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Maßnahme HWS.WH 13 - Entlastungsrohre

Gemeinde Waldhufen02906 Waldhufen OT Nieder Seifersdorf / Attendorf, SachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Kurzbeschreibung

Die Gemeinde Waldhufen (Sachsen) schreibt im Rahmen des Hochwasserschutzes Bauleistungen für die Maßnahme HWS.WH 13 „Entlastungsrohre" öffentlich aus.

Worum es geht

Im Damm der Attendorfer Straße (OT Nieder Seifersdorf / Attendorf) werden zwei Durchlässe gebaut, um den Abfluss des Goldbachs bei Hochwasser zu verbessern. Pro Dammabschnitt werden drei Stahlbetonrohre DN 500 verlegt. Anschließend werden Damm und Straße (vollgebundener Oberbau) wiederhergestellt. Zusätzlich werden Trinkwasser- und Telekommunikationsleitungen gesichert und umverlegt, Böschungen mit Wasserbausteinpflaster gesichert und landschaftspflegerische Arbeiten (Bäume, Ansaat, Pflege) durchgeführt.

Wichtige Eckdaten

Ausführungszeitraum: 10.08.2026 – 04.10.2026 (ca. 8 Wochen)Angebotsfrist: 09.07.2026
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristJUN2026 AUG OKT DEZ FEB APR JUN AUG OKT
Veröffentlichung18. Juni 2026
Angebotsfrist9. Juli 2026
Angebotsöffnung9. Juli 2026
Bindefrist9. Juli – 8. Aug. 2026
Zuschlagca. 8. Aug. 2026
Vorlage Bauzeitenplanca. 10. Aug. – 21. Aug. 2026
Ausführungsbeginn10. Aug. 2026
Vertragslaufzeit10. Aug. – 4. Okt. 2026
Vertragsende4. Okt. 2026
Fertigstellungspflege Pflanzungenca. 5. Okt. 2026 – 4. Okt. 2027
Entwicklungspflege Ansaatflächenca. 5. Okt. 2027 – 4. Okt. 2029bis 2029
Entwicklungspflege Pflanzflächenca. 5. Okt. 2027 – 4. Okt. 2030bis 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Die Zuschlagskriterien sind vollständig: Es ist nur das Zuschlagskriterium Preis (100%) angegeben, Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Formblatt Zuschlagskriterien sind nicht angekreuzt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Bauvorbereitende Maßnahmen und Baustelleneinrichtung

Baustelleneinrichtung: einrichten, vorhalten, räumen; Bauschild aufstellen, vorhalten, zurückbauen; Erstabsteckung (Lage und Höhe).Bestandsvermessung und Dokumentation: Beweissicherung Straße Attendorf vor und nach Bauausführung; Bestandspläne als CAD-Zeichnung (dwg/dxf + PDF); umfangreiche Abnahmedokumentation.Kontrollprüfungen: Korngrößenverteilung, Konsistenzgrenzen, Glühverlust, Plattendruckversuch, Proctorversuch, Verdichtungsprüfung, Dichtheitsprüfung Rohrleitung DN 500.Verkehrssicherung: Reinigung und Absperrung öffentlicher Verkehrsflächen, verkehrsrechtliche Anordnungen, Verkehrszeichenplan, Umleitungsausschilderung (ca. 6 km, 11 Kreuzungen), Baumfällarbeiten und Lichtraumschnitt inkl. Stammschutz.

Abbrucharbeiten und Erdbau

Vegetationsflächen mähen, Vegetationsdecke aufreißen, Oberboden abtragen (ca. 30 cm).Bankette rückbauen (0,5 m breit, 20 cm dick); Asphaltbefestigung trennen und aufnehmen (24–30 cm Dicke).Handschachtung in Leitungsbereichen; Baugrubenverbau (3-seitig, ca. 15 × 8 m, bis 2 m Tiefe).Bodenaushub zwischenlagern, Geländer abbauen und für Wiedereinbau aufbereiten.

Rohrleitungsbau – Entlastungsrohre

Einfache Pumpenanlage (Wasserhaltung) einrichten, vorhalten und betreiben.Bodenaustausch Kies-Sand (Verdichtungsgrad Dpr ≥ 97 %); Sauberkeitsschicht aus unbewehrtem Beton C12/15 (10 cm); Auflager aus Beton C25/30 (20 cm).Stahlbetonrohre DN 500 mit Fuß (KF-GM) liefern und einbauen: Überdeckung 0,6–0,8 m, SLW 60, Beton C40/50, Expositionsklasse XA2, Kompressionsdichtung nach DIN EN 681-1 / DIN 4060 / FBS-QR 4060.Böschungsstücke DN 500 mit Einlauf (Neigung 1:1); pro Baugrube 3 Leitungen; Verfüllung und Verdichtung.Geogitter liefern und einbauen (Zugkraft ≥ 40 kN/m, Maschenweite 40 × 40 mm).

Ein- und Auslaufbereiche

Bodenaustausch Kies-Sand; Betonbettung C25/30 für Steinsatz (15–25 cm).Wasserbausteinpflaster 20 × 20 × 20 cm für Sohl- und Böschungssicherung.Steinsatz in Beton (Neigung bis 1:1); Pfahlreihe aus Stahlbetonpalisaden (d = 10 cm, L = 100/60/40 cm).Rückstauklappe DN 500 PE-HD; feuerverzinktes Rohrgitter in Omegaform.Geländer wiedereinbauen; Oberboden andecken (20 cm); Planum für Pflanz- und Ansaatflächen.

