Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt des Landes Berlin sucht ein Ingenieurbüro für die Planung einer BÜSTRA-Signalanlage (Bahnübergangs- und Straßensignalanlage) im Rahmen des Neubaus des Kreuzungsbereichs zum Südhafen Spandau.
Was ist zu tun?
Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU). Zuschlag nach Preis (70 %) und fachlicher Qualität (30 %).
Wichtigste Fristen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis / Honorar70%
Bewertung anhand der nachgerechneten Wertungssumme (netto) des Angebots. Punkteberechnung: niedrigste Wertungssumme geteilt durch eigene Wertungssumme multipliziert mit 70.
- Fachlich Technischer Wert30%
Bewertung von maximal drei Referenzen des Projektleiters/der Projektleiterin für vergleichbare, nachweislich erbrachte Leistungen (BÜSTRA-Signalanlagen, abgeschlossene Leistungsphasen, Zeitraum 01.01.2020 bis Veröffentlichung der Bekanntmachung, unter Vorschriften für öffentliche Auftraggeber).
Preis: Pn = (niedrigste nachgerechnete Wertungssumme / nachgerechnete Wertungssumme des Bieters n) x 70. Fachlich-Technischer Wert: Punkteaddition der Referenzmerkmale, max. 30 Punkte. Gesamtpunktwert = Punkte Preis + Punkte Fachlich-Technischer Wert. Bei Punktwertgleichheit erhält das Angebot mit dem niedrigsten angebotenen Honorar den Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAuftragsgegenstand & Ziel
Geplant wird eine BÜSTRA-Signalanlage – also eine kombinierte Bahnübergangs- und Straßensignalanlage – im Zuge des Neubaus des Kreuzungsbereichs zum Südhafen Spandau in Berlin (PLZ 13355).
Die BÜSTRA-Anlage ist Teil eines größeren Kreuzungsneubaus mit Beteiligten wie BEHALA (Hafenbetreiber/Eigentümer der Gleisanlage), der Landeseisenbahnbehörde sowie weiteren Planern für Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke, Leitungskoordination und Lichtsignalanlagen.
Umfang der Planungsphasen (HOAI)
Die Planung umfasst die Leistungsphasen 1 bis 6 gemäß HOAI für eine BÜSTRA-Signalanlage:
Projektkoordination & Abstimmungen
Regelmäßige Abstimmung mit dem Auftraggeber: alle 2–4 Wochen per Videokonferenz (ca. 4 Stunden inkl. Vor- und Nachbereitung).
Vorstellungen des Leistungsstandes: 2 Zwischenvorstellungen + 1 Endpräsentation.
Abstimmung mit Stakeholdern:
Bearbeitungszeiträume (Vertragsentwurf)
Die Leistungen sind innerhalb folgender Fristen ab Auftragserteilung zu erbringen:
Honorar & Preisgestaltung
Die Leistungen sind ausschließlich für Objekt 5 (BÜSTRA-Signalanlage) zu erbringen.
Anzuwendende Regelwerke & formale Anforderungen
Die Planung erfolgt unter Beachtung folgender Vorschriften:
Abgabesprache: alle Unterlagen in deutscher Sprache.
Abgabeform: ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform; nicht fristgerechte, in Papierform eingereichte oder formlose Anträge werden nicht berücksichtigt.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung zur Berufsausübung (§ 44 VgV)
Eintragung im Berufs- oder Handelsregister des Niederlassungsmitgliedstaates.
Berufliche Qualifikation der fachlich Verantwortlichen:
Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV)
Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen:
Der Versicherer muss in einem EU-/EWR-Staat zugelassen sein. Der Versicherungsschein ist nach Auftragserteilung nachzureichen. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit aufrechterhalten werden.
Technische & berufliche Leistungsfähigkeit (§ 46 VgV)
Nachweis über bis zu 3 vergleichbare Referenzprojekte für BÜSTRA-Signalanlagen, die folgende Mindestanforderungen alle erfüllen:
Referenzbescheinigungen sind auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers vorzulegen.
Ausschlussgründe & rechtliche Anforderungen
Keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB.
Keine Verurteilungen nach § 21 Abs. 1 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz, Arbeitnehmerentsendegesetz oder Mindestlohngesetz in den letzten 2 Jahren.
Keine Eintragung im Wettbewerbsregister oder in Finanz-Sanktionslisten (betrifft Unternehmen und verantwortlich handelnde Personen).
Frauenförderverordnung (FFV): Eigenerklärung gemäß § 1 Abs. 2 FFV (Formblatt IV 4021 F).
Keine Vorbehalte: Die Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Einhaltung Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG).
Bietergemeinschaften & Eignungsleihe
Bietergemeinschaften sind zulässig und haften gesamtschuldnerisch; ein bevollmächtigter Vertreter ist zu benennen (Erklärung nach Formblatt IV 128 F).
Eignungsleihe (Kapazitätsbereitstellung durch Dritte):
Unterauftragnehmer:
Zuschlagskriterien (Wertung)
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot (bestes Preis-Leistungs-Verhältnis) erteilt:
Bei Punktgleichheit entscheidet das niedrigste angebotene Honorar.
Vergleichbare Referenzprojekte BÜSTRA-Signalanlage (Bahnübergangs- und Straßensignalanlage), erbracht nach § 47 HOAI
Alle Anforderungen (baukosten, Vorschriften öffentlicher Auftraggeber, Zeitraum) müssen bei allen Referenzen erfüllt sein. Leistungsphasen 2, 3 und 6 können auf max. 3 Projekte verteilt werden. Nachweis über Eigenerklärung und Referenzbescheinigungen auf Verlangen.
Referenzen des eingesetzten Projektleiters für BÜSTRA-Signalanlagen (Bewertungsmatrix)
Bewertet mit Punkten nach Baukosten, Position (PL 5 Pkt / stellv. PL 3 Pkt / MA 1 Pkt), Anzahl Bahnübergänge (1 BÜ 2 Pkt, 2 BÜ 8 Pkt, >2 BÜ 10 Pkt) und abgedeckten Leistungsphasen. Nur Projekte mit abgeschlossenen Leistungsphasen.