Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWas wird gebaut? Im Erweiterungsbau der Marienfelder Grundschule (Erbendorfer Weg 13, 12279 Berlin) muss die komplette Sanitärinstallation neu hergestellt werden – von Schmutzwasser- und Trinkwasserleitungen über Sanitärobjekte (WCs, Urinale, Waschtische, Duschen) bis hin zu Grundleitungen im Erdreich.
Umfang: Ca. 365 m Abflussrohre, 255 m Kanalrohre, 480 m Edelstahl-Trinkwasserleitungen, 28 WCs, 5 Behinderten-WCs, 11 Urinale, 22 Waschtische, 4 Ausgussanlagen, 4 Wasserspender, 1 Dusche sowie dezentrale Warmwasserbereitung. Dazu kommen Erdarbeiten für Grundleitungen, ein Wartungsangebot für bis zu 5 Jahre sowie Bestandsunterlagen.
Verfahren: Offenes Verfahren nach VOB/A EU, Zuschlag allein nach dem niedrigsten Preis. Angebote werden ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform eingereicht.
Zeitplan: Angebote bis 15.07.2026, 10:00 Uhr; Ausführung 01.09.2026 bis 09.02.2028 (ca. 17 Monate).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGebäude und Ausführungsort
Erweiterungsbau der Marienfelder Grundschule am Erbendorfer Weg 13 in 12279 Berlin-Marienfelde. Errichtung auf einer erdgeschossigen Bodenplatte, Geschosse EG bis 3. OG sowie Hausmeisterwohnung im Dachgeschoss.
Bauzeit, Bauablauf und Lärmregelungen
Ausführungszeitraum vom 01.09.2026 bis 09.02.2028 (ca. 17 Monate). Anlieferungen mindestens 3 Arbeitstage vorher anmelden. Zufahrt nur über den Erbendorfer Weg (beengte Verhältnisse, Umladen erforderlich). Keine eigene BE-Fläche – Sanitärcontainer auf zentraler BE-Fläche. Bauwasser und Baustrom werden vom AG gestellt (Verbrauchskosten trägt der AG), Baustromverteiler und -kabel stellt der AN. Wöchentliche Baubesprechung (Teilnahmepflicht) und wöchentliche Bautagesberichte. Lärmintensive Arbeiten sind nur von Freitag 15:00 Uhr bis Samstag 22:00 Uhr zulässig; Vorarbeiten laufen Di–Fr 06:00–09:00 Uhr und 15:00–22:00 Uhr.
Allgemeine Ausführungsregeln und Qualitätssicherung
Ausführung nach DIN 18 381 VOB/C sowie den einschlägigen DIN-Normen (z.B. DIN 1988, DVGW W 534), MLAR/LAR für Brandabschottungen und der Trinkwasserverordnung. Inklusive Druckproben, Dichtheitsprüfungen (Verfahren L für Grundleitungen), Bezeichnungsschildern, Bestandsunterlagen (CAD-Zeichnungen als dxf und pdf) sowie Trinkwasserbeprobung durch ein zertifiziertes Labor vor Übergabe.
Instandhaltung und Wartung (Angebotsbestandteil)
Für die eingebauten sanitärtechnischen Anlagen ist ein Wartungsangebot für Inspektion, Wartung und Instandsetzung abzugeben. Laufzeit in der Regel bis 5 Jahre (Festpreis 24 Monate, danach Preisgleitklausel möglich). In der Vergütung sind Wartung, kleine Instandsetzungen bis 25 € netto je Teil, Fahrt-/Transportkosten, Auslösungen, Übernachtungen, Schmutz-/Erschwerniszulagen und Entsorgung enthalten. Arbeitskarten für regelmäßige Leistungen sind mit dem Angebot vorzulegen; die Wartungssumme ist zwingend im Angebotsschreiben V 213.H F unter Punkt 2.1 einzutragen – fehlt sie, führt dies zum Ausschluss.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVerfahrensart und Zuschlag
Offenes Verfahren nach VOB/A EU; Zuschlag erfolgt allein nach dem niedrigsten Preis. Das Angebot eignet sich für KMU, Freiberufler und Selbstständige. Mehrfachangebote und Nebenangebote sind nicht zugelassen, elektronische Kataloge nicht zulassen.
Eignungsnachweis (Pflicht)
Eignung ist über die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) nachzuweisen (alternativ: V 124.H F). Zusätzlich sind bei Nutzung einer Eignungsleihe die Formblätter V 125EU F und V 126EU F einzureichen, bei Eignungsleihe zudem die Verpflichtungserklärung V 236EU F auf gesondertes Verlangen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Bauleistungen und vergleichbare Leistungen). Auf gesondertes Verlangen: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrollen- bzw. IHK-Eintragung, Unbedenklichkeitsbescheinigungen der tariflichen Sozialkasse, des Finanzamts und der Berufsgenossenschaft, Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG. Haftpflichtversicherung (für Wartung): mind. 250.000 € Sachschäden, 500.000 € Vermögensschäden, 1 Mio. € Personenschäden je Schadensfall.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Einsatz qualifizierter Fachkräfte. Auf gesondertes Verlangen: Erklärung zur Zahl der Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre nach Lohngruppen. Nachunternehmer nur mit Zustimmung des Auftraggebers.
Sonstige Anforderungen
Beachtung des Bieter-/Wettbewerbsregisterhinweises (Wirt-3293), Beauftragung von Entsorgungsfachbetrieben (Erklärung V 2413 F, Zertifikat auf Verlangen), Frauenförderung (V 246 F) ab Auftragswert ≥ 200.000 €. Fehlende Unterlagen können nach Ermessen des AG nach Fristablauf nachgereicht werden (§ 16a EU VOB/A).
Vergleichbare Sanitärinstallationsarbeiten in den letzten fünf Kalenderjahren
Mindestangaben je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Haupt-AN/ARGE/NU), koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Ideal: Sanitärinstallationsarbeiten im Neubau/Erweiterungsbau.