Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum es geht:
Die bonnorange AöR (Stadtreinigungs- und Entsorgungsbetrieb der Bundesstadt Bonn) sucht eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die die Jahresabschlüsse 2026 und 2027 prüft (optional auch 2028–2030). Außerdem soll die Eröffnungsbilanz zum 01.01.2027 testiert werden – Grund ist der Wechsel des Buchhaltungssystems von SAP zu DATEV.
Was zu tun ist:
Wertung: Der Zuschlag geht zu 100 % an das Angebot mit dem niedrigsten Preis.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Niedrigster Preis als einziges Zuschlagskriterium
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenJahresabschlussprüfung – Hauptleistung
Was zu prüfen ist:
Jährlicher Ablauf (für jedes Prüfjahr):
Spartenrechnungen
Prüfung der Spartenrechnungen für folgende fünf Bereiche:
Reportingpackage und Bestätigungsleistungen
Reportingpackage:
Bestätigungsleistungen (Umfang ca. 10.000 EUR laut Anhang):
Testierung der Eröffnungsbilanz DATEV
Hintergrund: Zum 01.01.2027 wechselt die bonnorange AöR ihr Buchhaltungssystem von SAP auf DATEV.
Zu erbringende Leistung:
Berichterstattung und Vor-Ort-Präsenz
Berichterstattung:
Vor-Ort-Präsenz (Richtwert des Auftraggebers):
IT-Systeme und Vertragslaufzeit
IT-Systeme: Für die Rechnungslegung relevant sind ausschließlich SAP (aktuell) und DATEV (künftig). Es sind keine weiteren rechnungslegungsrelevanten Systeme zu prüfen.
Vertragslaufzeit:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Bieter müssen als Wirtschaftsprüfer gemäß § 1 Abs. 1 WPO zugelassen oder als Wirtschaftsprüfergesellschaft gemäß § 1 Abs. 3 WPO anerkannt sein.
Nachweis: Eintragung im Berufsregister (Eigenerklärung + Nachweis).
Bietergemeinschaften: Zugelassen, sofern der bevollmächtigte Vertreter die Anforderung erfüllt. Die Gemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Nachweis von Erfahrungen mit vergleichbaren Prüfungsdienstleistungen für Anstalten des öffentlichen Rechts. Eine Referenz/Eigenerklärung ist ausreichend; eine konkrete Mindestanzahl oder Branchenfestlegung (z. B. Abfallwirtschaft) wird nicht gefordert.
Ausschlussgründe (Selbsterklärung)
Es dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen. Bieter müssen eine Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Formular 521 EU) abgeben. Geprüft werden u. a.:
Sanktionspaket 5 EU
Eigenerklärung zum Sanktionspaket 5 EU (Formular 523 EU) muss eingereicht werden.
Vertragliche Rahmenbedingungen
Eigene AGB/AAB des Auftragnehmers sind ausgeschlossen – auch die AAB des IDW werden nicht akzeptiert.
Haftungsbegrenzung: Die Haftung des Auftragnehmers ist auf 4.000.000,00 EUR pro Schadensfall begrenzt (§ 54 Abs. 4 i. V. m. § 54a WPO). Ausgenommen sind Schäden aus Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Tariftreue: Die Besonderen Vertragsbedingungen TVgG NRW (Formular 513 EU) zur Einhaltung von Mindestarbeitsbedingungen sind zu beachten.
Erfahrungen mit vergleichbaren Prüfungsdienstleistungen für Anstalten des öffentlichen Rechts
Eigenerklärung, dass vergleichbare Dienstleistungen für Anstalte des öffentlichen Rechts erbracht wurden. Keine Beschränkung auf bestimmte Branchen (z. B. Abfall/Entsorgung).