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Ausschreibungen Trockenbau

Trockenbauarbeiten

Kreisausschuss Main-Taunus-Kreis, Hochbau- und Liegenschaftsamt | Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium DarmstadtHattersheim, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

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Kurzbeschreibung:

Trockenbauarbeiten für den Erweiterungsneubau der Albert-Schweitzer-Schule in Hattersheim am Main. Auftraggeber ist der Main-Taunus-Kreis.

Worum es geht:

Es sollen rund 2.700 m² Trockenbauwände und -decken hergestellt werden: Gipskarton-Ständerwände, Vorsatzschalen, Schachtwände, Akustikdecken, Metallkassettendecken und Gipskartondecken. Die Arbeiten erfolgen in einem Schulgebäude im Passivhausstandard, das im laufenden Schulbetrieb erweitert wird – Lärmschutz, zeitversetzte Ausführung und enge Abstimmung mit anderen Gewerken (HKLS, Elektro, IT, Brandmeldeanlage) sind besonders wichtig.

Verfahren: Offenes Verfahren, Zuschlag nach niedrigstem Preis. Keine Lose – ein Gesamtauftrag.

Ecktermine:

Angebotsfrist: 07.07.2026, 09:59 UhrGeplanter Leistungsbeginn: 25.08.2026Geplante Fertigstellung: 31.08.2027
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristMAI2026 AUG NOV FEB MAI AUG NOV FEB
Veröffentlichung28. Mai 2026
Bieterfragen-Frist30. Juni 2026
Angebotsfrist7. Juli 2026
Angebotsöffnung7. Juli 2026
Bindefrist7. Juli – 25. Aug. 2026
Ausführungsbeginn25. Aug. 2026
Vertragslaufzeit25. Aug. 2026 – 31. Aug. 2027
Trockenbauarbeiten (Hauptphase Bauzeitenplan)ca. 14. Okt. 2026 – 10. März 2028
Kick-Off Trockenbauca. 14. Okt. 2026
Arbeitsvorbereitung / Baulogistikca. 15. Okt. – 13. Nov. 2026
Ausführungsbeginn spätestens4. Jan. 2027
Trockenbau EG – Vormontageca. 18. Jan. – 5. Feb. 2027
Trockenbau 1.OG – Vormontageca. 8. Feb. – 26. Feb. 2027
Fertigmontage Trockenbauwände + Fassade EGca. 30. März – 19. Apr. 2027
Fertigmontage Trockenbauwände + Fassade 1.OGca. 19. Apr. – 7. Mai 2027
Abhangdecken / Quellluftauslässe / Fertigmontage Lüftungca. 2. Aug. – 27. Aug. 2027
Vertragsende31. Aug. 2027
Endmontage / Feininstallation Elektroca. 17. Jan. – 10. März 2028
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Zuschlagskriterium ist ausschließlich Preis mit 100% Gewichtung; Werkstättenbonus ist Eignungskriterium, nicht Zuschlagskriterium.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektrahmen und Baustandard

Projekt: Erweiterung der Albert-Schweitzer-Schule, Albert-Schweitzer-Straße 10, 65795 Hattersheim am Main (Stadtteil Okriftel)Bauherr: Main-Taunus-Kreis, Der Kreisausschuss, BauaufsichtAuftraggeber: Main-Taunus-Kreis, Der Kreisausschuss, Hochbau- und LiegenschaftenGebäude: Neubau einer Schulerweiterung (Grundschule, Ganztagsbetreuung „Pakt für den Nachmittag"), zwei oberirdische Vollgeschosse, BGF ca. 3.392 m², BRI ca. 12.238 m³, Gebäudeklasse 3 (Sonderbau)Konstruktion: Stahlbeton-Skelettbau mit Holzfassade, nichttragende Außenwände aus HolztafelbauelementenBaustandard: PassivhausstandardAusführungszeitraum: ca. 25.08.2026 bis 31.08.2027Leitfabrikat: Knauf-Systeme (oder gleichwertig)Anzuwendende Regelwerke: VOB Teil C (ATV DIN 18338 und DIN 18339), RAL-Güte- und Prüfbestimmungen, DGUV Information 201-054, TRGS 521 (Mineralwolle)Sprache: Deutsch (Angebote, Baubesprechungen)

