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Ausbringung von chemischem Verbissschutz

Staatsbetrieb Sachsenforst - Forstbezirk Adorf | 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen | 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Zwota, SachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Was wird beschafft?

Der Staatsbetrieb Sachsenforst (Forstbezirk Adorf) sucht Dienstleister, die in den sächsischen Landeswäldern chemischen Verbissschutz auf jungen Waldpflanzen ausbringen. Damit sollen die jungen Bäume vor Wildverbiss (Reh-, Rotwild etc.) geschützt werden.

Was ist konkret zu tun?

Auf 12 verschiedenen Revieren (Los 1–12) werden jährlich Jungpflanzen mit zugelassenen Repellentien (vor allem TRICO, in Revier Schneckenstein/Los 10 wahlweise EPSOM) behandelt.Nadelholz: jede zweite Pflanze wird geschützt (bei Saaten: eine Pflanze pro 2 Meter).Laubholz: jede dritte Pflanze wird geschützt.Die Ausbringung erfolgt als Einzelpflanzenbehandlung; die Flächen sind typischerweise 0,2–0,5 ha groß.Pro Jahr sind insgesamt rund 256.000 Nadelholz-Pflanzen und 15.500 Laubholz-Pflanzen zu behandeln (zzgl. Bedarfspositionen).Alle Transportleistungen und Nebenkosten sind eingeschlossen.

Wichtige Fristen:

Angebote müssen bis 17.07.2026, 14:00 Uhr elektronisch über das Bietercockpit vorliegen.Ausführungszeitraum je Saison: 01.08. bis 31.10. eines Jahres.Vertrag läuft bis Ende 2026, mit Option auf bis zu 3 Verlängerungen (max. bis 31.12.2029).

Was muss man mit dem Angebot einreichen?

Angebotsschreiben (mit Name/Vorname), vollständig ausgefülltes Preisblatt, Fachkundenachweis des Einsatzleiters, Versicherungs- und BG-Nachweis, ggf. PEFC-Zertifikat und mindestens 2 Referenzen der letzten 3 Jahre, Eigenerklärungen (MiLoG, Russland-Sanktionen, Art. 5k), Wettbewerbsregister-Auskunft sowie alle weiteren im Verzeichnis der Vergabeunterlagen gelisteten Formulare.

Besonderheiten:

Nebenangebote sind nicht zugelassen.Nachunternehmer dürfen nur bis 50 % des Auftragswertes eingesetzt werden und benötigen ein anerkanntes PEFC-Zertifikat.Auftraggeber darf die beauftragte Menge um bis zu +10 % je Los erhöhen (Bedarfsposition).
Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristJUN2026 SEP DEZ MÄR JUN SEP DEZ MÄR JUN SEP DEZ
Veröffentlichung16. Juni 2026
Bieterfragen-Fristca. 12. Juli 2026
Angebotsfrist17. Juli 2026
Angebotsöffnungca. 17. Juli 2026
Bindefrist17. Juli – 11. Aug. 2026
Ausführungsbeginn1. Aug. 2026
Leistungsausführung1. Aug. – 31. Okt. 2026
Zuschlagca. 11. Aug. 2026
Vertragsabschlussca. 11. Aug. 2026
Vertragslaufzeitca. 11. Aug. – 31. Dez. 2026
Einzelbeauftragung Folgejahreca. 1. Okt. 2026
Ausführungsende31. Okt. 2026
Verlängerung 1ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2027
Verlängerung 2ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2028
Verlängerung 3ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2029bis 2029
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis / Wertungssumme des Angebotes100%

    Nachgerechnete Angebotssummen als alleiniges Wertungskriterium

KI-Hinweis: Das einzige Zuschlagskriterium ist der Preis; weitere Qualitätskriterien sind nicht definiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Art der Leistung

Ausbringung von chemischem Verbissschutz (Repellentien) auf Jungpflanzen in Verjüngungsflächen des Staatswaldes im Forstbezirk Adorf.Behandelt wird per Einzelpflanzenbehandlung; die Flächen sind typischerweise 0,2–0,5 ha groß.Zugelassene Mittel:TRICO (Pflichtmittel auf Nadelholz; auch auf Laubholz zulässig).EPSOM (fischöl-/ethanolbasiert; nur im Revier Schneckenstein/Los 10 bei Laubbäumen wahlweise zulässig).Andere chemische Verbissschutzmittel sind nicht zugelassen.Der Auftragnehmer arbeitet nach Einzel-/Arbeitsauftrag des Revierleiters; die Arbeitsabläufe werden selbstständig organisiert.Witterungsbedingte Flexibilität ist erforderlich; der Arbeitsanfall ist diskontinuierlich.

Behandlungsumfang (Pflanzen pro Pflanze)

Nadelholz: jede 2. Pflanze wird mit dem Mittel behandelt. Bei Saaten: je 1 unverbissene Pflanze im Abstand von 2 Metern.Laubholz: jede 3. Pflanze wird geschützt.Bedarfsposition Laubholz (Menge = 1 je Los mit Laubholz): zusätzliche Mittelausbringung bei Bedarf, bis zu +10 % des Auftragsvolumens je Los, nur nach Bestätigung durch den Revierleiter.

Mengen, Transport und Nebenkosten

Die jährlichen Stückzahlen pro Revier/Los sind im Angebotspreisblatt hinterlegt (siehe Lose).Insgesamt pro Jahr ca. 256.000 Nadelholz-Pflanzen und ca. 15.500 Laubholz-Pflanzen.Im Preis enthalten: alle Transportleistungen sowie alle zur Leistungserbringung erforderlichen Nebenkosten.

