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Assistierte Ausbildung (AsA)

Jobcenter im Landkreis ChamLandkreis Cham, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Rahmenvertrag über die Durchführung der Assistierten Ausbildung (AsA) für das Jobcenter im Landkreis Cham.

Förderbedürftige junge Menschen und ihre Ausbildungsbetriebe sollen während einer betrieblichen Berufsausbildung oder einer Einstiegsqualifizierung bedarfsgerecht unterstützt werden, damit die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und der Übergang in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gelingt.

Umfang: 8 Teilnehmerplätze + 7 optionale Plätze, 2–4 Wochenstunden pro Teilnehmer, Laufzeit 01.10.2026 – 30.09.2028 (24 Monate). Leistungsort: Landkreis Cham.

Verfahren: Elektronische Angebotsabgabe über die Plattform „deutsche-evergabe".

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristJUN2026 SEP DEZ MÄR JUN SEP DEZ MÄR JUN SEP
Veröffentlichung12. Juni 2026
Bieterfragen-Fristca. 14. Juli 2026
Angebotsfrist26. Juli 2026
Angebotsöffnungca. 26. Juli 2026
Bindefrist27. Juli – 14. Aug. 2026
Zuschlagca. 15. Aug. 2026
Vorlage Flyer/Informationsblattca. 10. Sep. 2026
Sicherheitsüberprüfung bisca. 17. Sep. 2026
Vertragsbeginnca. 1. Okt. 2026
Rahmenvertrag Laufzeit1. Okt. 2026 – 30. Sep. 2028
Vertragsende30. Sep. 2028
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität11 Kriterien
  • Inhalt, Methode, Strategie

    Maßnahmeinhalt, Methode, Eingliederungsstrategien, Gestaltung des förderpädagogischen Prozesses

  • Personelle und sächliche Ressourcen

    Personelle und sächliche Ressourcen des Auftragnehmers

  • Referenzen gleichartiger Maßnahmen der letzten 3 Jahre

    Referenzen des Trägers zu gleichartigen Maßnahmen der letzten 3 Jahre

  • Regionale und sozialräumliche Kompetenz

    Regionale Verankerung und sozialräumliche Kompetenz des Trägers

  • Erreichbarkeit des Maßnahmeortes

    Erreichbarkeit des Maßnahmeortes (Landkreis Cham)

  • Preis

    Angebotspreis / Maßnahmekosten

KI-Hinweis: Die Bewertungsmatrix mit konkreten Gewichtungen der einzelnen Zuschlagskriterien (Preis vs. Qualität) ist im vorliegenden Dokument nicht enthalten; es wird lediglich auf die Bewertungsmatrix verwiesen und die Gliederung des Konzepts anhand der Wertungskriterien vorgegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Ziel und Zielgruppe

Förderung junger, förderungsbedürftiger Menschen während einer betrieblichen Berufsausbildung oder Einstiegsqualifizierung (EQ). Ziele: nachhaltige Integration in betriebliche Berufsausbildung, erfolgreicher Abschluss der Berufsausbildung oder EQ, Übergang in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses.

Umfang und Laufzeit

Maßnahmezeitraum 01.10.2026 – 30.09.2028 (24 Monate). Individuelle Förderdauer vom Ausbildungs-/EQ-Beginn bis zum erfolgreichen Abschluss. Betreuungsumfang 2–4 Wochenstunden pro Teilnehmer. 8 Pflicht-Teilnehmerplätze plus 7 optionale Plätze. Stundenkontingente können um max. 20% erhöht und um max. 10% reduziert werden. Bei schwerwiegendem Grund Verschiebung des Maßnahmenbeginns um max. 6 Monate möglich; alternative Durchführungsformen (z.B. e-Learning, Videotelefonie) auf gesonderten Antrag.

Leistungen für die Teilnehmenden

Ausbildungsbegleitung durch eine feste Bezugsperson, fachtheoretischer und allgemeinbildender Stütz- und Förderunterricht, sozialpädagogische Begleitung (Krisenintervention, Konfliktbewältigung, Einzelfallhilfe), Förderung von IT- und Medienkompetenz, Förderung von Schlüsselkompetenzen (persönlich, sozial, methodisch, lebenspraktisch, interkulturell), Elternarbeit (mit schriftlicher Einwilligung, anlassbezogen auch Hausbesuche), bei Bedarf Hilfen zum Abbau von Sprachbarrieren sowie Kooperation mit Netzwerkpartnern.

Leistungen für die Ausbildungsbetriebe

Administrative und organisatorische Unterstützung, Erstellung betrieblicher Ausbildungspläne, Coaching der Ausbilderinnen/Ausbilder, Koordination zwischen den Lernorten, Unterstützung bei Fördermittelanträgen und Vorbereitung des Übergangs in Beschäftigung.

Nachgehende Betreuung und Übergang

Freiwillige nachgehende Betreuung nach Ausbildungsabschluss: Konfliktmoderation, Unterstützung bei Arbeitsaufnahme, max. 6 Monate nach Arbeitsaufnahme oder max. 1 Jahr nach Ausbildungsende. Bei vorzeitiger Beendigung i.d.R. 2 Monate Weiterbetreuung zur Akquise eines neuen Ausbildungsplatzes. Spätestens 3 Monate vor Ausbildungsende wirkt der Auftragnehmer auf die Meldung der Arbeitsuche hin.