Baustellenlogistik, Lärmschutz und Umfeld

Baustelle im laufenden Schulbetrieb – besondere Rücksicht auf Schülerinnen und Schüler sowie den SchulbetriebLärmintensive Arbeiten sind nur erlaubt von Montag–Freitag 07:00–20:00 Uhr (allgemeines Wohngebiet)Baustelleneinrichtungsplan ist vom Auftragnehmer zu erstellen: Lieferwege, Zugänge, Rettungswege, Sperrzonen (Kran-Schwenkradius mind. 2 m, Zisterne 1,5 m)Bei Abweichungen vom vorgegebenen Baustelleneinrichtungsplan: abweichende Konzepte schriftlich mit Angebotsabgabe einreichenEinschränkungen bei Anlieferung (enge Zufahrt, Wartezeiten, Staub- und Lärmminimierung) sind in der Kalkulation zu berücksichtigenLärmschutzarbeiten: Einhaltung der Zeiten und Schutzmaßnahmen
Fahrbare Arbeitsbühne (Rollgerüst): liefern, aufstellen, umsetzen, abbauen – 3 Stück, Grundstandzeit 4 Wochen (im Einheitspreis enthalten), weitere Vorhaltezeit in Wochen (32 Stundenwochen)Konformitätserklärung / CE-Kennzeichnung nach DIN EN 1004-1 ist vor Aufbau vorzulegenBaustelle einrichten, vorhalten und räumen als PauschalpositionErdgeschoss (EG) und 1. Obergeschoss (1.OG): Vormontage Trockenbau (einseitige Beplankung + Traversen/Verstärkungen) → Rohinstallation TGA → Fertigmontage zweite Seite und Fassaden-Wände → Abhangdecken und EndbelägeBauablauf zeitversetzt: Erst einseitige Beplankung der Wände, dann Rohinstallation (Heizung/Lüftung/Sanitär, Elektro/IT/Brandmeldeanlage), nach Freigabe durch die Gewerke dann Fertigmontage. Kein zusätzliches Entgelt für Warte-/Wartezeiten und zeitversetzte Ausführung.Enge Schnittstellen mit anderen Gewerken: Heizung/Kälte/Lüftung/Sanitär (HKLS), Elektro/IT (ELT/EDV), Brandmeldeanlage (BMA). Für jedes Gewerk gibt es eine Freigabe zum Verschließen der Wände.Bau-Besprechungen: regelmäßig, in deutscher Sprache, Teilnahme Pflicht

Wände – Einfach- und Doppelständerwände

Einfachständerwände Gipskarton (GK), Gipskarton feuchtraumgeeignet (GKBI) und Zementplatten: ca. 900 m², Wanddicken 125–150 mm, Schalldämm-Maße Rw ≥ 54–57 dB, Brandschutz EI30Doppelständerwände / Installationswände (GKBI / Zementplatten): ca. 200 m², Wanddicken 200–570 mm, Schalldämm-Maße Rw ≥ 54–55 dB, teils EI30Vorsatzschalen (GK / GKBI / Zementplatten): ca. 1.000 m², freistehend raumhoch, halbhoch und Direktmontage an FassadeGK-Vorsatzschalen freistehend raumhoch (Typ V1) und Kleinflächen ≤ 1,5 m²GKBI-Vorsatzschalen Installationswände freistehend (Typ V2) und halbhoch (Typ V3)Zementplatten-Vorsatzschalen (Typ V4, V6)Schachtwand (S1): Brandschutz EI90, feuerbeständigWandanschlüsse: gleitende Deckenanschlüsse an Stahlbetondecken (ca. 565 m), freistehende Wandenden, Außenecken, T-Verbindungen, Anschlüsse an Massivwand und Holzfassade, Eck- und AbschlussschienenÖffnungen: Türöffnungen in unterschiedlichen Größen (ca. 36 Stück, Wanddicken 125–150 mm), Durchgangsöffnungen, Fensteröffnungen in Vorsatzschalen, Nischen für Heizkreisverteiler, Wanddurchführungen, Revisionsöffnungen/-klappenEinbauteile: Stahlblecheinlagen (Küche), Befestigungstraversen, Verstärkungen für Türen und SmartboardsTrockenputz an Wänden, Acrylfugen, WandanschlüsseAkustikwandpaneele (Ecophon oder gleichwertig): Stückzahl nicht angegeben

