Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Die Autobahn GmbH des Bundes (Niederlassung Nordost) lässt für den 1. Bauabschnitt der A12 (6-streifige Erweiterung, Abschnitt AD Spreeau – AS Fürstenwalde-West, km 0,00–23,00) zwei Fachplanungen erstellen:
Was müssen Bieter einreichen?
Wichtige Fristen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Honorar/Preis100%
Der Preis (in €, netto) wird ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes. Die Wertungssumme (in €, netto) wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und räumlicher Geltungsbereich
Auftraggeber: Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Nordost
Projekt: 6-streifige Erweiterung der A12 im 1. Bauabschnitt (km 0+000 bis km 23+000), von AD Spreeau bis AS Fürstenwalde-West. Vorhaben des BVWP 2030 (Projekt A12-G10-BB).
Untersuchungsraum: Trasse plus 500 m Pufferzone, ca. 2.970 Hektar.
Leistungsbausteine:
Maßstab: 1:1.000 (Karten) bzw. 1:5.000 (Detailkarten).
Geltende Vertragsbedingungen (HVA F-StB):
Vorbereitende Planungsraumanalyse
UVS-Vorstufe: eingrenzen, wo vertieft zu untersuchen ist, und Konfliktpotenziale für Umwelt-/Naturschutz aufzeigen.
Leistungspakete:
1. Analyse des Planungsraums – Aufgabenstellung klären, vorhandene Daten zusammenstellen, örtliche Analyse, textliche und kartographische Beschreibung des Raums
2. Wirkfaktoren und Reichweiten – baubedingte, anlagebedingte und betriebsbedingte Wirkfaktoren herleiten, maximale Reichweiten ableiten, vorläufige Fassung für die Erörterung erstellen
3. Methodik – Vorgehensweise gemäß UVS beschreiben
4. Festlegung des vertiefenden Untersuchungsraums – textliche und kartographische Abgrenzung des voraussichtlichen Untersuchungsrahmens
5. Endfassung – Bericht in Text und Karte (Karten als Anhang), Literatur- und Quellenverzeichnis
6. Sonstige Leistungen – 3 Termine mit Dritten, aktive Teilnahme am 1. Beteiligungstermin (Scoping), Einarbeitung der faunistischen Planungsraumanalyse, Einarbeitung der floristischen/Biotopkartierung, Bearbeitung von bis zu 20 Stellungnahmen
Zu liefernde Unterlagen:
Faunistische Planungsraumanalyse
Festlegen, was, wo und wie an Fauna (und ergänzend Flora/Biotope) kartiert werden muss, damit die spätere Genehmigungsfähigkeit gesichert ist.
Leistungspakete:
1. Datenrecherche und Übersichtsbegehung – vorhandene faunistische Daten zusammenstellen und prüfen, Datenbank-/Behördenabfrage, örtliche Erhebung der Habitatelemente, vorläufige Fassung
2. Potenzial- und Relevanzprüfung – Artenspektrum bestimmen, überschlägige Wirkanalyse, zu erhebende planungsrelevante Arten festlegen (Fokus: europarechtlich besonders und streng geschützte Arten)
3. Auswahl der Methodenbausteine – Entscheidungsmatrix abarbeiten, Verhältnismäßigkeit prüfen
4. Methodendetails – artspezifische Untersuchungsräume abgrenzen, Kartierungsintensitäten festlegen, Übertragung in HVA F-StB-Vordrucke, Mitwirkung bei Behördenabstimmung, Leistungsbild Biotopkartierung erstellen
5. Abgestimmte Fassung – Änderungen einarbeiten, Endfassung übergeben
Methodische Grundlage: Gutachten „Leistungsbeschreibungen für faunistische Untersuchungen" (FE 02.332/2011/LRB; Schlussbericht 2014, BMVI).
Zu liefernde Unterlagen:
Termine und Meilensteine
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung (Referenzen)
Die Referenzen sind losübergreifend für die Gesamtleistung nachzuweisen (keine Losaufteilung).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Persönliche Lage / Zuverlässigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit / Qualitätssicherung
Sanktions- und Russlandbezogene Eigenerklärungen
Mindestens 2 ausgeführte vorbereitende Planungsraumanalysen
Vergleichbare Leistungen; Nachweis mit Bezeichnung der Leistung, Auftragswert und Auftraggeber, ggf. Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Erbringung
Mindestens 2 ausgeführte faunistische Planungsraumanalysen
Vergleichbare Leistungen; Nachweis mit Bezeichnung der Leistung, Auftragswert und Auftraggeber, ggf. Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Erbringung