Straßen- und Wegebau

Unterlage profilieren (EV2 ≥ 45 MPa, Unebenheit max. 2 cm).Asphalttragschicht AC 22 T N, 22 cm dick (Bk1,8–Bk0,3, Bitumen 50/70); Bitumenemulsion C40B5-S aufsprühen (200 g/m²).Asphaltdeckschicht AC 8 D N, 4 cm dick (Bk1,0–Bk0,3, Bitumen 50/70).Oberflächenbehandlung mit einfacher Abstreuung (OB-eA), Fugenanschlüsse mit Bitumenfugenband 10 mm, Bankette herstellen (0,5 m breit, 20 cm dick) gemäß ZTV E-StB.

Leitungsarbeiten – Telekommunikation und Trinkwasser

Beweissicherung der Medienleitungen mit Protokollen, Fotos und Video (digital und analog).Suchgräben herstellen; Kabel und Trinkwasserleitung (PE 110) aufnehmen und bauzeitlich sichern.Gräben mit Natursand 0/2 mm verfüllen; Trinkwassergraben 0,5 m breit, Tiefe > 0,75–1,0 m.

Verwertung und Entsorgung

Deklarationsuntersuchungen gemäß ErsatzbaustoffV (BM-0/BG-0, BM-F0* bis F3), BBodSchV und RuVA-StB für Asphalt.Transport und Verwertung/Entsorgung von Bodenmaterial BM-0 bis BM-0* (ca. 56.000 t) und Asphaltmaterial Klasse A (ca. 700 t).Getrennte Erfassung der Abfälle, Nachweisführung gemäß KrWG und NachwV.

Landschaftspflegerische Maßnahmen

Ansaat: Regiosaatgut „Sächsisches Löß- und Hügelland" (7 g/m²), Trockenansaat 20 g/m² gemäß DIN 18918.Pflanzung: 3 Stiel-Eichen (Quercus robur) und 2 Winter-Linden (Tilia cordata) als Hochstämme (StU 12–14 cm), Pflanzloch 100 × 100 × 70 cm, inklusive 100 l Angießen, Pfahlbock-Verankerung (3 Pfähle, L 2,5 m, DU 8–10 cm).Verbiss- und Fegeschutz (Drahtgeflecht, MW 25 mm, Höhe 1,5 m); Verdunstungsschutz (ab +10 °C, Schutzhöhe ≥ 2,0 m); Mulchung der Pflanzscheibe (NH-Rinde 10/40 mm, ca. 10 cm).Pflege: 1 Jahr Fertigstellungspflege (2 Pflegegänge/Jahr, 10 Wässerungsgänge gesamt); 3 Jahre Entwicklungspflege für Pflanzflächen, 2 Jahre für Ansaatflächen (je 5 Wässerungsgänge/Jahr, 2× Mähen/Jahr, Gehölzkontrolle, Ersatz abgestorbener Pflanzen, Rückbau der Schutzmaßnahmen).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung und Präqualifikation

Nachweis der Eignung durch PQ-Nummer (Präqualifikationsverzeichnis) ODER durch Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) ODER durch Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEEU).Auf Verlangen der Vergabestelle (für Angebote in der engeren Wahl): Bescheinigungen zuständiger Stellen, Nachweis der Eintragung im Berufsregister, Bescheinigungen in deutscher Sprache oder mit Übersetzung.Bei Einsatz von Nachunternehmern: Nachweis der Präqualifikation oder Eigenerklärung auf Verlangen.

Zuverlässigkeit und rechtliche Voraussetzungen

Keine laufenden Insolvenzverfahren (bzw. Vorlage eines Insolvenzplans).Auf Verlangen: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrollen- oder IHK-Eintragung.Auf Verlangen: Unbedenklichkeitsbescheinigungen der tariflichen Sozialkasse, des Finanzamts und der Berufsgenossenschaft sowie Freistellungsbescheinigung gemäß § 48b EStG.

Wirtschaftliche und personelle Leistungsfähigkeit

Auf Verlangen: Erklärung zur Arbeitskräfteentwicklung der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen, einschließlich Leitungspersonal – dient dem Nachweis ausreichender Personalkapazitäten.

Mindestlohnverpflichtung (MiLoG)

Mit dem Angebot ist die Eigenerklärung zur Eignung gemäß MiLoG abzugeben: Verpflichtung, den gesetzlichen Mindestlohn nach § 1 Abs. 2 MiLoG an alle im Rahmen des Auftrags in Deutschland eingesetzten Arbeitnehmer/innen zu zahlen – spätestens am letzten Bankarbeitstag (Frankfurt am Main) des auf den Leistungsmonat folgenden Monats.Falls das MiLoG nicht anwendbar ist, ist die Nichtanwendbarkeit zu begründen.Eine wissentlich falsche Erklärung führt zum Ausschluss vom Vergabeverfahren. Datum, Firmenstempel und Unterschrift sind erforderlich.

Sprache und Angebotsform

Angebote sind in deutscher Sprache einzureichen.Es darf nur ein Hauptangebot abgegeben werden; Nebenangebote sind nicht zugelassen.Angebote sind ausschließlich schriftlich einzureichen.
Referenzprojekte
nicht spezifiziert ReferenzenZeitraum: nicht spezifiziertVolumen: nicht spezifiziert

Referenznachweise werden nur auf Verlangen der Vergabestelle vorgelegt; konkrete Anzahl, Zeitraum oder Volumen sind in den vorliegenden Unterlagen nicht spezifiziert.

Nähere Anforderungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 21%4–10 · 50%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 32 erledigt
Angebotsformulare (VHB-Bund)
Eignungsnachweise
Technische Unterlagen und Nachweise zur Bauausführung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Gemeinde Waldhufen
Ort
02906 Waldhufen OT Nieder Seifersdorf / Attendorf, Sachsen
Kategorie
Entwässerung & Regenwasserbewirtschaftung
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
02906 Waldhufen OT Nieder Seifersdorf / Attendorf
Sachsen

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