Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen vergibt im offenen Verfahren Ingenieurleistungen für das Teilprojekt 4A des Vorhabens „Management des Wasserdargebotes im Kontext der Teichbewirtschaftung in der Oberlausitz".
Kern der Leistung: Ein bestehendes Fernerkundungs-Tool (WaterMaskAnalyzer / WMA) – das Wasserflächen automatisch aus Satellitendaten (v. a. Sentinel-1-Radar) erkennt – soll an die Anforderungen der LTV angepasst und auf die Teichwirtschaften in den Einzugsgebieten von Spree und Schwarzer Elster angewendet werden. Damit soll die Wasserflächenentwicklung von rund 2.950 Standgewässern (davon 2.671 Teiche) flächendeckend und zeitreihenbasiert überwacht und in die operative Wasserbewirtschaftung (Kurzfristmodell GRMSTEU) integriert werden.
Inhaltlich umfasst die Beauftragung fünf Positionen:
1. Voruntersuchungen (Backend-Anpassung, Analysegebiet, Otsu-Optimierung)
2. Anpassung des WMA-LTV (System/Container, Backend, Frontend, historische Berechnung ab 2014, Datenbankanbindung)
3. Algorithmus zur Terminableitung von Befüllung/Entleerung inkl. Konzept für operativen Prognosebetrieb (optionale Umsetzung)
4. Dokumentation (Abschlussbericht + Handbuch)
5. Projektberatungen (Anlaufberatung, 10× Online-Beratung, 4× Präsenzberatung, Abschlussberatung)
Die erstellte Software geht in das Eigentum des Auftraggebers über. Die Leistung ist nicht in Lose aufgeteilt (Einzelauftrag). Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- 1. Qualifikation und Erfahrung des Projektleiters und des Stellvertreters10%
Berufliche Befähigung der Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung anhand persönlicher Referenzen und Berufserfahrung. Mindestanforderungen: mind. 2 Referenzprojekte pro Person, mind. 5 Jahre Berufserfahrung. Unter 5 Jahren erfolgt Ausschluss.
- 2. Qualität der Angebotsunterlagen sowie des Bearbeitungskonzeptes40%
Qualitative Bewertung der Angebotsunterlagen (Übersichtlichkeit/Struktur, Nachvollziehbarkeit) und des Bearbeitungskonzeptes (Herangehensweise, Projektablaufplan).
- 3. Honorarangebot (netto)50%
Gesamthonorar (netto) als Summe aus Honorar für Grundleistungen, optionalen Leistungen und Nebenkosten. Niedrigster Preis erhält 5 Bewertungspunkte (bei auskömmlicher Honorarvereinbarung), 1 Punkt bei 1,5-fachem des niedrigsten Preises und darüber; lineare Interpolation. Max. 250 gewichtete Punkte.
Preiswertung: Das Angebot mit dem niedrigsten Angebotspreis erhält 5 Bewertungspunkte. 1 Punkt erhält das Angebot mit dem 1,5-fachen des niedrigsten Angebotspreises sowie alle Angebote darüber. Die Berechnung der Bewertungspunkte der einzelnen Bieter erfolgt über lineare Interpolation (eine Dezimalstelle). Qualitätswertung: Punkteskala 0-5 je Unterkriterium, Multiplikation mit gewichteten Maximalpunkten. Gesamt: 500 Punkte (Min 65 zum Bestehen).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektkontext und Projektgebiet
Position 1 – Voruntersuchungen
Position 2 – Anpassung WMA-LTV
Position 3 – Terminableitung Befüllung/Entleerung
Position 4 – Dokumentation
Position 5 – Projektberatungen
Lieferformate, Eigentum und Vertragsrahmen
Bearbeitungszeitraum und Projektmanagement
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Formalvoraussetzungen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Persönliche Befähigung – Projektteam
Fachliche Eignung – Referenzen
Zuschlagskriterien (Wertung)
2 Referenzen des Bieters im Fachbereich 3 – Geoinformatik (Erfassung, Verarbeitung, Visualisierung von Geodaten, Geoportale)
Deckblatt 2.06 + Projektsteckbrief (1–2 Seiten, inkl. textl. Beschreibung, Leistungen, ggf. Fotos/Planausschnitte); Referenzschreiben wünschenswert
2 Referenzen des Projektleiters in den Fachbereichen Anwendungsentwicklung und Datenbankentwicklung (kombiniert; können auf verschiedene Projekte verteilt sein)
Deckblatt 2.06 + Projektsteckbrief; Studium im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich; mind. 5 Jahre Berufserfahrung
2 Referenzen des stellv. Projektleiters in den Fachbereichen Anwendungsentwicklung und Datenbankentwicklung (kombiniert)
Deckblatt 2.06 + Projektsteckbrief; Studium im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich; mind. 5 Jahre Berufserfahrung