Ausführungszeitraum und Abwicklung

Saison: 1. August bis 31. Oktober eines jeden Vertragsjahres.Üblicherweise 5 Tage nach Aufforderung durch den Revierleiter ist mit der Ausführung zu beginnen.Einzelbeauftragung für das 1. Vertragsjahr nach Rechtswirksamkeit des Vertrages; Folgejahre spätestens 3 Monate vor Vertragsablauf des Vorjahres.Mindestmenge: 80 % des angegebenen Leistungsumfangs müssen vom Auftragnehmer sichergestellt werden.Maximalmenge: bis 120 % des geschätzten Leistungsumfangs.

Einsatz von Maschinen und Personal

Zum Einsatz kommen forstliche Arbeitsmaschinen und Geräte; Eignung gemäß Unfallverhütung, Umweltschutz und Bestandespfleglichkeit ist Voraussetzung.Die Kommunikation mit dem Auftraggeber erfolgt in deutscher Sprache.PEFC-Standards sind einzuhalten.

Geltungsbereich / Ausgeschlossene Reviere

Die Leistung wird in den 12 Revieren (Lose 1–12) des Forstbezirks Adorf erbracht.Revier 21 und Revier 22 sind ausdrücklich NICHT Bestandteil der Ausschreibung.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Qualifikation – Einsatzleiter

Eigenerklärung zur Fachkunde des/der Einsatzleiter(s).Voraussetzung: geeigneter Berufsabschluss (Zeugnis) oder mindestens 2 Jahre Berufserfahrung.

Zertifizierung (PEFC)

Von PEFC Deutschland anerkannte Zertifizierung des Bieters.Auch für jeden eingesetzten Nachunternehmer erforderlich (ansonsten darf dieser nicht eingesetzt werden).

Versicherung und Berufsgenossenschaft

Gültige Bescheinigung über die Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft.Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung.

Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe

Einholung einer Auskunft beim Wettbewerbsregister durch die Vergabestelle (für Zuschlagsaspiranten und ggf. Nachunternehmer).Keine rechtskräftigen Bußgelder ab 2.500 € wegen Verstößen gegen das Mindestlohngesetz (Eigenerklärung nach § 19 Abs. 3 MiLoG).Eigenerklärung nach Artikel 5k (EU-Sanktionen).Russland-Sanktionen: keine russische Staatsbürgerschaft/Niederlassung, keine Beteiligung > 50 %, kein Handeln im Auftrag russischer Personen/Unternehmen; gilt auch für Unterauftragnehmer/Lieferanten > 10 % Auftragswert während der gesamten Vertragslaufzeit.

Präqualifikation

Eintragung in der PQ-VOL-Datenbank (Zertifikatsnummer oder Kopie) gilt als Erfüllung der o. g. Eignungskriterien, soweit von der Prüfstelle abgedeckt.Falls nicht vorhanden: Einzelnachweise oder Eintragung in einem gleichwertigen Verzeichnis.

Referenzen

Mindestens 2 Referenzen über Ausbringung von Verbissschutz oder vergleichbare Forstarbeiten.Zeitraum: in den letzten 3 Jahren vor Angebotsfrist.Pflichtangaben je Referenz: Einsatzzeitraum, Aufarbeitungsmenge, Auftraggeber, Ansprechpartner (Name + Telefonnummer).Nur erforderlich, wenn der Auftragnehmer (bzw. Nachunternehmer) noch nicht für den Forstbezirk/die Schutzgebietsverwaltung tätig war.

Nachunternehmer und Bietergemeinschaften

Einsatz von Nachunternehmern nur bis 50 % des Auftragswertes und nur mit Zustimmung des Auftraggebers.Art und Umfang der Nachunternehmerleistung im Angebot angeben; auf Verlangen Name, Vertreter, Kontaktdaten der NU.Verpflichtungserklärung und ggf. Haftungserklärung bei Eignungsleihe.Geräte- und Arbeitskräfteverzeichnis des NU.Bietergemeinschaften: Erklärung mit bevollmächtigtem Vertreter, von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Gesamtschuldner-Haftung, ARGE-Gründung); Eignungsnachweise für alle Mitglieder.
Referenzprojekte
mindestens 2 ReferenzenZeitraum: in den letzten 3 Jahren vor Angebotsfrist (ab ca. 17.07.2023 rückwärts)

Einschlägige Referenzen über Ausbringung von Verbissschutz oder vergleichbare Forstarbeiten

Nur erforderlich, wenn das ausführende Unternehmen bislang noch nicht für den Forstbezirk Adorf/die Schutzgebietsverwaltung tätig war. Pflichtangaben je Referenz: Einsatzzeitraum, Aufarbeitungsmenge, Auftraggeber, Ansprechpartner (Name + Telefonnummer). Gilt auch für eingesetzte Nachunternehmer.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
11+Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 15 Angebote
Hohe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 12%4–10 · 25%11+ · 63%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 20 erledigt
Angebotsformulare (Pflicht-Anlagen)
Eignungsnachweise des Bieters
Unterlagen bei Einsatz von Nachunternehmern / Bietergemeinschaften
Referenzen
Auf Verlangen nachzureichen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Staatsbetrieb Sachsenforst - Forstbezirk Adorf | 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen | 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
08261 Schöneck
Ort
08267 Zwota
Kategorie
Dienstleistungen der Forstwirtschaft
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
08267 Zwota
Sachsen

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