Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung von Wald und Holz NRW für Forsteinrichtungsarbeiten (Walderfassung, Waldzustandserhebung, digitale Forstbetriebskarte und Betriebsplanung) in der Forstbetriebsgemeinschaft Borken-West (FBB Bocholt), zuständig: Regionalforstamt Münsterland.
Was zu tun ist:
Vergütung: nach Hektar ermittelter Forsteinrichtungsfläche, Preisangabe in €/ha netto (Höchstpreis 55 €/ha).
Zuschlag: 50 % Preis, 50 % Konzept (max. 1 DIN-A4-Seite).
Einreichung: ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW (www.evergabe.nrw.de) bis 09.07.2026 um 10:00 Uhr.
Eignung: forstwirtschaftliches Studium oder Laufbahnbefähigung gehobener/höherer Forstdienst, plus mindestens 2 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Jahren.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Konzept50%
Fachliche Wertung des vorgelegten Konzepts zur Auftragsdurchführung: Zeitplanung zur Einhaltung der Fristen, Personaleinsatz (Qualifikation, Anzahl, persönliche Referenzen), organisatorische/personelle Maßnahmen zur Vermeidung von Verzögerungen und Qualitätssicherung, verwendete Software (KlimaWIS wird höher bewertet) sowie Datenbereitstellungsformat. Maximale Länge: eine DIN A4-Seite.
- Preis50%
Angebotspreis je ha (zzgl. MwSt.). Maximalpreis 55€/ha netto; Angebote darüber werden ausgeschlossen. Das günstigste Angebot erhält 10 Punkte, alle anderen im Verhältnis dazu niedriger.
Bewertung mit 10-Punkte-Skala: Das beste Konzept erhält 10 Punkte, alle anderen im Verhältnis dazu niedriger. Das günstigste Angebot erhält 10 Punkte, alle anderen im Verhältnis dazu niedriger. Konzept = 50%, Preis = 50%. Angebote über 55€/ha netto werden ausgeschlossen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenÜbergeordneter Leistungsgegenstand
Durchführung von Forsteinrichtungsarbeiten (Walderfassung und Betriebsplanung) für die Forstbetriebsgemeinschaft Borken-West (Forstbetriebsbezirk Bocholt) im Zuständigkeitsbereich des Regionalforstamts Münsterland.
Auftraggeber ist der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen. Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung nach UVgO. Es handelt sich um ein Los – eine Aufteilung in mehrere Lose ist nicht vorgesehen.
Teilleistungen im Überblick (Werkphasen)
Die Leistung ist in mehrere gewichtige Teilleistungen gegliedert:
Die im Preisblatt angebotenen Liefertermine werden mit Zuschlag Vertragsbestandteil.
Einzelne Arbeitsschritte
1. Einleitungsbesprechung nach Bereitstellung der Unterlagen durch den Auftraggeber.
2. Vorläufige Besitzstandserfassung (falls gefordert): Erstellung der Besitzstandskarte mit markierten Flurstücksnummern.
3. Waldzustandserfassung / Waldaufnahme mit Bestandesaufnahme vor Ort, einschließlich:
4. Abstimmungstermine mit dem Auftraggeber zur Besitzstandserfassung und Waldaufnahme – Vorlage der Kartenunterlage und der Bestandes-Aufnahmeblätter.
5. Digitalisierung: Erstellung einer prüffähigen digitalen Forstbetriebskarte und der digitalen Bestandesdaten im vorgegebenen Datenformat.
6. Erläuterungsbericht und Ertragsregelung (Allgemeiner Teil der Betriebsplanung).
7. Schlussbesprechung mit vorheriger Vorlage des Allgemeinen Teils der Betriebsplanung.
8. Auslieferung sämtlicher Unterlagen (vollständiges Betriebswerk, Karten, digitale Daten).
Unterlagen und Datenformate
Vergütung und Vergütungsgrundlage
Qualität, Fristen und Verzug
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche/fachliche Mindestanforderung
Der Auftragnehmer muss eine der folgenden Qualifikationen nachweisen:
Werden diese Mindestanforderungen nicht erfüllt, führt dies zum Ausschluss des Angebots.
Referenzen
Ausschlussgründe und Eignungsnachweise
Preisliche Grenze
Angebote mit einem Angebotspreis über 55 €/ha netto werden ausgeschlossen.
Zuschlagskriterien (Wertung)
Vergleichbare Forsteinrichtungsarbeiten (Walderfassung, digitale Forstbetriebskarte, Betriebsplanung) – Art und Umfang müssen mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sein.
Vergleichbare Leistungen sind nachzuweisen (z.B. mit Bestätigung des Auftraggebers). Werden die Mindestanforderungen nicht erfüllt, führt dies zum Ausschluss des Angebots.