Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie bonnorange AöR (kommunales Dienstleistungsunternehmen der Bundesstadt Bonn für Abfallwirtschaft, Stadtreinigung, Winterdienst und Mobilität) sucht einen Wirtschaftsprüfer für die Pflichtprüfung der Jahresabschlüsse 2026 und 2027, mit Option auf Verlängerung bis 2030 sowie optionaler Testierung der DATEV-Eröffnungsbilanz zum 01.01.2027 (Systemwechsel SAP → DATEV).
Wichtigste Eckpunkte:
Das Angebot umfasst eine Gesamtpreisposition (Pflicht: Jahresabschlussprüfung 2026/2027 inkl. Reportingpackage) sowie optionale Positionen für die Folgejahre und die DATEV-Eröffnungsbilanz.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Niedrigster Preis100%
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Die Zuschlagskriterien sowie deren Gewichtung/Reihenfolge ergeben sich aus dem niedrigsten Preis.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenJahresabschlussprüfung und Lagebericht (Pflicht, Geschäftsjahre 2026 und 2027)
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts der bonnorange AöR nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.
Zeitlicher Ablauf je Geschäftsjahr:
Spartenrechnung und weitere Prüfungsgebiete
Prüfung der Spartenrechnung für folgende Sparten:
Außerdem zu prüfen:
Prüfung des Reportingpackages
Das Reportingpackage ist Teil der Pflichtleistung und im Gesamtpreis der Jahresabschlussprüfung enthalten.
Optionale Leistungen
Option 1 – Verlängerung Prüfung (Position 1.2):
Prüfung der Jahresabschlüsse 2028, 2029 und 2030 (Leistungszeitraum 01.11.2028 – 31.10.2030). Beauftragung nur durch gesonderte Beauftragung des Auftraggebers; Verlängerungsmitteilung bis spätestens 30.06.2028.
Option 2 – Testierung Eröffnungsbilanz DATEV (Position 1.3):
Testierung der DATEV-Eröffnungsbilanz zum Stichtag 01.01.2027 (Systemwechsel SAP → DATEV). Inhaltlich in die Jahresabschlussprüfung integriert; keine separate projektbegleitende Migrationsprüfung oder separate Berichterstattung. Voraussichtlich im Laufe des Jahres 2027 zu erbringen; gesondertes Preisangebot erforderlich.
Organisation der Prüfung (vor Ort / remote)
Eine Aufteilung zwischen Remote-Arbeit und Vor-Ort-Präsenz ist möglich:
IT-Systeme: SAP (aktuell) und DATEV (ab 2027). Weitere rechnungslegungsrelevante Systeme sind nicht vorhanden.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBerufsstand und Zulassung
Zugelassen sind Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer gemäß § 1 Abs. 1 WPO sowie anerkannte Wirtschaftsprüfungsgesellschaften gemäß § 1 Abs. 3 WPO. Die Eintragung ins Berufsregister ist nachzuweisen.
Rechtsform und Haftung
Der Bieter muss gesamtschuldnerisch haftend mit einem bevollmächtigten Vertreter auftreten. Die Haftung des Auftragnehmers ist gemäß § 54 Abs. 4 i. V. m. § 54a WPO auf 4.000.000 EUR pro Schadensfall begrenzt; die Begrenzung gilt nicht für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Fachliche Eignung (Referenzen)
Nachweis von Erfahrungen bei vergleichbaren Dienstleistungen (Jahresabschlussprüfung) für Anstalten des öffentlichen Rechts – als Eigenerklärung oder durch mindestens eine Referenz. Eine bestimmte Mindestanzahl, ein Zeitraum oder eine bestimmte Branche (z. B. Abfall/Entsorgung) sind nicht gefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Vorlage des eigenen aktuellen Jahresabschlusses (Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2024 der bonnorange AöR ist auf der Auftraggeberseite veröffentlicht; Bieter-Jahresabschluss ist mit dem Angebot vorzulegen).
Bietergemeinschaften, Unteraufträge und Eignungsleihe
Bietergemeinschaften: zugelassen, wenn der bevollmächtigte Vertreter die Eignungsanforderungen erfüllt; gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder.
Unteraufträge (§ 36 VgV): Benennung des Unterauftragnehmers und der übernommenen Auftragsteile, soweit bereits möglich und zumutbar.
Eignungsleihe (§ 47 VgV): zulässig; der Eignungsleiher muss die Haftung für die Auftragsausführung gemeinsam mit dem Bieter übernehmen.
Ausschlussgründe und Sanktionen
Keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB. Russland-Sanktionen nach Artikel 5k der EU-Verordnung 833/2014 (Sanktionspaket 5): Eigenerklärung über fehlende Russland-Bezüge, auch für Unterauftragnehmer/Lieferanten > 10 % des Auftragswerts und für die gesamte Vertragslaufzeit.
Vertragsbedingungen
Eigene AGB/AAB des Bieters sind ausgeschlossen; maßgeblich sind die Bewerbungs- und Vergabebedingungen des Landes NRW (Formular 511 EU). Die besonderen Vertragsbedingungen zur Einhaltung der Mindestarbeitsbedingungen nach TVgG NRW (Formular 513 EU) gelten inklusive Nachunternehmen.
Erfahrungen mit vergleichbaren Prüfungsleistungen (Jahresabschlussprüfung) für Anstalten des öffentlichen Rechts
Eigenerklärung oder Referenzbescheinigung; bestimmte Branche (z. B. Abfallwirtschaft) oder Projektgröße ist nicht erforderlich