Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Bochum schreibt die tägliche Beförderung von Schülerinnen und Schülern mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen (Förderschulen) im Schuljahr 2026/2027 aus. Die Leistung ist in 27 Lose aufgeteilt (je Los eine bestimmte Schule/Route). Befördert wird mit Taxis oder Mietwagen – teilweise mit Rollstuhlplatz, Begleitperson oder als Einzel- bzw. Rückfahrt. Vertragsbeginn ist der 02.09.2026, Ende 31.07.2027; zwei Verlängerungsoptionen um je ein Schuljahr sind möglich.
Bieter können für ein Los, mehrere oder alle Lose Angebote abgeben. Nebenangebote sind nicht zugelassen. Die Angebote werden elektronisch über den Vergabemarktplatz Metropole Ruhr eingereicht. Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot nach einer 100-Punkte-Matrix (Preis 65 Punkte, Fahrzeugtyp bis 20, Klimaanlage 5, Fahrzeugalter bis 10).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt der Beförderung
Schultägliche Beförderung mit Taxi oder Mietwagen zwischen Wohnadresse und Schule (bzw. Rückfahrt). Schulferien, gesetzliche Feiertage und bewegliche Ferientage sind ausgenommen.
Zielgruppe und besondere Anforderungen
Förderschülerinnen und -schüler mit geistigen und/oder körperlichen Behinderungen, teilweise Schwerstbehinderungen (u.a. Rollstuhlnutzung), mit Autismusspektrumstörungen, kognitiven Beeinträchtigungen und Verhaltensauffälligkeiten. Das Fahrpersonal muss auf diese Bedarfe vorbereitet sein und mit Schulen bzw. Lehrkräften zusammenarbeiten.
Flexibilität und Anpassungen
Die Lose umfassen unterschiedliche Beförderungsformen: Hin- und Rückfahrt, nur Rückfahrt, Einzelbeförderung sowie Transporte mit Begleitperson. Bei mehreren Losen können weitere Schülerinnen und Schüler bzw. Adressen hinzukommen. Fahrzeiten und Pläne können sich kurzfristig ändern.
Fahrzeuganforderungen
Eingesetzt werden dürfen Taxis/Mietwagen, die die Schadstoffgruppe 4 (grüne Plakette) erfüllen, technisch einwandfrei sind und jährlich die Hauptuntersuchung bestehen. Schulbusschilder und Firmenbezeichnung am Fahrzeug sind erforderlich. In den Wintermonaten sind angemessene Winterreifen Pflicht.
Personal
Fahrerinnen/Fahrer benötigen eine gültige Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (Führerschein Klasse D/D1) und ausreichende Deutschkenntnisse. Erweitertes Führungszeugnis nach § 30a BZRG (max. 3 Jahre alt) ist auf Verlangen vorzulegen.
Vertragszeitraum
Beginn 02.09.2026 (Los 27 ab 03.09.2026), Ende mit Schuljahresschluss 2026/27 (31.07.2027). Zwei Verlängerungsoptionen um je ein Schuljahr (bis 31.07.2028 bzw. 31.07.2029).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenEigenerklärung zur Bietereignung
Mit Angebotsabgabe ist die Eigenerklärung (Formular 521 EU, VHB NRW) zu Ausschlussgründen nach § 124 GWB abzugeben. Bei Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied die Erklärung einzeln in Textform signiert vorlegen.
Eigenerklärung EU-Sanktionen
Eigenerklärung zu EU-Sanktionen (Formular 523) ist zwingend einzureichen.
Genehmigung und Versicherung
Auf Verlangen ist eine gültige Genehmigung zur gewerbsmäßigen Personenbeförderung gemäß Personenbeförderungsgesetz (PeBfG) sowie eine Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens 1.000.000 EUR Deckung je Schadensfall (Personen- und Sachschäden) nachzuweisen.
Fahrpersonal
Fahrerinnen/Fahrer benötigen die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (§ 48 FeV oder Führerschein Klasse D/D1) und ausreichende Deutschkenntnisse. Erweitertes Führungszeugnis nach § 30a BZRG (max. 3 Jahre alt) ist auf Verlangen vorzulegen.
Tariftreue und Vertragsbedingungen
Die Besonderen Vertragsbedingungen des Landes NRW (Tariftreue- und Vergabegesetz, BVB) sowie die Besonderen Vertragsbedingungen der Schülerbeförderung der Stadt Bochum werden Vertragsbestandteil.
Subunternehmer
Ständige Beauftragung von Subunternehmen ist nicht zulässig. Einsatz nur im Einzelfall mit vorheriger Genehmigung des Auftraggebers.
Eignung für kleine und mittlere Unternehmen
Die Ausschreibung ist ausdrücklich für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet. Im Angebotsschreiben ist die Unternehmensgröße (Kleinst-, Klein-, Mittel- oder Großunternehmen) sowie ggf. die Nationalität des wirtschaftlichen Eigentümers anzugeben.