Ausschreibungen IT-Dienstleistungen

Beschaffung und Implementierung eines Enterprise PACS an der Uniklinik RWTH Aachen

Universitätsklinikum Aachen AöR | BGmed - Dipl.-Inform. Med. Bernhard Greis | Vergabekammer RheinlandAachen, Nordrhein-WestfalenFrist:

Zusammenfassung

Die Uniklinik RWTH Aachen schreibt die Beschaffung und Implementierung eines neuen, klinikumsweiten Enterprise PACS (E-PACS) aus. Das System soll das bestehende Philips VuePACS vollständig ablösen und als zentrale Plattform für das Management bildgebender und bildbezogener Daten (DICOM und Non-DICOM) dienen – für Radiologie, Neuroradiologie, Nuklearmedizin, Kardiologie und weitere Fachbereiche.

Das Verfahren ist ein EU-weites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. In einer ersten Phase (Teilnahmewettbewerb) bewerben sich interessierte Unternehmen; ausgewählte Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.

Gefordert wird ein schlüsselfertiges, hochverfügbares und skalierbares Gesamtsystem inklusive Software, Server- und Speicherhardware vor Ort, Langzeitarchivierung in der Cloud, Bilddatenaustausch-Portal, KI-Portal, Migration der Altdaten, Schulung, laufendem Support und Betrieb. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 5 Jahren mit Verlängerungsoption.

Original-Bekanntmachung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert

Aktive Ausschreibung
Termin / Frist
2026202720282029203020312032203320342035
MAINOVMAINOVMAINOVMAINOVMAINOVMAINOVMAINOVMAINOVMAINOVMAI
Veröffentlichung
Bieterfragen-Frist (Teilnahmewettbewerb)
Teilnahmefrist
Rügefrist (Kenntnisnahme)
Nachfrist Nachforderung Unterlagen
Einladungsfrist (Versand Angebotsaufforderung)
Bieterfragen-Frist (Angebotsphase)
Angebotsfrist
Angebotsöffnung
Bindefrist
Angebotsauswertung / Vorab-Nachricht
Wartefrist § 134 GWB
Vertragsbeginn
Vertragslaufzeit
Zuschlag
Vergabenachprüfungsantrag
Start Migration der Altdaten
Ausführungsbeginn (Implementierung E-PACS)
Betriebsbereitschaft E-PACS
Verlängerung 1
Verlängerung 2
Verlängerung 3
Verlängerung 4
Verlängerung 5
bis 2036
Heute
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen

Preis & Qualität3 Kriterien
Preis 40%Qualität 60%
  • Preis40%

    Wertungssumme Preis basierend auf Einmalkosten, Einheitspreisen je DICOM Study/Study-Äquivalent, Sonderfallkosten, initialen Preisen und jährlichen Nutzungspauschalen über 5 Vertragsjahre mit vorgegebenem Mengengerüst.

  • Qualität (technischer Wert)35%

    Bewertung technischer Anforderungen anhand von A-, B- und C-Kriterien (A-Kriterien sind Ausschlusskriterien, B-Kriterien werden vergleichend bewertet, C-Kriterien sind Ja/Nein-Fragen).

  • Assessment25%

    Bewertung der Präsentation des Einführungs- und Migrationskonzepts durch qualifiziertes Fachpersonal (Projektleiter und stellv. Projektleiter) durch eine Jury.

Bewertungsformel

Gesamtpunktzahl = (Preispunkte * 0.4) + (Qualitätspunkte * 0.35) + (Assessmentpunkte * 0.25). Preispunkte: 40 Punkte für niedrigste Wertungssumme, proportionaler Abfall bis 0 Punkte bei doppeltem Preis. Qualitätspunkte: 35 Punkte für höchste Punktzahl, proportionaler Abfall bis 0 Punkte bei halber Punktzahl. Assessmentpunkte: 25 Punkte für höchste Punktzahl, proportionaler Abfall bis 0 Punkte bei halber Punktzahl.

