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REZ NRW 45ind JC Kreis Wesel

Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum NRW | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Stadt Dinslaken, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das Jobcenter Kreis Wesel (über das Regionale Einkaufszentrum NRW der Bundesagentur für Arbeit) schreibt eine individuelle Maßnahme nach § 16 SGB II i.V.m. § 45 SGB III aus.

Ziel ist die Aktivierung und berufliche Eingliederung von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten – insbesondere von Integrationskursteilnehmenden ohne Anschlussperspektive sowie Schülerinnen und Schülern mit sprachlichen Defiziten.

Die Maßnahme kombiniert:

Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt,Stabilisierung nach Beschäftigungsaufnahme,sozialpädagogische Begleitung und Jobcoaching.

Standort: Düsseldorf, 20 Plätze, Vertragsbeginn 12.10.2026, Laufzeit 12 Monate mit Verlängerungsoptionen. Angebotsabgabe elektronisch bis 22.07.2026, 10:00 Uhr.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristJUL2026 OKT JAN2027 APR JUL OKT JAN2028 APR JUL OKT
Bieterfragen-Fristca. 10. Juli 2026
Angebotsfrist22. Juli 2026
Bindefrist22. Juli – 25. Sep. 2026
Personaleinsatz-Nachweis (F.1)ca. 14. Sep. 2026
Informationsblatt (F.2.1)ca. 14. Sep. 2026
Räumlichkeiten (R.1)ca. 14. Sep. 2026
Erreichbarkeit sicherstellenca. 28. Sep. 2026
Trägerzulassung vorlegenca. 5. Okt. 2026
Vertragsbeginn12. Okt. 2026
Vertragslaufzeit12. Okt. 2026 – 11. Okt. 2027
Bankverbindung/Kontaktperson (F.8)ca. 19. Okt. 2026
Zwischenbericht (halbjährlich)ca. 12. Apr. 2027
Verlängerung 112. Okt. 2027 – 11. Okt. 2028
Gesamtberichtca. 8. Nov. 2027
Ausschlussfrist Vergütungsansprücheca. 11. Apr. 2028
Verlängerung 212. Okt. 2028 – 11. Okt. 2029bis 2029
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode6 Kriterien
  • Auftragsbezogene Zusammenarbeit auf dem regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt10%

    Benennung der für die Maßnahmedurchführung relevanten regionalen Akteure (Bezeichnung und Ort) sowie Beschreibung von Art und Umfang der Zusammenarbeit ab Maßnahmebeginn unter Berücksichtigung der Zielsetzung und Zielgruppe.

  • Strategische Vorgehensweise35%

    Eingliederungsstrategie und Motivationsstrategie zur Umsetzung der individuellen Maßnahmeziele.

  • Inhaltliche Ausgestaltung und Durchführungsqualität25%

    Darstellung der Projektansätze und Unterstützung bei der Kinderbetreuung.

  • Bisherige Erfolge und Qualität30%

    Beurteilung der Vertragsausführung anhand von Fragebögen aus der Maßnahmebetreuung im Trägermanagement (SAP S/4-HANA) für vergleichbare 45ind-Maßnahmen im Bundesgebiet.

Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04: Kennzahl = (Gesamtsumme der Leistungspunkte / Wertungspreis) x 100. Schritt 1: Kennzahl ermitteln. Schritt 2: Korridor aus Kennzahl des führenden Angebotes und Kennzahl minus 10% bilden. Schritt 3: Angebote innerhalb des Korridors ermitteln; Entscheidungskriterium ist die Gesamtpunktzahl aus den Wertungskriterien II.1, III.1 und IV.1 (Summe der Produkte aus erzielten Wertungspunkten und Gewichtungspunkten). Bei Punktgleichheit: preisgünstigeres Angebot, dann Auslosung. Bevorzugte Bieter (Inklusionsbetriebe) erhalten bei gleicher Punktzahl den Zuschlag; nach UVgO erhalten sie den Zuschlag unabhängig vom Abschneiden, wenn ihr Wertungspreis den des wirtschaftlichsten nicht-bevorzugten Bieters um nicht mehr als 15% übersteigt.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien mit Gewichtungen (GP), Bewertungsstufen (0-3 Punkte), Bewertungsmethode (Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB) und Formel sind vollständig in den Wertungshinweisen und der Bewertungsmatrix dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Phasen & Fördermodule der Maßnahme

Eingangsphase (mind. 1 Woche):

Kompetenzfeststellung (berufsfachliche Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten)Erfassung kognitiver, sozialer, psychomotorischer Merkmale, individueller Lebenssituation, Sprachvermögen, KulturtechnikenErstellung des Aktivierungs- und Integrationsfortschrittsplans

Handlungsphase mit Fördermodulen:

