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Ausschreibungen Heizung, Lüftung & Sanitär

AES-SH -Heiztechnik

Kreisausschuss Main-Taunus-Kreis, Hochbau- und Liegenschaftsamt | Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Schwalbach, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Offenes Verfahren (EU) nach VOB/A für Heiztechnik-Arbeiten an der Sporthalle der Albert-Einstein-Schule in Schwalbach am Taunus.

Der Auftrag umfasst die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme einer kompletten neuen Heiztechnik. Dazu gehören die Demontage und Entsorgung der alten Anlage, eine Luft/Wasser-Wärmepumpe (Hybrid mit Nahwärme-Anschluss), eine Frischwasserstation für Trinkwarmwasser, eine Fußbodenheizung in den Nebenräumen sowie alle zugehörigen Pumpen, Rohrleitungen, Dämmungen und Sicherheitseinrichtungen. Zusätzlich ist ein Wartungsvertrag über 4 Jahre nach Abnahme Bestandteil.

Das Angebot muss bis zum 13.07.2026 um 10:00 Uhr vorliegen, die Fertigstellung ist bis spätestens 31.08.2026 vorgesehen.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristJUN2026 DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN
Bieterfragen-Frist12. Juni 2026
Anpassung Ausführungsfristen16. Juni 2026
Angebotsfrist13. Juli 2026
Bindefrist13. Juli – 30. Okt. 2026
Ausführungsbeginnca. 14. Juli 2026
Vorlage Bauzeitenplanca. 28. Juli 2026
Werk- und Montageplanungca. 4. Aug. 2026
Fertigstellung31. Aug. 2026
Wartung 1. Jahrca. 1. Sep. 2026 – 31. Aug. 2027
Wartung 2. Jahrca. 1. Sep. 2027 – 31. Aug. 2028
Wartung 3. Jahrca. 1. Sep. 2028 – 31. Aug. 2029
Wartung 4. Jahrca. 1. Sep. 2029 – 31. Aug. 2030
Revisionsunterlagenca. 10. Aug. 2030
Gewährleistungca. 1. Sep. 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Die Vergabeunterlagen geben unter Nr. 7 'Angebotswertung' ausdrücklich nur das Zuschlagskriterium Preis an; ein Formblatt Zuschlagskriterien mit weiteren Kriterien ist nicht ausgewählt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Allgemeine Leistungsbeschreibung

Die Leistung umfasst die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme der kompletten Heiztechnik in der Sporthalle Albert-Einstein-Schule, Schwalbach am Taunus. Die Wärmeversorgung erfolgt hybrid über das bestehende Nahwärmenetz in Kombination mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe. Die Wärmeübergabe in den Nebenräumen (Umkleiden, Duschen, WCs, Geräteräume) erfolgt über Fußbodenheizung im Nasssystem.

Die Hallenbeheizung (Deckenstrahlheizung) ist NICHT Bestandteil dieser Ausschreibung. Nahwärmeleitungen werden bauseits verlegt und sind ebenfalls nicht Gegenstand.

Der Auftrag umfasst Bauleistungen nach VOB/B und einen separaten Instandhaltungsvertrag (Wartung über 4 Jahre nach Abnahme). Es gilt VOB/C, insbesondere DIN 18299 sowie einschlägige ATV-Normen. Auch Nebenleistungen gemäß VOB/C, die nicht gesondert im LV ausgewiesen sind, sind in die Einheitspreise einzurechnen.

Baustelleneinrichtung, Koordination und Planung

Baustelleneinrichtung gemäß VOB/C ist in die Einheitspreise einzurechnen. Es werden keine gesonderten Parkmöglichkeiten am Objekt erwartet; öffentliche Verkehrsflächen sind zu nutzen.

Koordination und regelmäßige Baustellenbesprechungen (Jour-Fix) sind Teil der Leistung – inklusive Teilnahme von Bauleiter/Projektleiter – und in die Einheitspreise einzurechnen (keine pauschale zeitliche Begrenzung).