Alle Zuschlagskriterien, Gewichtungen und Bewertungsmethoden sind vollständig in den Unterlagen beschrieben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Systemkern – Enterprise PACS-Plattform

Vollständige Nutzungsberechtigung für die E-PACS-Applikationssoftware, ohne nutzer-, arbeitsplatz- oder standortbezogene Einzelnachlizenzierung.

Bereitstellung einer Enterprise-Imaging-Plattform, die DICOM- und Non-DICOM-Daten klinikumsweit verarbeitet, speichert, anzeigt, verteilt, archiviert und über Organisationsgrenzen hinweg bereitstellt.

Mandantenfähigkeit mit zentraler Rollen- und Rechteverwaltung.

Verarbeitung von Änderungen an Benutzerattributen (z.B. AD-Umbenennungen) ohne unkontrollierte Doppelanlagen oder Verlust von Berechtigungen.

Viewer – diagnostisch und klinisch

Lokal installierbarer diagnostischer PACS-Viewer im Produktivbetrieb (Mindestanforderung).

Browserbasierter klinischer / Enterprise- / Zero-Footprint-Viewer (HTML5, ohne Plug-ins, Standardbrowser) für Arbeitsplätze ohne dedizierte PACS-Installation (Mindestanforderung).

Einheitliches Bedienkonzept für klinische und diagnostische Nutzung; Funktionen für Bildbetrachtung, Seriennavigation, einfache Messungen, MPR, Drucken, Export, Link-Aufrufe aus KIS/RIS.

Befundnotizen aus dem diagnostischen Client müssen auch im Enterprise-Viewer sichtbar sein.

Mobile Nutzung des browserbasierten Viewers; Nutzung via Citrix; sicherer Zugriff auch außerhalb des Kliniknetzes.

Hardware und lokale Infrastruktur

Zentrale Server- und Speicherhardware vor Ort (on-premises) als Primärsystem, inkl. Systemsoftware und Standard-Schnittstellen.

Hochverfügbarkeits-, Lastverteilungs- und Umschaltkonzept.

Lokale Betriebsfähigkeit der Kernfunktionen bei Cloud-Ausfall, mind. 5 Jahre Daten lokal verfügbar.

Archivierung, Backup und Cloud-Komponenten

Vendor Neutral Archive (VNA) oder funktional gleichwertige Archivkomponente.

Externe/cloudbasierte, revisionssichere Langzeitarchivierung in der EU.

Cloud-Backup inkl. regelmäßiger Restore-Tests, Replikation, cloudbasiertes Ausfallsystem und zeitlich begrenzter Notbetrieb.

Bilddatenaustausch und KI-Portal

Cloudbasiertes Bilddatenaustausch-Portal (Inbound/Outbound) für Patienten, Zuweiser und Konsilpartner, sicher nutzbar außerhalb des Kliniknetzes.

Cloudbasiertes, E-PACS-integriertes KI-Portal bzw. KI-Marktplatz als Integrationsschicht für KI-/Analyse-Dienste.

Standardisierte Anbindung externer KI-/Analyseplattformen; KI-/Analyseergebnisse in DICOM SR, DICOM SEG und GSPS revisionssicher verknüpft/abgelegt.

Integration und Schnittstellen

Integration in KIS (MEDICO/cgm), RIS (RadCentre/EDL), ZIS (CGM HIGHDENT PLUS) und Kommunikationsplattform (z.B. Cloverleaf).

PACS-Aufruf aus KIS/RIS/ZIS im Patienten- und Untersuchungskontext.

Unterstützung von DICOM, DICOMweb, HL7 v2/v3, CDA und FHIR.

Anbindung an Azure AD, Active Directory, LDAPS, Entra oder vergleichbar.

MSI/MSIX-Paket für zentrale Softwareverteilung (z.B. SCCM).

Import externer DICOM-Studien direkt im Viewer mit Worklist-gestützter Zuordnung; DICOM-Feeder- und DICOM-Weichen-Szenarien; Autorouting auf Basis von DICOM-Tags und HL7-Informationen.

