Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Nordost, vergibt im offenen Verfahren die Planung der bahntechnischen Ausrüstung für den Neubau der Eisenbahnüberführung BW21Ü2a (Strecke 6153 Berlin–Guben) im Bereich der neuen Anschlussstelle Freienbrink-Nord an der A10 (km 30,5).
Was ist zu planen?
Eckdaten:
Wichtigste Anforderungen an den Bieter:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAufgabenstellung und Projektrahmen
Planungsziel: Planung der bahntechnischen Ausrüstung für die Eisenbahnüberführung BW21Ü2a bei Bahn-km 27–28 auf der Strecke 6153 Berlin Ostbahnhof – Guben Grenze im Zuge des Neubaus der AS Freienbrink-Nord (A10 km 30,5).
Hintergrund: Im Bereich der neuen Anschlussstelle Freienbrink-Nord ist eine neue Eisenbahnüberführung erforderlich. Dafür müssen die bestehenden bahntechnischen Anlagen (Oberleitungsmasten, Signalausleger, Kabeltrassen) in bauzeitliche Provisorien und in den neuen Endzustand umgeplant werden. Die Maßnahme umfasst drei Bauzustände mit eingleisiger Sperrung.
Vertragsrahmen:
Gewerke und Planungsbereiche
Folgende bahntechnische Gewerke sind zu planen:
1. Verkehrsanlagen Schiene (VA) – Baufeldfreimachung, Anpassung Oberbau 2 Streckengleise (Weichentrapez westlich EÜ), Kabeltiefbau für bauzeitliche und endgültige Kabelkanäle
2. Telekommunikation (TK) – Baufeldfreimachung Fernmeldekabel DB AG, Einspleißung neuer Teillängen
3. Oberleitung (OLA) 16,7 Hz – Oberleitungsanlagen auf/in Umfeld Brückenbauwerk, Kettenwerk vor/hinter Brücke, 2 Gleise, 5 Felder je 60 m
4. Leit- und Sicherungstechnik (LST) – Betrachtung Stellbezirk/Signale, Prüfung Versetzung Signalausleger, bauzeitliche Sperrung Gleise, Kabelsicherung/Kabelumverlegung, LST-Anlagensicherung, Langsamfahrstellen-Planung
5. 50-Hz-Anlagen – Baufeldfreimachung 50-Hz-Anlagen (Kabelumverlegung Weichenheizung, Rückverlegung in Endzustandstrasse, Neuaufbau Anschlusskasten Weiche 4)
6. Konstruktiver Ingenieurbau (KIB) inkl. Tragwerksplanung – Signalausleger (bauzeitlich + Endzustand) mit Schnittgrößen am Fußpunkt und Fußplattengeometrie
Bearbeitungstiefe:
Koordination und Schnittstellen
Koordination mit folgenden Stellen:
Schnittstellen zwischen Gewerken:
Besondere Leistungen und BVB-Leistungen
Optionale Besondere Leistungen (mit Angebotspreis):
1. BVB-Leistungen (Bauvorlageberechtigte) je Gewerk (VV BAU / VV BAU-STE) – prüffähige und genehmigungsreife Unterlagen für OLA, LST, TK, 50 Hz, VA, KIB; Planlaufsteuerung, Einholung Prüfsignaturen, Abarbeitung Prüfvermerke bis Genehmigungsfreigabe; nur 2D-Pläne gemäß DB-Planstandards, kein BIM/3D
2. SiPo + Fachpersonal für planungsbedingte Ortbesichtigungen – Sicherungsposten und Fachpersonal bei Gleisbegehungen
3. Koordinatentransformation ETRS 89 → DB_Ref_2016 – Transformation Brückenplanung in DB-Koordinatensystem
4. Planmanagement
5. Abstimmung mit Anlagenverantwortlichen DB InfraGO AG in Lph 2
6. Planungskoordination / Projektmanagement (Lph 1–3 und 5–6) – übergreifende Koordination aller Gewerke (420 h Stundennachweis)
7. Besondere Leistungen Sonstiges Lph 1–2 – Sicherungsmaßnahmen, Koordinatentransformation, DB-Abstimmung (40 h)
Abstimmungs- und Genehmigungsverfahren:
Ausgeschlossene Leistungen
Folgende Leistungen sind nicht Bestandteil des Auftrags und müssen bauseits oder durch Dritte erbracht werden:
Honorar und Abrechnungseinheiten
Geschätzte anrechenbare Kosten (Berechnungsbasis Honorar):
Abrechnungseinheiten: Stunde (h), Tag (d), Monat (Mt), Stück (st), Pauschal (Psch).
Eingabe in Honorarermittlung (Excel 05.01):
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPräqualifikationen (Pflicht)
Der Bieter / die Bietergemeinschaft muss zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe 5 gültige Präqualifikationen gemäß § 48 SektVO im Rahmen des DB-AG-Qualifizierungssystems nachweisen:
1. PQ Planung Verkehrsanlagen Oberbau
2. PQ Planung elektrotechnische Anlagen
3. PQ Planung Leit- und Sicherungstechnik (LST)
4. PQ Planung Oberleitungsanlagen
5. PQ Telekommunikation
Fehlt eine dieser Präqualifikationen, ist eine Beteiligung am Verfahren nicht möglich.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen:
Mindestjahresumsatz: Gemäß Anlage zur Eigenerklärung (Detail in separatem Dokument).
Sanktionsrechtliche Eignung: Kein Eintrag in den EU-Finanzsanktionslisten (FISAS) – Eigenerklärung Bieter und auf Verlangen auch für Nachunternehmer.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Referenzen (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV):
Personelle Anforderungen (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 und 8 VgV):
Technische Ausstattung (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV):
Bauvorlageberechtigte (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV):
Persönliche Zuverlässigkeit und rechtliche Ausschlussgründe
Eigenerklärung zur Eignung gem. § 123 und § 124 GWB:
Personelle Bindung:
Verfahrensrahmen
Verfahrensart: Offenes Verfahren (EU-weit)
Zuschlagskriterium: Preis (wirtschaftlichstes Angebot nach Preis)
Nachforderung von Unterlagen: Gemäß § 56 VgV möglich
KMU-Eignung: Geeignet für kleine und mittlere Unternehmen (KMU-Status kann deklariert werden)
Losweise Vergabe: Nein – es ist ein Gesamtangebot über alle Gewerke erforderlich
Bahnspezifische Fachplanung für Eisenbahnprojekte; muss alle Gewerke abdecken (OLA, LST, TK, 50Hz, VA, KIB). Für Projektleiter zusätzlich: bahnseitige Begleitplanung für Brückenbauwerke über DB-Anlagen für öffentlichen Auftraggeber.
Vergleichbare Eisenbahn-Fachplanungsprojekte; Nachweis über Referenzliste mit Ansprechpartnern