Decken

Metallkassettendecke 625 × 625 mm (Erdgeschoss Küche), Stückzahl nicht angegebenAkustik-Abhangdecken aus Holzwolle-Leichtbauplatten (625 × 625 mm) in verschiedenen Räumen, ca. 1.500 m², teilweise erhöhte Abhanghöhe und HohlkörperbefestigungGipskarton-Decken (Lochplatten mit Mineralwolle, GK-Deckenfriese in verschiedenen Breiten), ca. 100 m²Deckenöffnungen / Aussparungen: RWA, Dachfenster, Lüftungsauslässe, Leuchten, PräsenzmelderLeibungsbekleidungen, Deckenabschlüsse, Traversen, Revisionsklappen in verschiedenen GrößenMontage Quellluftauslässe: zusammen mit Abhangdecken

Spezielle Anforderungen an Material und Ausführung

Passivhausstandard ist einzuhaltenKeine tropischen, subtropischen oder borealen Hölzer ohne FSC-ZertifizierungKünstliche Mineralfasern: vollständige Abdichtung gegen Innenraumluft, Biolöslichkeit nach RAL GZ 388Kein chemischer Holzschutz im InnenbereichBaustoffe mit geringstmöglichem Formaldehydgehalt, vorzugsweise Blauer Engel (RAL UZ 38/76)Lösemittelarme Stoffe mit Umweltzeichen „schadstoffarm"Keine GISBAU-deklarierten gesundheitsschädlichen oder krebserzeugenden StoffeMineralwolle: längenbezogener Strömungswiderstand Ξ ≥ 5 kN·s/m⁴, Rohdichte ≥ 40 kg/m³, Baustoffklasse A, Schmelzpunkt ≥ 1000 °CBrandschutzanforderungen: EI30 (feuerhemmend) und EI90 (feuerbeständig) je nach BauteilErhöhter Schallschutz: R'w = 47 dB (DIN 4109 Beiblatt 2) für relevante WändeOberflächenqualität: Q2 als Standard, Q3 als Zulage (ca. 2.515 m² vollflächig + 409 m² Teilfläche)Musterflächen: zu Beginn der Ausführung für alle Qualitätsstufen anlegen (Maßstab für Abnahme)Schalldämmnachweise: für alle Wände inkl. Wandanschlüsse sind vor Ausführung dem Auftraggeber zur Genehmigung vorzulegenProduktdatenblätter für elastische Dichtungsmassen sind vor der Durchführung nachzuweisen

Dokumentation und Entsorgung

Vollständige Dokumentation der ausgeführten Leistungen: 2-fach in Papier + 1-fach auf Datenträger, inkl. aller eingebauten Materialien und Nachweise, vor Abgabe mit dem Auftraggeber abstimmenEntsorgungsnachweise sind dem Auftraggeber im Original vorzulegen, spätestens mit den betreffenden Abschlags- und Schlussrechnungen

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Wahl des Eignungsnachweises (Drei-Wege-Prinzip)

Der Bieter kann seine Eignung auf einem der folgenden Wege nachweisen:

1. Präqualifiziert: PQ-Nummer im Angebotsschreiben angeben (ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise).

2. Nicht präqualifiziert: Formblatt 124 MTK (Eigenerklärung zur Eignung) ausfüllen und abgeben.

3. EEE: Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) abgeben.

Detaillierte Nachweise (Referenzen, Registerauszüge, Unbedenklichkeitsbescheinigungen etc.) sind in der Regel erst auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle und in der Regel erst, wenn das Angebot in die engere Wahl kommt, vorzulegen.

Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit

Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, mit vergleichbaren Bauleistungen.Technische Leistungsfähigkeit:Mindestens 3 Referenzen über vergleichbare Leistungen in den letzten 5 Kalenderjahren (Trockenbau, Ständerwände, Vorsatzschalen, Akustik-/Metallkassettendecken).Ausreichende Arbeitskräfte zur fachgerechten Ausführung.Registereintragungen: Handelsregister und/oder Handwerksrolle und/oder IHK-Eintrag.

Ausschlussgründe (Zuverlässigkeit)

Es dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen:

Kein Insolvenzverfahren, keine LiquidationKeine schweren Verfehlungen gem. § 6e EU VOB/AKein Verstoß gegen § 21 MiLoG (Geldbuße ≥ 2.500 €)Keine Ausschlussgründe nach Art. 5k VO (EU) 833/2014 (Russland-Sanktionen) – hierzu ist die Eigenerklärung Sanktions-VO (Formblatt) verpflichtend mit dem Angebot einzureichenOrdnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und SozialversicherungsbeiträgenNachweis über Sozialkassenbescheinigung oder Krankenkassenbescheinigung gem. § 5 Abs. 3, 4 HVTG

Tariftreue und Mindestentgelt (HVTG)

Verpflichtung zur Zahlung von Tariflohn/Mindestlohn nach HVTG, MiLoG und AEntGAbgabe der Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt (Formblatt, HVTG)Auf gesondertes Verlangen: Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (oder Krankenkasse)

Eignungsleihe, Bietergemeinschaften und Nachunternehmer

Eignungsleihe: Zulässig für technische, wirtschaftliche, finanzielle oder berufliche Leistungsfähigkeit. Bei wirtschaftlicher/finanzieller Leihe: gemeinsame Haftung. Verpflichtungserklärung (Formblatt 236) und ggf. Verzeichnis (Formblatt 235) sind vorzulegen. Andere Unternehmen dürfen nicht ihrerseits ausgeschlossen sein.Bietergemeinschaften: Zugelassen, Erklärung aller Mitglieder in Textform, Bevollmächtigter Vertreter, gesamtschuldnerische Haftung.Nachunternehmereinsatz: Nach den vorliegenden Bekanntmachungs-Angaben nicht erlaubt (verbindlich in den Vergabeunterlagen prüfen).

Bürgschaft / Kaution

Keine Bürgschaft erforderlich (keine Vertragserfüllungs- oder Gewährleistungsbürgschaft ausgeschrieben).

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 KalenderjahreVolumen: k. A. (keine konkrete Mindestauftragssumme genannt)

3 Referenznachweise über vergleichbare Trockenbauleistungen (vergleichbare Bauleistung: Ständerwände, Vorsatzschalen, Akustik-/Metallkassettendecken)

Angaben je Referenz: Ansprechpartner Auftraggeber, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitskräfte, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Nur für nicht präqualifizierte Bieter; erst auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle bei engerer Wahl. Pränqualifizierte Bieter: nur auf Verlangen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 24%4–10 · 48%11+ · 27%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 17 erledigt
Angebotsunterlagen – Pflichtangaben
Eignungsnachweise
Bieter- und Bietergemeinschafts-Formblätter (falls zutreffend)
Technische Vorbereitung & Unterlagen zum Angebot
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Kreisausschuss Main-Taunus-Kreis, Hochbau- und Liegenschaftsamt | Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Anschrift
65719 Hofheim am Taunus
Ort
65795 Hattersheim
Kategorie
Trocken- & Stuckbauarbeiten
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
65795 Hattersheim
Hessen

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