Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft des Main-Kinzig-Kreises für Grünflächen-Pflegearbeiten (v.a. Mulch- und Mäharbeiten) auf den abfallwirtschaftlichen Anlagen in und um Gelnhausen.
Es sollen 5 Deponiestandorte und 1 Gewerbestandort mit Grünflächen zwischen ca. 1,5 ha und 11,5 ha gepflegt werden. Die Leistung wird als Rahmenvereinbarung über 2 Jahre vergeben (geschätztes Volumen ca. 140.000 € gesamt, ca. 60.000 € pro Jahr).
Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung nach UVgO mit einem Los. Angebote sind elektronisch über die Plattform subreport einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenStandorte und Flächen
Die Pflegearbeiten sind auf den abfallwirtschaftlichen Anlagen des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft des Main-Kinzig-Kreises auszuführen. Dazu gehören 5 Deponiestandorte und 1 Gewerbestandort. Die zu pflegenden Grünflächen variieren je Standort zwischen ca. 1,5 ha und 11,5 ha. Der Leistungsort ist Deponiestraße 6, 63571 Gelnhausen.
Art der durchzuführenden Arbeiten
Hauptleistung sind Mulcharbeiten auf den Grünflächen der Anlagen. Ergänzend bzw. zunehmend sind Mäharbeiten auszuführen, inklusive Räumung, Abtransport und ordnungsgemäßer Verwertung des anfallenden Grünschnitts.
Die Arbeiten umfassen auch schmale Grünstreifen (bis ca. 1 m breit, Neigung bis ca. 1:2,5) rund um technische Einbauten und Entwässerungsmulden. Für diese schwer zugänglichen Bereiche ist der Einsatz von Freischneidern oder vergleichbaren Geräten vorgesehen.
Vertragsform und Volumen
Die Leistung wird als Rahmenvereinbarung (Rahmenvertrag) mit einem einzigen Auftragnehmer vergeben. Die geschätzte Vertragslaufzeit beträgt 2 Jahre (voraussichtlich Mitte 2026 bis Mitte 2028). Das geschätzte Auftragsvolumen liegt bei ca. 140.000 € über die Gesamtlaufzeit, also ca. 60.000 € pro Jahr. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass dieses Volumen nicht fest zugesichert ist und höher oder niedriger ausfallen kann. Die Abrechnung erfolgt nach Zeitaufwand.
Anforderungen an die Ausführung
Die genauen Leistungspositionen, Mengen und Ausführungsintervalle sind im Rahmen-Leistungsverzeichnis (Anlage 233, Kurz- oder Langfassung) hinterlegt. Die Ausführung erfolgt nach den allgemeinen Vertragsbedingungen für Bauleistungen (VOB/B), Ausgabe 2016. Auf Anforderung des Auftraggebers können weitere Unterlagen (z. B. Aufgliederung der Einheitspreise) verlangt werden.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Bieter muss in der Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 124 LD) Angaben zum Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren machen, soweit er Leistungen betrifft, die mit den ausgeschriebenen Grünflächen-Pflegearbeiten vergleichbar sind.
Fachliche Eignung – Referenzen
Es sind drei vergleichbare Referenzen aus den letzten drei Jahren nachzuweisen. Gefragt sind Grünflächen- bzw. Landschaftspflegearbeiten mit vergleichbarem Charakter. Zu jeder Referenz sind Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum anzugeben. Die Nachweise sind bei Vorlage der Eigenerklärung zur Eignung bereitzuhalten.
Personal und Leistungserbringung
Der Bieter muss erklären, dass ihm die für die Ausführung erforderlichen Beschäftigten zur Verfügung stehen. Bei Zuschlagserteilung sind die jahresdurchschnittliche Zahl der Beschäftigten der letzten drei Jahre sowie die vorgesehenen Leitungspersonen zu benennen. Außerdem ist anzugeben, ob Leistungen im eigenen Betrieb oder mit Nachunternehmern erbracht werden.
Keine Ausschlussgründe
Es dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen, insbesondere:
Präqualifikation und vergaberechtliche Erklärungen
Eine Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis ist empfohlen; bei vorhandener PQ-Nummer ist diese anzugeben. Der Bieter muss die VOB/B (Ausgabe 2016) anerkennen. Es ist eine Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) abzugeben. Die Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 124) oder alternativ die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) ist verpflichtend einzureichen.
Optionale Angaben
Bieter können angeben, ob sie als kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) einzustufen sind (< 250 Beschäftigte und ≤ 50 Mio. € Jahresumsatz bzw. ≤ 43 Mio. € Jahresbilanzsumme). Gegebenenfalls ist ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator gemäß Baustellenverordnung und RAB 30 zu benennen.
3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 3 Jahren (Grünflächen-/Landschaftspflegearbeiten)
Angabe von Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum; Nachweise sind bei Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124 LD) bereitzuhalten