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Weiherfeldbrücke - Sanierung mit Anpassung des Querschnitts; Planungsleistungen

Stadt Karlsruhe Tiefbauamt | Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium KarlsruheKarlsruhe, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Karlsruhe (Tiefbauamt) sucht für die Weiherfeldbrücke (Spannbeton-Hohlkastenbrücke, Baujahr 1981, Länge ca. 126 m) ein Ingenieurbüro, das die Sanierung und gleichzeitige Querschnittsneugestaltung plant. Der Brückenquerschnitt wird neu aufgeteilt, um den hohen Rad- und Fußverkehr sowie den geplanten Anschluss der Radschnellverbindung Karlsruhe–Ettlingen (RS10) zu berücksichtigen.

Das Verfahren läuft zweistufig: erst Teilnahmewettbewerb über die Vergabeplattform (Frist für Bewerbungen: **29. Juli 2026

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristMAI2026JUNJULAUG
Veröffentlichungca. 1. Mai 2026
Bieterfragen-Frist13. Juli 2026
Teilnahmefrist29. Juli 2026
Einladungsfrist12. Aug. 2026
Gewährleistungca. 29. Juli 2026 – 29. Juli 2031bis 2031
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität17 Kriterien
Preis 0%Qualität 100%
  • Referenzen Planung Tragwerk600%

    Zwei Referenzprojekte mit vergleichbarer Aufgabenstellung für Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI. Maximal 300 Punkte je Referenz (= 600 GP für 2 Referenzen). Subkriterien: Projekttyp (Straßenbrücke 50 P, Kreuzungsbauwerk Bahnanlage 100 P), Projektbestandteil Erneuerung Brückenkappen (50 P), Inbetriebnahme ab 01.01.2015 (50 P), erbrachte Leistungsphasen 1-6 gemäß HOAI (100 P).

  • Referenzen Planung Ingenieurbauwerke600%

    Zwei Referenzprojekte mit vergleichbarer Aufgabenstellung für Planung Ingenieurbauwerke gemäß § 41 HOAI. Maximal 300 Punkte je Referenz (= 600 GP für 2 Referenzen). Subkriterien: Projekttyp (Straßenbrücke 50 P, Kreuzungsbauwerk Bahnanlage 100 P), Projektbestandteil Erneuerung Brückenkappen (50 P), Inbetriebnahme ab 01.01.2015 (50 P), erbrachte Leistungsphasen 1-6 gemäß HOAI (100 P).

  • Referenzen Planung Verkehrsanlagen600%

    Zwei Referenzprojekte mit vergleichbarer Aufgabenstellung für Planung Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI. Maximal 300 Punkte je Referenz (= 600 GP für 2 Referenzen). Subkriterien: Projekttyp (Straßenbrücke inkl. Rampenbereiche 100 P, Innerstädtische Straße 50 P), Projektbestandteil Radverkehrsanlagen (50 P), Inbetriebnahme ab 01.01.2015 (25 P), Örtliche Bauüberwachung erbracht (25 P), erbrachte Leistungsphasen 1-8 gemäß HOAI (100 P).

  • Preis0%

    Honorar/Preis – Gewichtung im Verhandlungsverfahren nicht aus den vorliegenden Unterlagen ersichtlich.

KI-Hinweis: Die vorliegenden Unterlagen (Anlagen D.1–D.4 und Bekanntmachung) enthalten ausschließlich die Auswahl-/Eignungskriterien (Referenzen) für den Teilnahmewettbewerb; konkrete Zuschlagskriterien für die Angebotsphase (z.B. Preis, Projektteam, Konzept, Organisation, Termin) mit Gewichtungen sind hier nicht aufgeführt, ebenso fehlt eine Bewertungsformel.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektgegenstand – Weiherfeldbrücke (BW44)

Die Weiherfeldbrücke ist eine kommunale Brücke in Karlsruhe (Bauwerksnummer M09-15 / BW44), die zwischen den Stadtteilen Weiherfeld-Dammerstock und Beiertheim die Südtangente (K9657) und Gleisanlagen der DB AG überspannt.

