Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Mainzer Netze GmbH sucht ein Ingenieurbüro für die Tiefbauplanung zweier neuer Mittelspannungs-Stromtrassen (20 kV) zum Anschluss des Rechenzentrums Haifa-Allee in Mainz. Geplant wird nach HOAI 2021, Leistungsphasen 2 bis 8, in zwei Stufen (erst LP 2, dann LP 3–8).
Zu den Aufgaben gehören:
Hinweis: Elektrotechnische Komponenten (Kabel, Schaltanlagen, Stromstationen) sind nicht Teil dieser Ausschreibung.
Die Trasse verläuft vom Umspannwerk Bretzenheim bis zur Haifa-Allee/Mercedesstraße über ca. 1,4–1,6 km. Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Zuschlag nach Qualität (nicht nach Preis).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis70%
Bewertet wird die Angebotssumme inkl. möglichem Nachlass gemäß Kalkulationsblatt A08 bzw. Angebotsdeckblatt A07. Maximale Punktzahl erhält das günstigste Angebot.
- Projektorganisation30%
Schriftliches Ausführungskonzept zur Projektorganisation, bewertet nach Punkteschema (0-100 Punkte) mit Berücksichtigung von Projektteam, Organisation und Qualitätsmanagement.
Preis: 100 * [Mindestangebot]/[Angebot] (doppelter Preis = halbe Punktzahl). Qualitätskriterien werden mit Punkteschema 0-100 bewertet. Gesamtpunktzahl = gewichtete Summe beider Kriterien (max. 100 Punkte).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenPlanungsaufgabe im Überblick
Geplant wird der Tiefbau für zwei neue Mittelspannungs-Stromtrassen (20 kV) vom Umspannwerk Bretzenheim bis zum Flurstück 1198/3 an der Haifa-Allee/Mercedesstraße in Mainz. Die Trassenlänge beträgt ca. 1,4–1,6 km pro Trasse. Beide Trassen sollen möglichst parallel mit 1,5 m Abstand verlaufen.
Je Trasse sind je ein Mittelspannungskabel (Kunde und Netz) sowie zusätzlich ein Strom-Reserverohr, ein SmartGrid-Rohr und drei IKT-Rohre (KSR DA 50 im Verbund) mitzuverlegen. Insgesamt werden DN160-Schutzrohre verlegt.
Was NICHT zum Auftrag gehört
Nicht im Leistungsumfang enthalten:
Leistungsphasen nach HOAI 2021 (§44 Ingenieurbauwerke)
Die Beauftragung erfolgt stufenweise:
Geplante Termine (Stand 12.06.2026):
Honorarzone III (LPH 2 Vorplanung) bzw. Honorarzone IV (insgesamt) bei anrechenbaren Kosten von ca. 5,04–5,05 Mio. € netto (Kostenschätzung Auftraggeber, Stand LPH 2).
Besondere Leistungen
Zusätzlich zu den Grundleistungen sind diese besonderen Leistungen zu erbringen (gesondert zu kalkulieren):
Technische Vorgaben und Randbedingungen
Zu beachtende Vorgaben:
Allgemeine Vertragsbedingungen (Auszug)
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Lage und Befähigung
Vorzulegen mit TW02.05:
Ausschlussgründe und rechtliche Integrität
Vorzulegen mit TW02.06:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Vorzulegen mit TW02.07:
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Vorzulegen mit TW02.08:
Referenzen (Mindestanforderungen)
Vorzulegen mit TW02.09 – alle Referenzen müssen zwischen 01.01.2016 und 31.05.2026 abgeschlossen sein, mit insgesamt 2–3 Einzelprojekten:
Hinweis: Die ursprünglich geforderte Mindest-Baukosten-Grenze (4 Mio. €) und die 20-kV-Trassen-Referenz entfallen laut Änderung vom 26.06.2026.
Weitere Anforderungen und Besonderheiten
Microtunnel im Durchmesserbereich DN 500 bis DN 1000
Planung oder Ausführung von Microtunnel-Vortrieben; je Projekt Angabe von Projektname, Ort, Auftraggeber, Ansprechpartner, Zeitraum, Leistungsphasen, Kurzbeschreibung
Querung im Bereich der Deutschen Bahn (DB-Trassenquerung)
Bauprojekt mit DB-Querung; Angabe gemäß Referenzformular
Optional: Planung einer 20-kV-Trasse mit mindestens 4 Mittelspannungskabeln (Anforderung entfällt in der finalen Fassung vom 26.06.2026 als Pflichtreferenz)
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