Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenGegenstand dieser Ausschreibung ist die tägliche Beförderung von Beschäftigten der Freckenhorster Werkstätten (Werkstatt für behinderte Menschen) von ihrem Wohnort zur Werkstatt nach Warendorf und zurück. Der Auftrag ist in mehrere regionale Lose aufgeteilt (mindestens 9), die sich in der Anzahl der zu befördernden Personen unterscheiden.
Bieter müssen den Transport mit eigenem Fuhrpark, geeignetem Personal (mit Begleitung) und rollstuhlgerechten Fahrzeugen sicherstellen. Vertragsbeginn ist der 01.12.2026, die Laufzeit beträgt rund 5 Jahre bis Ende November 2031.
Die Angebotsabgabe erfolgt elektronisch über die LWL-Vergabeplattform. Achtung: Für die Lose 1–9 gibt es korrigierte Kalkulationsgrundlagen und Angebotsdaten in Version 2 – Bieter, die bereits ein Angebot abgegeben haben, müssen dieses zurückziehen und neu einreichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis auf Basis kalkulatorischer Mengen70%
Fiktiver Nettopreis inkl. Zuschläge pro Woche auf Basis der Kalkulationsgrundlagen gem. Pkt. 5 der Leistungsbeschreibung. Preisgünstigstes Angebot erhält 100 Punkte, übrige im Verhältnis niedriger bepunktet.
- Preis bei Menge 010%
Bei Preispositionen mit kalkulatorischer Menge 0 (Tagespauschalpreis Sitzplatz, Tagespauschalpreis Rollstuhl, Pauschale Begleitperson) findet der angegebene Tagespauschalpreis in voller Höhe Berücksichtigung. Bei Zuschlagspositionen für Sonderfahrten mit Menge 0 fließt nur der Zuschlagswert ohne Tagespauschalpreis ein.
- Qualitätskonzept – Schulung Fahr- und Begleitpersonal22.5%
Regelmäßige Schulung (mind. alle 2 Jahre) des eingesetzten Fahr- und Begleitpersonals (z.B. Sicherheitstraining, Fahrsicherheitstraining, Erste-Hilfe-Kurs, Schulung im Umgang mit behinderten Menschen).
- Qualitätskonzept – Teilnahme an Informationsveranstaltung5%
Teilnahme des Fahr- und Begleitpersonals an Informationsveranstaltung der WfbM zum Umgang mit behinderten Menschen.
- Qualitätskonzept – Information der Beschäftigten vor erster Fahrt7.5%
Art der Information der Beschäftigten über Fahrplan und Fahr-/Begleitpersonal vor der ersten Fahrt (persönliche Vorstellung, telefonisch, Anschreiben).
- Qualitätskonzept – Erreichbarkeit Ansprechperson5%
Erreichbarkeit des Unternehmens bzw. der Ansprechperson für Beschäftigte und Werkstatt (Wochentage, Uhrzeiten).
- Qualitätskonzept – Bearbeitungszeit Beschwerden5%
Zeitraum bis zur Rückmeldung über den Bearbeitungsstatus einer Beschwerde an Beschäftigte und Werkstatt.
- Qualitätskonzept – Umsetzungsgeschwindigkeit Fahrplanänderungen5%
Zeitdauer bis zur Umsetzung von Fahrplanänderungen (nach 1, 2 oder 3 Fahrtagen).
- Qualitätskonzept – Fahrdienstleitung vor Ort10%
Einsatz einer dedizierten Fahrdienstleitung vor Ort auf dem Betriebsgelände der Werkstatt ausschließlich für Fahrdienstorganisation (ohne Beförderungstätigkeit).
- Qualitätskonzept – Fahrzeugalter PKW/Vans/Kleinbusse10%
Maximales Alter der eingesetzten PKW, Vans und Kleinbusse (bis 9 Sitzplätze) während der Vertragslaufzeit (max. 5, max. 7 oder >7 Jahre).
- Qualitätskonzept – Fahrzeugalter Busse15%
Maximales Alter der eingesetzten Busse während der Vertragslaufzeit (max. 10, max. 15 oder >15 Jahre).
- Qualitätskonzept – Alternative Antriebe15%
Anteil der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben (BEV, PHEV, FCEV) am gesamten Fahrzeugeinsatz während der Vertragslaufzeit (über 10%, 1-10% oder kein Einsatz).
Methode 2: Gesamtbewertung = Preis (80%) + Qualitätskonzept (20%). Preis setzt sich zusammen aus: Preis auf Basis kalkulatorischer Mengen (70%) + Preis bei Menge 0 (10%). Preisgünstigstes Angebot erhält 100 Punkte, übrige im Verhältnis niedriger. Qualitätskonzept: 0-100 Punkte, fließt zu 20% ein.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenKernleistung: Werkstattbeförderung für behinderte Menschen
Tägliche Beförderung der in einem definierten Regionallos wohnenden behinderten Menschen zur Werkstatt der Freckenhorster Werkstätten in Warendorf und zurück.
Anforderungen an Fahrzeuge und Personal
Vergütung und nicht vergütete Tage
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Genehmigungen, Versicherungen und Personal
Referenzen
Rechtliche Mindestanforderungen
Bevorzugte Bieter (WfbM / Inklusionsbetriebe)
Mindestens 1 vergleichbare Referenz (bis zu 3 möglich) aus dem Bereich Beförderung von Menschen mit Behinderung, z. B. Werkstattbeförderung. Vergleichbarkeit hinsichtlich Personenanzahl, Fahrzeuganzahl und Vertragsart (Beförderungsvertrag mit eigener Fahrdienstorganisation und Beschwerdemanagement).
Auftraggeber, Ansprechperson (auf Verlangen), Telefonnummer (auf Verlangen), Kurzbeschreibung, Gesamtlaufzeit, Beginn, durchschnittliche Personen und Fahrzeuge pro Fahrtag