Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Asklepios Klinik Pasewalk GmbH schreibt Planungsleistungen für den An- und Umbau der Zentralen Notaufnahme (ZNA) aus. Die Leistung ist in drei Lose aufgeteilt:
Bieter können für ein oder mehrere Lose Angebote abgeben. Die Beauftragung erfolgt stufenweise nach den Leistungsphasen 3–8 der HOAI 2021. Zuschlagskriterium ist der niedrigste Preis je Los. Die Angebote sind bis zum 07.07.2026 um 10:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform *Deutsche eVergabe* einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGemeinsamer Rahmen für alle Lose
Alle Lose umfassen Ingenieurplanungsleistungen nach HOAI 2021 für den An- und Umbau der Zentralen Notaufnahme (ZNA) der Asklepios Klinik Pasewalk. Geplant sind ein Anbau vor Haus A sowie Umbauten im Bestandsgebäude, da die heutige Fläche zu klein ist und die Anforderungen der G-BA-Richtlinie für integrierte Notfallstrukturen erfüllt werden müssen.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise: Stufe 1 = Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung), Stufe 2 = Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung), Stufe 3 = Leistungsphasen 5–8 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung/Bauüberwachung/Dokumentation). Zunächst wird nur Stufe 1 beauftragt; weitere Stufen können vom Auftraggeber abgerufen werden, in der Regel innerhalb von 3 Monaten nach Abschluss der zuletzt beauftragten Stufe.
Zu beachten sind die allgemein anerkannten Regeln der Technik, MLAR, EnEV, Trinkwasserverordnung, die jeweilige Landeskrankenhausbauverordnung sowie die unternehmensinternen Standards (Asklepios CI, Standardvorgaben Haustechnik und Medizintechnik). Vertragsgrundlagen sind die HOAI 2021, das BGB-Werkvertragsrecht sowie die Vergabeunterlagen [04a] Leistungsbeschreibung, [04b] Besondere Leistungen, [04c] Anrechenbare Kosten, [04d] Entwurfspläne, [04e] Raumprogramm, [04f] Brandschutz, [04g] Statik, [04h] TGA und [04j] Neue Raumanforderungen.
Besondere Pflichten je Auftragnehmer: Einhaltung des Kostenrahmens und des Rahmenterminplans (Anlage 8), Leistungserbringung mit eigenen angestellten Mitarbeitern, Verschwiegenheit sowie Vorlage einer ausreichenden Haftpflichtversicherung.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Nachweis der Eintragung des projektverantwortlichen Architekten/Ingenieurs im einschlägigen Berufsregister. Bei Kapitalgesellschaften zusätzlich Nachweis der Handelsregistereintragung. Die Leistungen sind mit eigenen angestellten Mitarbeitern zu erbringen; Übertragung an Dritte nur mit vorheriger Zustimmung des Auftraggebers.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angabe des Gesamtjahresumsatzes der letzten 3 Geschäftsjahre sowie des Umsatzes in der jeweiligen Planungsdisziplin der letzten 3 Geschäftsjahre (bezogen auf das angebotene Los). Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen je Versicherungsfall:
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Mindestens 2 fertiggestellte Referenzprojekte aus den letzten 10 Jahren (Juli 2016 – Juli 2026): Planung und Umsetzung von Krankenhaus-/Klinikneubau-Vorhaben. Nachweis über die Anlage [07.02] Eigenerklärung zur Eignung – Referenzangaben. Verschwiegenheitserklärung (Unterlage [15]).
Ausschlussgründe und sonstige Erklärungen
Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen (Unterlage [08]). Eigenerklärung zu ILO-Kernarbeitsnormen (Unterlage [09]), Russland-Sanktionen (Unterlage [10]) und Tariftreue-/Vergabegesetz Mecklenburg-Vorpommern (Unterlage [11a]).
Bietergemeinschaften und Eignungsleihe sind zulässig; jedes Mitglied füllt die einschlägigen Erklärungen im Umfang der berufenen Eignung aus. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Mindestens 2 fertiggestellte Referenzprojekte aus den letzten 10 Jahren (Juli 2016 – Juli 2026): Planung und Umsetzung von Krankenhaus-/Klinikneubau-Vorhaben
Geeignete, aussagekräftige, fertiggestellte Aufträge; Nachweis über Unterlage [07.02] Eigenerklärung zur Eignung – Referenzangaben