Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Cottbusverkehr GmbH sucht ein Planungsbüro, das die Erneuerung der Straßenbahngleise an der Kreuzung Franz-Mehring-Straße / Muskauer Straße in Cottbus (Stadtteil Sandow) plant.
Die Maßnahme betrifft rund 50 Meter Doppelgleis der Linie 2 und soll 2027 im Zuge der Spreebrückensanierung umgesetzt werden. Gebraucht werden Ingenieurleistungen nach HOAI in den Leistungsphasen 1–7, inklusive Vermessung, Baugrunderkundung, Genehmigungsplanung und Abstimmung mit vielen Beteiligten (Stadtwerke, Verkehrsbehörde, Behindertenbeauftragter).
Gefordert ist unter anderem eine schall- und schwingungsarme Bauweise (Feste Fahrbahn) mit Gleissystem RAILFLEX oder Elast-Track.
Das Honorar richtet sich nach HOAI, Honorarzone II. Anrechenbare Kosten: rund 500.000 € netto.
Angebote müssen bis spätestens 30.07.2026 um 10:00 Uhr elektronisch über den Vergabemarktplatz Brandenburg eingereicht werden.
Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot (niedrigster Preis).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Fachspezifische Bedingungen5%
Bewertung der fachspezifischen Bedingungen (sehr gering 1 P. bis sehr hoch 5 P.). Gewählt: 3 Punkte (durchschnittlich).
- Anforderungen an die Einbindung in die Umgebung15%
Bewertung der Einbindung in die Umgebung (sehr gering 1-3 P. bis sehr hoch 13-15 P.). Gewählt: 9 Punkte (durchschnittlich).
- Technische Ausrüstung oder Ausstattung5%
Bewertung der technischen Ausrüstung/Ausstattung (sehr gering 1 P. bis sehr hoch 5 P.). Gewählt: 1 Punkt (sehr gering).
- Umfang der Funktionsbereiche oder konstruktive oder technische Anforderungen9%
Bewertung des Umfangs der Funktionsbereiche/konstruktiven/technischen Anforderungen (sehr gering 1-2 P. bis sehr hoch 9 P.). Gewählt: 2 Punkte (sehr gering).
- Geologische und baugrundtechnische Gegebenheiten5%
Bewertung der geologischen und baugrundtechnischen Gegebenheiten bei Verkehrsanlagen (sehr gering 1 P. bis sehr hoch 5 P.). Gewählt: 2 Punkte (gering).
Ermittlung der Honorarzone anhand der Gesamtpunktzahl. Die Bewertung erfolgt über 5 Kriterien mit jeweils gestaffelten Punktwerten (sehr gering bis sehr hoch). Die Summe ergibt die Gesamtpunktzahl, die einer Honorarzone (I-V) zugeordnet wird.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt und Umfang der Planungsleistung
Technische Vorgaben und Bauweise
Vermessung und Baugrund
Konzepte und Abstimmungen
Beteiligte und Schnittstellen
Enge Zusammenarbeit ist erforderlich mit:
Eingeschränkter Umfang in der Vorplanung
In der Vorplanung (LP 2) ist ausdrücklich NICHT erforderlich:
Termine und Übergabe der Planungsergebnisse
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Fehlen von Ausschlussgründen
Eigenerklärung nach Formular 4.1 u. a. zu:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Besondere Regeln für Bietergemeinschaften, Unteraufträge und Eignungsleihe
Mindestens eine Referenz über eine tatsächlich erbrachte Planungsleistung bei einem vergleichbaren Bauvorhaben im Bereich Verkehrsanlagen (Straßenbahn/Gleisanlagen); nach deutschem Baurecht realisiert, mit Bestätigungsschreiben des Auftraggebers zu Kosten-/Termineinhaltung, Zusammenarbeit und Qualitäten
Vergleichbarkeit mit Planungsleistungen für Verkehrsanlagen / Gleissanlagen; Bestätigungsschreiben des Auftraggebers ist Pflichtbestandteil. Alternativ: Nachweis über Präqualifikation (AVPQ/ULV), falls hinterlegte Referenzen passen.