Wesentliche Eckdaten:

Baujahr: 1981Konstruktion: Spannbeton-HohlkastenLänge: 125,84 mBreite: 14,44 mFläche: 1.817 m²Brückenklasse: BK 60 nach DIN 1072 (Stand 2016)

Ziel der Planung:

Grundhafte Instandsetzung des gesamten Brückenbauwerks (Überbau, Fahrbahnaufbau, Brückenkappen, Abdichtung, Entwässerung)Erneuerung aller konstruktiven und verkehrlichen AusstattungselementeQuerschnittsneuordnung: Reduzierung der Fahrbahnbreite von 7,90 m auf 7,00 m, Verbreiterung der östlichen Brückenkappe für den Rad- und FußverkehrBerücksichtigung des zukünftigen Anschlusses der Radschnellverbindung Karlsruhe–Ettlingen (RS10)Anpassung der Eisenbahnkreuzungsvereinbarung mit DB AGErneuerung der FahrbahnübergangskonstruktionenErneuerung der Brückenkappen mit neuen Berührschutzelementen

Planungsgrundlage ist die bereits stadtintern erarbeitete Vorzugsvariante V4, die einem Verkehrssicherheitsaudit unterzogen wurde. LP 1 und 2 sind nur anteilig zu erbringen, da die Vorplanung innerhalb der Stadtverwaltung bereits ausgearbeitet wurde.

Übergreifende Pflichten zu Planunterlagen und Datenformaten

Alle vom Auftragnehmer erstellten Unterlagen sind in den folgenden Formaten zu liefern:

Pläne: dxf- und pdf-FormatBeschreibungen und Berechnungen: Word (.docx) und Excel (.xlsx)Präsentationen: PowerPoint (.pptx)Bestands- und Objektdaten: OKSTRA-, IFC- bzw. SHAPE-FormatAnalog: zusätzlich als kopierfähiger Farbausdruck

Pläne sind normengerecht, farbig, mit Planzeichen und Legende zu erstellen, DIN-gerecht zu falten und mit dem Schriftfeld des Auftraggebers zu versehen. Alle Unterlagen sind vom Verfasser zu unterzeichnen. Leistungen sind nach deutschem Regelwerk zu erbringen (vergleichbare ausländische Regelwerke können anerkannt werden).

Besondere Leistungen und Zwangspunkte

Anrechenbare Kosten (Schätzung): ca. 1.500.000 € für den Bereich Verkehrsanlagen.

Zwangspunkte für die Planung:

Neue Querschnittsaufteilung steht festErneuerung der FahrbahnübergangskonstruktionenErneuerung der Brückenkappen mit neuen BerührschutzelementenAnpassung der Eisenbahnkreuzungsvereinbarung mit DB AGInstandsetzungskonzept Chloridschaden

Mögliche Besondere Leistungen (Auswahl):

Statische Nachrechnung gemäß Nachrechnungsrichtlinie (Stufe 1 und 2)Bauablaufplanung, Koordination GesamtobjektÖrtliche Bauüberwachung / Fertigungsüberwachung Stahlbau und KorrosionsschutzBestandspläne, BauwerksbuchStundenlohnarbeiten für zusätzliche Besondere Leistungen (Verkehrsanlagen: ca. 50 h Prüfung von Nachträgen)

Leistungen des Auftraggebers (vom Bieter nicht zu erbringen):

Bereitstellung erforderlicher BestandsunterlagenBeschaffung erforderlicher VermessungsdatenAktive Mitwirkung an Abstimmungs- und Arbeitsgesprächen

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche Zuverlässigkeit (Ausschlussgründe)

Zwingende Ausschlussgründe (kein Punkt darf zutreffen):

Keine rechtskräftigen Verurteilungen oder Bußgeld-Festsetzungen wegen Straftaten wie:

MenschenhandelBetrug oder Subventionsbetrug zum Nachteil des EU-HaushaltsBestechung/Bestechlichkeit im geschäftlichen VerkehrBestechung von MandatsträgernBildung krimineller oder terroristischer Vereinigungen, TerrorismusfinanzierungGeldwäscheVorteilsgewährung/Bestechung (§§ 333, 334, 335a StGB)Bestechung ausländischer Abgeordneter (IntBestG)

Diese Anforderung gilt für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeden Nachunternehmer (jeweils separat nachzuweisen).

Fakultative Ausschlussgründe (zu erläutern, Ausschluss möglich):

Verstöße gegen umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche VerhältnisseZahlungsunfähigkeit, Insolvenz oder LiquidationSchwere Verfehlung im Rahmen der beruflichen TätigkeitSchwere Täuschung oder Zurückhalten von Auskünften

Fachliche Eignung (Mindestanforderungen)

Berufliche Qualifikation: Mindestens ein Inhaber oder eine Führungskraft des Bewerbers muss Mitglied der Ingenieurkammer sein oder eine vergleichbare Qualifikation besitzen (Dipl.-Ing. / Master Bauingenieur).

Berufshaftpflichtversicherung: Mindestens 3,0 Mio. € pro Schadensfall für Personenschäden UND mindestens 3,0 Mio. € pro Schadensfall für Sachschäden, jeweils 2-fach maximiert – oder Zusage zur Erhöhung im Auftragsfall.

Unabhängigkeit: Keine Ausführungs- oder Lieferinteressen, die mit der Planungsaufgabe kollidieren (§ 73 Abs. 3 VgV).

