Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWas wird gebaut?
Die Stadt Neustadt an der Weinstraße erneuert am Klärwerk in Lachen-Speyerdorf die Anlage zur Eindickung von Überschussschlamm. Ausgetauscht werden die alten Zentrifugen, Pumpen, Rohrleitungen, die Polymer-Flockungsmittel-Station sowie die komplette Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (EMSR). Hinzu kommen Demontage-, Beton- und Stahlbauarbeiten sowie ein 4-jähriger Wartungsvertrag für die neuen Zentrifugen.
Was ist zu tun?
Lieferung, Montage und Inbetriebnahme der Gesamtanlage im laufenden Klärwerksbetrieb – inklusive Abbruch der Bestandsanlage, baulicher Anpassungen (Fundamente, Bühnen, Hallenboden), Aufbau der neuen Maschinen- und Verfahrenstechnik, Elektroinstallation, Automatisierung mit SPS, Inbetriebnahme, Probebetrieb, Schulung des Personals und Wartung über 4 Jahre.
Wer kann bieten?
Bauunternehmen mit Erfahrung in der Erneuerung kommunaler Klärschlammeindickungs-/Entwässerungsanlagen (Referenzen siehe Eignungskriterien).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Projektkostenbarwert (dynamische Kostenvergleichsrechnung nach LAWA)100%
Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots auf Basis einer dynamischen Kostenvergleichsrechnung nach LAWA (KVR-Leitlinien, 8. Auflage, Juli 2012). Der ermittelte Projektkostenbarwert ist das alleinige Zuschlagskriterium.
Dynamische Kostenvergleichsrechnung nach LAWA (KVR-Leitlinien, 8. Auflage, Juli 2012) – der ermittelte Projektkostenbarwert ist das alleinige Zuschlagskriterium.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenDemontage und Abbrucharbeiten
Vor der Neuinstallation müssen die bestehenden Anlagenteile fachgerecht demontiert und entsorgt werden:
Maschinen- und Verfahrenstechnik (Neulieferung)
Lieferung, Aufstellung und Montage der neuen Anlagentechnik:
Rohrleitungen, Messtechnik und Stahlbau
Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik (EMSR)
Bautechnik und bauliche Anpassungen
Inbetriebnahme, Probebetrieb und Wartung
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung (FB 124)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Fachliche Eignung – Projektleitung
Technische Eignung und Fachkunde
Mindestanforderungen an die Zentrifuge
Referenzen Bieter
Referenzen Nachunternehmer Elektrotechnik (falls NU-Einsatz)
Tariftreue und Mindestentgelt (LTTG Rheinland-Pfalz)
Abfallrechtliche Zuverlässigkeit (bei alternativen Entsorgungslösungen)
Eindick- oder Entwässerungszentrifugenanlage auf einer Kläranlage, Umbau im laufenden Betrieb
Jede einzelne Referenz muss alle Mindestkriterien erfüllen (KA-Größe, Auftragssumme, Zeitraum, Umbau im laufenden Betrieb), sonst Angebotsausschluss. Nachweis über Beiblatt Referenzabfrage mit Ansprechpartner, Titel, Auftragssumme, Durchführungszeitraum, Auftraggeber, Beschreibung.
Niederspannungsschaltanlage mit Installation, Automatisierungstechnik, Steuerung und Software für Eindickung oder Entwässerung auf einer kommunalen Kläranlage
Nur falls Elektrotechnik durch Nachunternehmer ausgeführt wird. Gleiche Ausschlussregel: jede Referenz muss alle Mindestkriterien erfüllen.