Exportprofile mit optionaler Anonymisierung, Ausschluss von Befunden/KI-Reports bei externen Exporten.

Klinische Spezialanwendungen

3D-Funktionalität im diagnostischen PACS-Client (mind. MPR, MIP, VR) und 3D-MPR im Enterprise-Viewer.

DVT-Datensätze in allen drei Raumebenen darstellbar.

Hybridbildgebung (PET-CT, SPECT-CT, PET-MR) vollständig unterstützt; Fusionsdarstellung mit SUV_mean, SUV_max, HU-Werten.

DICOM-SEG-Objekte importierbar und anzeigbar; DICOM-RT-Objekte speicherbar, langzeitarchiviert, darstellbar (Radioonkologie).

Kardiologie-/Angiologie-/Pneumologie-nahe Workflows (Echo, Kardio-CT, Kardio-MRT, Herzkatheter, Angio, IVUS, OCT).

Mammographie, Tomosynthese, Angiographie, Photon-Counting-CT.

Vorbereitung/Planung terminbezogener MDT-/Tumorboard-Falllisten.

Forschung, Lehre und Datenmanagement

Von der klinischen Nutzung logisch getrennte Forschungs-/Lehrumgebung.

Pseudonymisierung, Anonymisierung, kontrollierte Datenbereitstellung, Exportsteuerung und protokollierte Forschungsnutzung.

Migration der Altdaten

Strukturierte, unterbrechungsarme/inkrementelle Migration der Altdaten aus dem bestehenden PACS (Philips VuePACS, ca. 450 TB, ca. 280.000 Studien/Jahr, ca. 5 % Wachstum p.a., ca. 350 DICOM-Sendeziele davon ca. 200 Modalitäten) im laufenden Klinikbetrieb.

Testmigrationen, Qualitätssicherung, Auditierung, nachvollziehbare Dokumentation.

Migrations- und Verifikationskonzept mit Zielablage, Migrationsreihenfolge, Prüfmechanismen und Fallback-Verfahren.

Erhalt diagnostisch relevanter Informationen und verknüpfter Objekte (Ordner, DICOM Presentation States, Annotationen, Befundnotizen).

Offenheit, Betrieb und Sicherheit

Offene Herausgabe, Migration und Weiterverwendung sämtlicher PACS-Daten ohne Vendor Lock-in – auch für cloudbasierte Archiv-Daten (Metadaten, Indexstrukturen, Präsentationsobjekte, Protokoll-/verknüpfte Daten).

Skalierbarkeit auch bei mehr als 5 % jährlichem Wachstum.

24/7-Betrieb, Managed Service, Monitoring, Restore-Tests, Kapazitätsmanagement.

Schulungskontingent für den laufenden Betrieb (neue Mitarbeiter, Rollenwechsel, Updates, neue Module).

Hohe Anforderungen an Informationssicherheit/Datenschutz (z.B. ISO/IEC 27001, C5, B3S); Rechenzentren ausschließlich in der EU; transparente Regelungen zu Datenherausgabe/-löschung; AVV nach Art. 28 DSGVO.

Mobile Nutzung über Microsoft Intune (App-Bereitstellung, Gerätekonformität, Conditional Access, lokale Datenspeicherung, Session-Timeout).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Mittelwert des Netto-Gesamtumsatzes (Geschäftsjahre 2023, 2024, 2025) mit Angabe des Marktes (DE/DACH/EU/Welt).

Mittelwert des Netto-Umsatzes im Tätigkeitsbereich PACS (Sales & Services) für 2023–2025, getrennt nach Gesamtumsatz und Eigenleistungsanteil. Mittelwert muss ≥ 12 Mio. € im Tätigkeitsbereich des Auftrages betragen.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Drei einschlägige Referenzprojekte mit den im Abschnitt 'Referenzprojekte' beschriebenen Mindestmerkmalen (Universitätsklinikum, EU/USA, Go-Live nach 01.03.2023, Migration im laufenden Betrieb, interdisziplinäre Nutzung, Viewer, KIS/RIS-Integration, offene Datenherausgabe, strukturierte Migration).