Interessenskonflikte: Keine bestehenden Interessenskonflikte (§ 6 VgV).

Mindestlohn: Erklärung zur Einhaltung des Mindestlohngesetzes.

Technische Eignung (Referenzen): Insgesamt 6 vergleichbare Referenzprojekte (2 je Planungsbereich – Tragwerk, Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlagen). Bewertung mit bis zu 1.800 Punkten (bis zu 300 Punkte je Referenz). Die genauen Mindestwerte je Bereich sind unter `reference_projects` aufgeführt.

Bewertungsmatrix für die Referenzprojekte (bis zu 1.800 Punkte)

Pro Referenzprojekt sind maximal 300 Punkte erreichbar.

| Kriterium | Max. Punkte |

|-----------|-------------|

| Projekttyp: Straßenbrücke | 50 |

| Projekttyp: Kreuzungsbauwerk Bahnanlage | 100 |

| Projektbestandteil: Erneuerung Brückenkappen | 50 |

| Inbetriebnahme ab 01.01.2015 | 50 |

| Erbrachte Leistungsphasen 1–6 (bzw. 1–8 bei Verkehrsanlagen) | 100 |

Hinweis: Nicht alle Kriterien sind für jeden Planungsbereich identisch relevant – verbindlich sind die Mindestanforderungen der einzelnen Anlagen D.1–D.4.

Verfahrensrahmen

Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (zweiphasig)Einladung: Es werden mindestens 3, maximal 5 Bieter zur Angebotsphase eingeladenZuschlag auf Erstangebot: Auftraggeber behält sich vorNebenangebote: Nicht zulässigMehrfache Angebote: Nicht zulässigElektronischer Katalog: Nicht zulässigNachforderung von Unterlagen: Im Ermessen der Vergabestelle möglichSprache: Deutsch (verbindlich)

Das Verfahren eignet sich besonders auch für KMU, Freelancer und Startups. Keine Finanzierung aus EU-Mitteln, kein Vorbehalt für bestimmte Auftragnehmer.

Referenzprojekte
2 ReferenzenZeitraum: Inbetriebnahme ab 01.01.2015, vor Ende der Einreichungsfrist (29.07.2026)Volumen: ≥ 30 Leistungspunkte (§ 51 HOAI), Spannweite ≥ 20 m, Honorarzone ≥ II; zusätzlich Pflichtbestandteil: Erneuerung Brückenkappen

Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI – Brücke/Trogbauwerk

Projektdatenblatt mit Beschreibung, Kontaktdaten Auftraggeber + Ansprechpartner, Inbetriebnahmedatum, Honorarzone-Einordnung, Nachweis der erbrachten Leistungsphasen (1–6); Projekttyp Straßenbrücke oder Kreuzungsbauwerk Bahnanlage, Neubau oder Umplanung im Bestand möglich.

2 ReferenzenZeitraum: Inbetriebnahme ab 01.01.2015, vor Ende der Einreichungsfrist (29.07.2026)Volumen: ≥ 50 Leistungspunkte (§ 41 HOAI), Honorarzone ≥ II; zusätzlich Pflichtbestandteil: Straßenplanung im Zusammenhang mit Brücke oder Trogbauwerk

Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 41 HOAI – Brücke/Trogbauwerk

Projektdatenblatt mit Beschreibung, Kontaktdaten Auftraggeber + Ansprechpartner, Inbetriebnahmedatum, Honorarzone-Einordnung, Nachweis der erbrachten Leistungsphasen (1–6); Projekttyp Straßenbrücke oder Kreuzungsbauwerk Bahnanlage, Neubau oder Umplanung im Bestand möglich.

2 ReferenzenZeitraum: Inbetriebnahme ab 01.01.2025 (Doku: 01.01.2015), vor Ende der Einreichungsfrist (29.07.2026) – mit Zusatzpunkten für Inbetriebnahme ab 01.01.2015Volumen: ≥ 60 Leistungspunkte (§ 47 HOAI), Honorarzone ≥ III; zusätzlich Pflichtbestandteil: Örtliche Bauüberwachung

Objektplanung Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI – Straßenbrücke inkl. Rampen

Projektdatenblatt mit Beschreibung, Kontaktdaten Auftraggeber + Ansprechpartner, Inbetriebnahmedatum, Honorarzone-Einordnung, Nachweis der erbrachten Leistungsphasen (1–8); Projekttyp Straßenbrücke mit Rampenbereichen oder innerstädtische Straße.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 43%4–10 · 35%11+ · 22%
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Karlsruhe Tiefbauamt | Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Anschrift
76133 Karlsruhe
Ort
76137 Karlsruhe
Kategorie
Ingenieurdienstleistungen (allg.)
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.karlsruhe.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
76137 Karlsruhe
Baden-Württemberg

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