Planungsanforderungen:

Werk- und Montageplanung: innerhalb von 15 Werktagen nach Erhalt der AusführungsunterlagenMontagepläne/Werkstattzeichnungen: 2-fach, rechtzeitig vor Montagebeginn zur Prüfung durch Fachingenieur/BauleitungStatische Berechnungen für Befestigungen (z. B. Dübel, Anker): vorzulegen und in Einheitspreise einkalkulierenRevisionsunterlagen: 4 Wochen vor VOB-Abnahme (3-fach USB + 1-fach DIN-A4-Ordner gemäß Dokumentationsrichtlinie MTK)Bauzeitenplan: innerhalb von 14 Tagen nach Beauftragung in Abstimmung mit ArchitektAusführungsplanung wird nach Vergabe fortgeschrieben übermittelt; Bieter kalkulieren auf Basis der mitgelieferten Ausführungsplanung

Dokumentation, Prüfungen und Inbetriebnahme

Folgende Nachweise/Protokolle sind zu erstellen:

Druckprüfung Fußbodenheizung nach DIN EN 1264-4 (4 bar Prüfdruck, max. 6 bar)Anlagenbuch nach VDI 2035 (Füllmenge, Wasserqualität)Funktionsheizen nach DIN EN 1264-4 (Zementestrich: frühestens 21 Tage nach Verlegung; Calciumsulfat-/Anhydridestrich: frühestens 7 Tage)Wasserparameterprüfung nach VDI 2035 (6–8 Wochen nach Anlagenbetrieb)Inbetriebnahmeprotokoll für Wärmepumpe (durch Hersteller-Servicetechniker) und FrischwasserkaskadeDruckprüfungsprotokoll nach Viega AnwendungstechnikEntsorgungsnachweise für Demontagematerial (fachgerechte Entsorgung gemäß TRGS 521 für Mineralwolle)EDE-Liste für BACnet-Anbindung gemeinsam mit GLT-LieferantSchaltschema bunt, genormte Farben, laminiert, ca. A0 – in Technik-Zentrale aufzuhängen

Sicherheitstechnische Einrichtungen sind nach DIN EN 12828 auszuführen, Wärme- und Brandschutzdämmung nach GEG.

Gleichwertigkeit von Fabrikaten

Bei Angebot abweichender Fabrikate/Typen ist die Gleichwertigkeit in tabellarischer Form gegenüber dem Planungsfabrikat nachzuweisen – Prospekte allein genügen nicht. Ohne nachgewiesene Gleichwertigkeit ist das Angebot nicht zuschlagsfähig. Für Alternativfabrikate sind außerdem Bemusterungen im üblichen und gängigen Rahmen durchzuführen.

Die Inbetriebnahme der Wärmepumpe erfolgt durch einen Servicetechniker des Herstellers.

Wartung und Instandhaltung (4 Jahre nach Abnahme)

Wartung über 4 Jahre nach Abnahme gemäß VDMA-Einheitsblatt 24186 Teil 1 (Wartungsintervall jährlich).

Jahr 1: Wartungspauschale inkl. Wartungskarten und BestandslistenJahre 2–4: Wartungspauschale als Einheitspreis

Wartungsplan ist in tabellarischer Form auf Grundlage des VDMA-Einheitsblattes 24186 Teil 2 zu erstellen, mit detaillierter Benennung aller wartungspflichtigen Bauteile.

Wichtig: Ohne abgeschlossenen Wartungsvertrag ist die Abnahme nicht möglich (erheblicher Mangel). Wartungskarten und Bestandslisten sind als Nachweis der durchgeführten Wartung vorzulegen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Präqualifikation / Eigenerklärung

Zwei Alternativen sind möglich:

Alternative 1 – Präqualifikation: Eintragung im PQ-Verzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V., ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Nachweise. In diesem Fall PQ-Nummer angeben.

Alternative 2 – Eigenerklärung: Für nicht präqualifizierte Unternehmen: Formblatt 124 MTK (Eigenerklärung zur Eignung) ODER Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).