Personelle und organisatorische Eignung

Benennung eines Projektleiters mit mindestens 5 Jahren Erfahrung in leitender Position bei PACS-Implementierungen in vergleichbaren Institutionen.

Nachweis eines allgemeinen Support- und Servicekonzepts.

Angabe der durchschnittlichen Anzahl der Arbeitskräfte in den letzten drei Geschäftsjahren.

Benennung technischer Fachkräfte für Installation, Migration, Service, Wartung und Qualitätskontrolle.

Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe

Eintragung im Handels- oder Berufsregister (Anlage A).

Keine laufenden Insolvenz-, Vergleichs- oder Liquidationsverfahren.

Keine schweren Verfehlungen gemäß § 123 GWB; keine Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB.

Erfüllung der Steuer-, Abgaben- und Sozialversicherungspflichten; ggf. Unbedenklichkeitsbescheinigung.

Anerkennung der Antikorruptions-/Integritätsklausel (5 % Vertragsstrafe bei nachgewiesener Abrede).

Erklärung zur Einhaltung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) und der Mindestarbeitsbedingungen (AEntG, MiLoG, tarifliche Bestimmungen).

Versicherung und Qualitätsmanagement

Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme mind. 1.000.000 € pro Schadensfall für Personen-, Sach-, Umwelt-, Produkt- und Vermögensschäden (Anlage B).

QM-System-Zertifizierung (z.B. DIN EN ISO 9001) – Nachweis als Dritterklärung (Anlage D).

Informationssicherheit und Datenschutz

Aktuelles ISO/IEC 27001-Zertifikat (oder gleichwertig) für Entwicklung, Betrieb und Support von E-PACS; für Cloud-Komponenten alternativ C5-Testat mit entsprechendem Scope (Typ 2, sofern gesetzlich erforderlich).

Nachweis der Erfüllbarkeit einschlägiger Compliance-Anforderungen: BSI-Gesetz/BSI-KritisV, NIS2UmsuCG, § 391 SGB V, DSGVO, LDSG NRW, Gesundheitsdatenschutzgesetz NRW, GDNG, ISO/IEC 27001:2022, ISO/IEC 27002:2022, ISO 27799, IEC 80001-1.

Datenlokation ausschließlich in der EU; transparente Regelungen zu Datenherausgabe und -löschung; AVV zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

Einräumung von Audit- und Prüfrechten für den Informationssicherheitsbeauftragten des Auftraggebers.

Eignungsleihe und Bietergemeinschaften

Nutzung von Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) nach § 47 VgV ist zulässig – erfordert Formblatt 03 (Verzeichnis) und Formblatt 04 (Verpflichtungserklärung).

Bewerbung als Bietergemeinschaft möglich – Erklärung über Formblatt 05.

Eigenerklärung RUS nach Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576 über Formblatt 06.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: Go-Live des Referenz-PACS nicht vor dem 01.03.2023Volumen: Mindestumsatz im Tätigkeitsbereich: Mittelwert 2023–2025 ≥ 12 Mio. €

Drei Referenzprojekte zu Enterprise PACS-Einführungen an Universitätskliniken mit Migration im laufenden Betrieb

Jedes Referenzprojekt muss folgende Mindestmerkmale erfüllen: (1) Ausführung in einem Universitätsklinikum, (2) in EU oder USA, (3) Migration im laufenden Klinikbetrieb vom Vorgänger-PACS, (4) interdisziplinäre produktive Nutzung (mind. Radiologie, Neuroradiologie, Nuklearmedizin, Kardiologie + weitere Fachbereiche mit eigener Bildgebung), (5) lokal installierter diagnostischer PACS-Viewer im Produktivbetrieb, (6) browserbasierter Enterprise/Zero-Footprint-Viewer im Produktivbetrieb, (7) offene Datenherausgabe/Migration ohne Vendor Lock-in, (8) KIS- und RIS-Integration, (9) PACS-Aufruf aus KIS/RIS/ZIS im Patientenkontext, (10) strukturierte, unterbrechungsarme/inkrementelle Altdatenmigration. Eintragung in Formblatt 02.2; auf Verlangen schriftliche Bestätigungen der Auftraggeber.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben

1–3Angebote erwartet
Geringe Konkurrenz

Median rund 2 Angebote.

Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 53%4–10 · 29%11+ · 18%

Unternehmen, die ähnliche Ausschreibungen gewonnen haben

Aus vergleichbaren bereits vergebenen Vergaben (KI-Ähnlichkeit)

Checkliste zur Angebotsabgabe

Konkrete Schritte laut Vergabeunterlagen

Teilnahmeantrag – Formblätter4
  • Formblatt 01 – Teilnahmeantrag ausfüllen und einreichenPflicht
    Inkl. Einverständniserklärung zu Verfahrensart, Bedingungen und Datenspeicherung.
  • Formblatt 02.1 – Eigenerklärung zur Eignung vollständig ausfüllenPflicht
    Angaben zu Unternehmen, Umsätzen, Personal, Ausschlussgründen, Integrität, LkSG, Mindestlöhnen, Haftpflichtversicherung.
  • Formblatt 02.2 – Eigenerklärung zur Eignung – Referenzprojekte (xlsx) ausfüllenPflicht
    Drei Referenzprojekte mit allen geforderten Mindestmerkmalen dokumentieren; auf Verlangen Auftraggeber-Bestätigungen vorlegen.
  • Formblatt 06 – Eigenerklärung RUS (Artikel 5k VO (EU) 2022/576) abgebenPflicht
    Erklärung zu Russland-Sanktionen.
Nachweise und Anlagen zum Teilnahmeantrag5
  • Anlage A – Handels-/Berufsregisterauszug beifügenPflicht
    Formloser Nachweis über die Eintragung.
  • Anlage B – Bescheinigung der Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung beifügenPflicht
    Deckungssumme mind. 1.000.000 € pro Schadensfall (Personen-, Sach-, Umwelt-, Produkt-, Vermögensschäden).
  • Anlage C – Angaben zu technischen Fachkräften und Projektleiter einreichenPflicht
    Projektleiter mit mind. 5 Jahren Erfahrung in leitender Position bei PACS-Implementierungen; Support- und Servicekonzept beschreiben.
  • Anlage D – QM-System-Zertifikat (z.B. DIN EN ISO 9001) beifügenPflicht
    Dritterklärung genügt.
  • Umsatznachweis einreichen (Mittelwert 2023–2025 im Tätigkeitsbereich ≥ 12 Mio. €)Pflicht
    Zusammen mit Formblatt 02.1; gefordert als Eignungsnachweis.
Eignungsleihe / Bietergemeinschaft (falls zutreffend)3
  • Formblatt 03 – Verzeichnis anderer Unternehmen (§ 47 VgV) einreichenoptional
    Nur falls Kapazitäten anderer Unternehmen genutzt werden.
  • Formblatt 04 – Verpflichtungserklärung anderes Unternehmen (§ 47 VgV) einreichenoptional
    Nur falls Kapazitäten anderer Unternehmen genutzt werden.
  • Formblatt 05 – Erklärung Bietergemeinschaft einreichenoptional
    Nur bei Bewerbung als Bietergemeinschaft.
Formale Anforderungen4
  • Alle Unterlagen einzeln (nicht als ZIP-Datei) hochladenPflicht
    Vorgabe der Vergabestelle.
  • Sprache: DeutschPflicht
    Alle einzureichenden Unterlagen in deutscher Sprache.
  • Frist für Rückfragen beachten: 15.06.2026Pflicht
    Aufklärungsfragen müssen bis zu diesem Datum eingereicht werden.
  • Nachreichung fehlender Unterlagen innerhalb von 6 Kalendertagen sicherstellenoptional
    Nur wenn Vergabestelle Unterlagen nachfordert.

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