Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht's?
Die Wohnungsbaugesellschaft Elsteraue mbH baut in Herzberg (Elster) eine neue Wohnanlage mit 35 Wohneinheiten und einem Technikgebäude. In Los 47 wird die komplette Wärmezentrale im Technikgebäude X.4 errichtet: 2 Sole-Wasser-Wärmepumpen (je 42 kW) mit Pufferspeichern, Rohrleitungen, Dämmung, Steuerung sowie komplette Verkabelung. Die Anlage wird zunächst trocken aufgebaut; die eigentliche Inbetriebnahme erfolgt frühestens zur Heizperiode 2027/2028, wenn das Erdsondenfeld und das Wärmenetz bereitstehen.
Was ist zu tun?
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebots ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen
Neubau einer Wohnanlage mit 3 Wohngebäuden (35 Wohneinheiten) und 1 Technikgebäude (X.4) am Dixon Drive in 04916 Herzberg (Elster).
Die Wärmeversorgung der gesamten Wohnanlage erfolgt über eine zentrale Erdwärmeanlage (Erdsonden) mit einer Kaskade aus 2 elektrisch betriebenen Sole-Wasser-Wärmepumpen im monovalenten Betrieb (Gesamtheizleistung ca. 84 kW bei B0/W35), ergänzt durch Pufferspeicher, ein erdverlegtes Wärmenetz und dezentrale elektrische Warmwasserbereitung.
Wärmepumpen und Regelungstechnik (Kernanlage)
Rohrleitungen, Armaturen und Pumpen
Dämmung
Dokumentation, Nachweise und Einweisung
Wartung (Bedarfsposition – 4 Jahre)
Bauausführung, Termine und Logistik
Leistungsgrenzen – was ist NICHT enthalten
Diese Positionen sind bauseits oder in anderen Losen zu erbringen und daher NICHT Bestandteil dieses Auftrags:
Schnittstelle: Die Leistungsgrenzen enden oberhalb des Fußbodens der Technikzentrale an den Leitungen des Wärmenetzes und des Sondenfeldes.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung und Zuverlässigkeit
Bieter müssen ihre Eignung nachweisen. Dies kann erfolgen durch:
Erforderliche Eigenerklärungen:
Fachliche und finanzielle Eignung
Als Eigenerklärung vorzulegen:
Auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen (Formblatt e216):
Bei Zuschlagsentscheidung (engere Wahl): Eigenerklärungen sind durch Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Fehlende Unterlagen werden nachgefordert.
Sanktionsrechtliche Eignung (5. EU-Sanktionspaket)
Der Bieter/Bewerber darf nicht sein:
Geltungsbereich: Auch für Nachunternehmer/Lieferanten/Kapazitätsunternehmen mit >10 % des Auftragswerts sowie für die gesamte Vertragslaufzeit. Die Eigenerklärung zum 5. EU-Sanktionspaket ist von allen Bietern, Bewerbern und Mitgliedern von Bietergemeinschaften verbindlich zu unterzeichnen.
Mindestlohn- und Tariftreue (BbgVergG)
Mit Angebotsabgabe ist die Vereinbarung Mindestanforderungen BbgVergG (Formular 5.3 EU) verpflichtend zu unterzeichnen. Der Bieter verpflichtet sich:
Sanktionen bei Verstößen: Vertragsstrafe 1 % der Auftragssumme (max. 25.000 €) pro Fall, max. 5 % (max. 250.000 €) insgesamt; Auftragssperre bis 3 Jahre möglich; Kündigungsrecht des AG.
Bei Einsatz von Verleihern ist zusätzlich Formular 5.4 EU abzugeben.
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Bietergemeinschaften:
Nachunternehmer:
KMU-Erklärung: Auf Verlangen Angabe zum KMU-Status (<250 Beschäftigte und ≤50 Mio € Jahresumsatz bzw. ≤43 Mio € Jahresbilanzsumme).