Heranführung an Ausbildungs- und Arbeitsmarkt (Berufsorientierung, Bewerbungstraining, Bewerbungscoaching)Förderung sozialintegrativer Aktivitäten (persönliche, soziale, methodische Kompetenzen, lebenspraktische Fertigkeiten, Sprachkompetenz, interkulturelle Kompetenz)Förderung arbeitsmarktintegrativer Aktivitäten (Mobilität, Wohnsituation, familiäre/finanzielle Situation, Arbeits- und Sozialverhalten)Feststellung/Verringerung/Beseitigung von Vermittlungshemmnissen (Allgemeiner Grundlagenbereich, Kulturtechniken, betriebliche Erprobung)IT- und MedienkompetenzBerufsbezogene Deutschförderung (ab Sprachniveau A2, max. 8 Wochen)Wirtschaftliches Verhalten (Schuldenprävention)Projektbezogene Arbeiten (Transport/Lager/Logistik/Handel, Hotel/Gaststätten, Lebensmittel/Produktion/Fertigung)Erzielung von Integrationsfortschritten (Vermittlung in Beschäftigung/Ausbildung)Stabilisierung der Beschäftigungsaufnahme (6 Monate nach Aufnahme, Bindefrist mind. 3 Monate ununterbrochen)Gesundheitsorientierung (max. 20 % der individuellen Maßnahmedauer)

Begleitende Elemente & Rahmenbedingungen

Sozialpädagogische Begleitung und Jobcoaching über die gesamte MaßnahmeUnterstützung bei KinderbetreuungEinbindung in regionale Netzwerke (Betriebe, Kammern, IHK, HWK, IQ-Netzwerk, Anerkennungsberatungsstellen)Individuelle Teilnahmedauer: bis zu 12 Monate, in begründeten Einzelfällen Verlängerung bis max. 24 Monate (Antrag mind. 4 Wochen vor Ablauf)Umfang: 39 Zeitstunden/Woche, max. 9 Std./Tag inkl. Pausen, bei Teilzeit mind. 2 Tage/Woche2 unterweisungsfreie Tage pro vollem KalendermonatBetriebliche Erprobung: bis zu 6 Wochen je Arbeitgeber, bei schwervermittelbaren Personen bis zu 12 Wochen

Räumlichkeiten, Ausstattung & Erreichbarkeit

Räumlichkeiten & Ausstattung:

PC-Arbeitsplätze mit Internet, Office-Software, mind. 24-Zoll-MonitorHeadset und USB-Sticks für TeilnehmendeUnterrichts-, Sozial-, Besprechungs-, Kreativ-/PraxisräumeGrundausstattung Kreativ-/Praxisräume (Werkbank, Werkzeuge, Nähmaschine etc.)Farbdrucker, ScannerLernplattform und Videotelefonie-SoftwareBarrierefreiheit (falls im Losblatt gefordert)

Erreichbarkeit (Mo–Do 8–17 Uhr, Fr 8–15 Uhr) postalisch und telefonisch.

Berichtswesen & Dokumentation

F.2.1 Informationsblatt: 4 Wochen vor Maßnahmebeginn (elektronisch)Teilnahmebescheinigung bei MaßnahmeendeNachweis Integrationsfortschritt (NRW_F.7.2) inkl. BeschäftigungsbestätigungWöchentliche BesetzungslistenTägliche namentliche Erfassung des eingesetzten Personals mit zeitlichem UmfangAktivierungs- und Integrationsfortschrittsplan fortlaufend aktualisierenHalbjährliche ZwischenberichteTeilnahmebezogene Berichte (NRW_F.30.1) bei Nichtantritt, Entwicklungen sowie bei 1/3 und 2/3 der Teilnahme (bei >3 Monaten)Gesamtbericht: 4 Wochen nach Maßnahmeende

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Trägerzulassung & formale Eignung

Gültige Trägerzulassung nach § 178 SGB III (AZAV-Zertifikat), Nachweis 5 Arbeitstage vor Maßnahmebeginn, ggf. ortsbezogenKeine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB (Erklärungen in D.2)Keine Russland-Sanktionen gem. Art. 5k VO (EU) 833/2014 (D.5)Ethikklausel: keine Beratertätigkeit für die BA innerhalb der letzten 18 Monate (gleicher Leistungsbereich) bzw. 6 Monate (unabhängig vom Bereich)
Referenzprojekte
nicht beziffert – Nachweis der Eignung durch Referenzen ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten 3 Jahre (Stichtag 15.03.2024)Volumen: nicht spezifiziert

Vergleichbare 45ind-Maßnahmen (§ 16 I SGB II i.V.m. § 45 I S. 1 SGB III) im Bundesgebiet, auch als Bestandteil kombinierter Lose. Maßnahmen müssen am Stichtag 15.03.2024 noch laufen oder danach begonnen haben. Auch FbW-, BvB-, BaE-Maßnahmen und kombinierte Maßnahmen mit Elementen nach § 45 SGB III gelten als vergleichbar.

Kontaktdaten der Referenzgeber angeben (freiwillig, aber ohne diese können Referenzen nicht berücksichtigt werden). Eignungsleihe möglich, wenn das leihende Unternehmen die betreffende Leistung erbringt.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 15%4–10 · 44%11+ · 41%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 13 erledigt
Pflichtformulare (Erklärungen)
Konzepte & Preisblätter
Nachweise auf Verlangen / nach Zuschlag
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum NRW | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
40474 Düsseldorf
Ort
40474 Stadt Dinslaken
Kategorie
Personaldienstleistung
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.arbeitsagentur.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
40474 Stadt Dinslaken
Nordrhein-Westfalen

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