatz auf die Abrechnungssumme gewährt werden.
Wirtschaftliche und rechtliche Auskünfte
Auf Verlangen hat der Bieter Auskünfte darüber zu geben, ob und auf welche Art er wirtschaftlich und rechtlich mit anderen Unternehmen verbunden ist.
Beim Einsatz von Nachunternehmen sind Art und Umfang der Teilleistungen bereits im Angebot anzugeben.