Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenOffenes Verfahren (EU) nach VOB/A für Heiztechnik-Arbeiten an der Sporthalle der Albert-Einstein-Schule in Schwalbach am Taunus.
Der Auftrag umfasst die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme einer kompletten neuen Heiztechnik. Dazu gehören die Demontage und Entsorgung der alten Anlage, eine Luft/Wasser-Wärmepumpe (Hybrid mit Nahwärme-Anschluss), eine Frischwasserstation für Trinkwarmwasser, eine Fußbodenheizung in den Nebenräumen sowie alle zugehörigen Pumpen, Rohrleitungen, Dämmungen und Sicherheitseinrichtungen. Zusätzlich ist ein Wartungsvertrag über 4 Jahre nach Abnahme Bestandteil.
Das Angebot muss bis zum 13.07.2026 um 10:00 Uhr vorliegen, die Fertigstellung ist bis spätestens 31.08.2026 vorgesehen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Leistungsbeschreibung
Die Leistung umfasst die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme der kompletten Heiztechnik in der Sporthalle Albert-Einstein-Schule, Schwalbach am Taunus. Die Wärmeversorgung erfolgt hybrid über das bestehende Nahwärmenetz in Kombination mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe. Die Wärmeübergabe in den Nebenräumen (Umkleiden, Duschen, WCs, Geräteräume) erfolgt über Fußbodenheizung im Nasssystem.
Die Hallenbeheizung (Deckenstrahlheizung) ist NICHT Bestandteil dieser Ausschreibung. Nahwärmeleitungen werden bauseits verlegt und sind ebenfalls nicht Gegenstand.
Der Auftrag umfasst Bauleistungen nach VOB/B und einen separaten Instandhaltungsvertrag (Wartung über 4 Jahre nach Abnahme). Es gilt VOB/C, insbesondere DIN 18299 sowie einschlägige ATV-Normen. Auch Nebenleistungen gemäß VOB/C, die nicht gesondert im LV ausgewiesen sind, sind in die Einheitspreise einzurechnen.
Baustelleneinrichtung, Koordination und Planung
Baustelleneinrichtung gemäß VOB/C ist in die Einheitspreise einzurechnen. Es werden keine gesonderten Parkmöglichkeiten am Objekt erwartet; öffentliche Verkehrsflächen sind zu nutzen.
Koordination und regelmäßige Baustellenbesprechungen (Jour-Fix) sind Teil der Leistung – inklusive Teilnahme von Bauleiter/Projektleiter – und in die Einheitspreise einzurechnen (keine pauschale zeitliche Begrenzung).
Planungsanforderungen:
Dokumentation, Prüfungen und Inbetriebnahme
Folgende Nachweise/Protokolle sind zu erstellen:
Sicherheitstechnische Einrichtungen sind nach DIN EN 12828 auszuführen, Wärme- und Brandschutzdämmung nach GEG.
Gleichwertigkeit von Fabrikaten
Bei Angebot abweichender Fabrikate/Typen ist die Gleichwertigkeit in tabellarischer Form gegenüber dem Planungsfabrikat nachzuweisen – Prospekte allein genügen nicht. Ohne nachgewiesene Gleichwertigkeit ist das Angebot nicht zuschlagsfähig. Für Alternativfabrikate sind außerdem Bemusterungen im üblichen und gängigen Rahmen durchzuführen.
Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt durch einen Servicetechniker des Herstellers.
Wartung und Instandhaltung (4 Jahre nach Abnahme)
Wartung über 4 Jahre nach Abnahme gemäß VDMA-Einheitsblatt 24186 Teil 1 (Wartungsintervall jährlich).
Wartungsplan ist in tabellarischer Form auf Grundlage des VDMA-Einheitsblattes 24186 Teil 2 zu erstellen, mit detaillierter Benennung aller wartungspflichtigen Bauteile.
Wichtig: Ohne abgeschlossenen Wartungsvertrag ist die Abnahme nicht möglich (erheblicher Mangel). Wartungskarten und Bestandslisten sind als Nachweis der durchgeführten Wartung vorzulegen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPräqualifikation / Eigenerklärung
Zwei Alternativen sind möglich:
Alternative 1 – Präqualifikation: Eintragung im PQ-Verzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V., ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Nachweise. In diesem Fall PQ-Nummer angeben.
Alternative 2 – Eigenerklärung: Für nicht präqualifizierte Unternehmen: Formblatt 124 MTK (Eigenerklärung zur Eignung) ODER Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).
Ausschlussgründe
Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A. Insbesondere:
Fachliche Eignung und Referenzen
Referenzen: 3 Referenznachweise über vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren. Vorlage erst auf Verlangen bei Angebot in engerer Wahl (für nicht präqualifizierte Bieter).
Inhalt je Referenznachweis: Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartige Benennung des maßgeblichen Leistungsumfangs mit Mengenangaben, Zahl der durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer, Kurzbeschreibung der Baumaßnahme (bei Komplettleistung) inkl. Besonderheiten, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE-Partner/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke mit eigenem Leitungspersonal, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.
Mitarbeiter: Erklärung zur Zahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre, aufgeschlüsselt nach Lohngruppen (auf Verlangen).
Registeranmeldungen und gewerberechtliche Voraussetzungen
Folgende Nachweise sind auf Verlangen vorzulegen:
Bei Zuschlag zusätzlich: Bescheinigung der gemeinsamen Einrichtung der Tarifvertragsparteien (nicht älter als 3 Monate) – oder ersatzweise Bescheinigung der Krankenkasse über Sozialversicherungsbeiträge (falls nicht in Geltungsbereich tariflicher Sozialkassen). Auszug aus dem Wettbewerbsregister bei Auftragssumme ≥ 30.000 €. Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Finanzamt und Berufsgenossenschaft. Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.
Tariftreue und Mindestentgelt
Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt nach HVTG (Hessisches Vergabe- und Tariftreuegesetz) ist immer abzugeben, sofern der Auftragswert 10.000 € ohne USt erreicht. Zusätzlich gilt § 4 Abs. 2 HVTG (Mindestentgelt nach MiLoG) ergänzend.
Das Formblatt Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt ist zwingend einzureichen.
Nachunternehmer und Eignungsleihe
Bei Einsatz von Nachunternehmern:
Wirtschaftliche Eignung
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle:
Diese dienen der Preisprüfung und sind nicht Teil des Angebots, können aber für die Wertung relevant werden.
Vergleichbare Heiztechnik-Installationsleistungen (Sanierung oder Neubau von Heizungsanlagen)
Vergleichbare Leistung mit maßgeblichem Leistungsumfang, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Zahl eingesetzter Arbeitnehmer, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer); Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Vorlage erst bei Angebot in engerer Wahl (für nicht präqualifizierte Bieter).