Ausschlussgründe

Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A. Insbesondere:

Keine Verfehlungen gemäß Gewerbezentralregister (Geldbuße > 90 Tagessätze oder > 2.500 €)Kein Insolvenzverfahren (weder beantragt noch eröffnet, keine Ablehnung mangels Masse, nicht in Liquidation)Ordnungsgemäße Erfüllung der Steuer- und SozialversicherungspflichtenGgf. rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls vorhanden)Eigenerklärung gem. Art. 5k VO (EU) 833/2014 (kein Bezug zu Russland-Sanktionen)

Fachliche Eignung und Referenzen

Referenzen: 3 Referenznachweise über vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren. Vorlage erst auf Verlangen bei Angebot in engerer Wahl (für nicht präqualifizierte Bieter).

Inhalt je Referenznachweis: Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartige Benennung des maßgeblichen Leistungsumfangs mit Mengenangaben, Zahl der durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer, Kurzbeschreibung der Baumaßnahme (bei Komplettleistung) inkl. Besonderheiten, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE-Partner/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke mit eigenem Leitungspersonal, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.

Mitarbeiter: Erklärung zur Zahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre, aufgeschlüsselt nach Lohngruppen (auf Verlangen).

Registeranmeldungen und gewerberechtliche Voraussetzungen

Folgende Nachweise sind auf Verlangen vorzulegen:

GewerbeanmeldungHandelsregisterauszugHandwerkskarte (ggf.)Eintragung in Handwerksrolle oder IHK

Bei Zuschlag zusätzlich: Bescheinigung der gemeinsamen Einrichtung der Tarifvertragsparteien (nicht älter als 3 Monate) – oder ersatzweise Bescheinigung der Krankenkasse über Sozialversicherungsbeiträge (falls nicht in Geltungsbereich tariflicher Sozialkassen). Auszug aus dem Wettbewerbsregister bei Auftragssumme ≥ 30.000 €. Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Finanzamt und Berufsgenossenschaft. Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.

Tariftreue und Mindestentgelt

Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt nach HVTG (Hessisches Vergabe- und Tariftreuegesetz) ist immer abzugeben, sofern der Auftragswert 10.000 € ohne USt erreicht. Zusätzlich gilt § 4 Abs. 2 HVTG (Mindestentgelt nach MiLoG) ergänzend.

Das Formblatt Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt ist zwingend einzureichen.

Nachunternehmer und Eignungsleihe

Bei Einsatz von Nachunternehmern:

Formblatt 233 – Verzeichnis der NachunternehmerleistungenFormblatt 235 – Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (bei Eignungsleihe)Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer; bei Eignungsleihe: gemeinsame Haftung mit dem BieterAuf Verlangen: Formblatt 126 (Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung NU) und Formblatt 236 (Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen)

Wirtschaftliche Eignung

Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle:

Urkalkulation (wird für Preisprüfung geöffnet)Aufgliederung der Einheitspreise (Formblatt 223)

Diese dienen der Preisprüfung und sind nicht Teil des Angebots, können aber für die Wertung relevant werden.

Referenzprojekte
3 Referenznachweise ReferenzenZeitraum: Letzte 5 KalenderjahreVolumen: Nicht näher beziffert; Auftragssumme ist im Referenznachweis anzugeben

Vergleichbare Heiztechnik-Installationsleistungen (Sanierung oder Neubau von Heizungsanlagen)

Vergleichbare Leistung mit maßgeblichem Leistungsumfang, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Zahl eingesetzter Arbeitnehmer, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer); Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Vorlage erst bei Angebot in engerer Wahl (für nicht präqualifizierte Bieter).

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 37%4–10 · 51%11+ · 11%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 42 erledigt
Formblätter und Angebotsschreiben
Eignungsnachweise (auf Verlangen der Vergabestelle)
Technische Unterlagen und Gleichwertigkeitsnachweise
Werk- und Montageplanung (nach Auftragserteilung)
Dokumentation, Prüfungen und Inbetriebnahme
Wartung (4 Jahre nach Abnahme)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Kreisausschuss Main-Taunus-Kreis, Hochbau- und Liegenschaftsamt | Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
65719 Hofheim am Taunus
Ort
65824 Schwalbach
Kategorie
Heizungsanlagen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
65824 Schwalbach
Hessen

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