Berichtswesen und Dokumentation

Teilnehmerverträge zum Maßnahmebeginn, fortlaufende Anwesenheitslisten (monatliche Nachsendung bis 3. des Folgemonats), vierteljährliche Leistungs- und Verhaltensbeurteilungen (unaufgefordert vorzulegen), Maßnahmebericht 4 Wochen nach Ende jedes Ausbildungsjahres, Teilnahmebescheinigungen bei vorzeitigem Ende oder Nichtbestehen, Kopie des eingetragenen Ausbildungsvertrags spätestens 6 Wochen nach Ausbildungsbeginn, Flyer/Informationsblatt spätestens 3 Wochen vor Maßnahmebeginn (elektronisch, Word/PowerPoint/PDF).

Räumliche und sächliche Anforderungen

Leistungsort: Landkreis Cham. Erforderlich: geeignete Räumlichkeiten (inkl. Einzelberatungsraum und Sozialräume), PC-Arbeitsplätze (vernetzt, mit Internet, gem. Arbeitsstättenrichtlinie), Erfüllung von Arbeitsstättenverordnung, Brandschutz und Unfallverhütungsvorschriften, Erreichbarkeit zu Geschäftszeiten über Festnetzanschluss, persönliche Ansprechpartner spätestens 1 Woche vor Maßnahmebeginn, verschlüsselter E-Mail-Verkehr mit dem Auftraggeber.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Trägerzulassung und Befähigung

Gültige Trägerzulassung im Anwendungsbereich der AZAV gemäß §§ 176, 178 SGB III i.V.m. AZAV für den jeweiligen Fachbereich. Zertifikat nebst Anlage gem. § 5 Abs. 6 AZAV ist auf Anforderung vorzulegen. Fachkunde durch mindestens eine Referenz aus den letzten 3 Jahren über die ausgeschriebene oder eine vergleichbare Leistung (AsA, BvB 1/2/3, BaE, Reha-Ausbildung, abH, bbA, Berufseinstiegsbegleitung); alternativ Nachweis über das Personal. Nachweis der Leistungsfähigkeit (fachlich einwandfreie und fristgerechte Ausführung) sowie regionale Verankerung und Vernetzung am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt im Landkreis Cham.

Persönliche Eignung und Ausschlussgründe

Keine strafrechtlichen Verurteilungen, die einen Ausschluss nach § 123 Abs. 1 GWB begründen (z.B. §§ 333, 334 StGB zu Korruption, §§ 298 StGB zu wettbewerbsbeschränkenden Absprachen). Keine Insolvenz, keine Liquidation, keine eingestellte Tätigkeit. Keine schweren beruflichen Verfehlungen, die die Integrität in Frage stellen. Keine wettbewerbsverzerrenden Verhaltensweisen. Kein Täuschungs- oder Irreführungsverhalten. Erfüllung der Steuer- und Sozialversicherungspflichten in Deutschland und im Niederlassungsstaat.

Arbeitsbedingungen, Tarife und Ethik

Einhaltung der 5. Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen (Anwendbarkeit für SGB II/SGB III-Aus- und Weiterbildung). Einhaltung des Tarifvertrags zur Regelung des Mindestlohns für pädagogisches Personal (15.11.2011, Änderungstarifvertrag Nr. 5 vom 06.02.2019). Einhaltung der Vergabemindestentgeltverordnung 2019 (Mindestentgelte Gruppe 1 z.B. 17,18 €/Std. ab 01.01.2022; Gruppe 2 z.B. 17,70 €/Std. ab 01.01.2022 – Anspruch auch bei im Ausland erworbenen, im Inland als gleichwertig anerkannten Abschlüssen). Einhaltung von § 185 SGB III und AEntG. Verpflichtung, weder selbst noch über Beschäftigte oder Subunternehmer die „Technologie von L. Ron Hubbard" anzuwenden (Scientology-Einsatzverbot).

Ethikklausel (Interessenkonflikt aus Beratung)

Keine Tätigkeit als selbständiger Berater oder als Mitglied/Mitarbeiter einer beratenden/executierenden Firma für ein Jobcenter oder die Bundesanstalt für Arbeit innerhalb der letzten 6 Monate vor Veröffentlichung (unabhängig vom Leistungsbereich) sowie innerhalb der letzten 18 Monate vor Veröffentlichung, sofern die Beratertätigkeit dem selben Leistungsbereich zuzuordnen ist. Bei Bietergemeinschaften ist die Erklärung von jedem Mitglied einzeln abzugeben.

Sanktionen und Register

Anforderungen an das eingesetzte Personal

Sozialpädagogische Fachkraft: abgeschlossenes Studium Sozialpädagogik/Soziale Arbeit (Diplom/Bachelor/Master) oder Pädagoge (Diplom/MA/BA/Master) mit Ergänzungsfächern Sozialpädagogik/Jugendhilfe oder Pädagoge ohne diese Ergänzungsfächer mit mind. 1 Jahr Berufserfahrung mit der Zielgruppe in den letzten 5 Jahren; alternativ staatlich anerkannter Erzieher mit einschlägiger Zusatzqualifikation (≥ 640 UE) und mind. 1 Jahr Berufserfahrung. Lehrkraft: Fachhoch-/Hochschulstudium oder Fachschul-/Meister-/Fachwirtausbildung; bei Fachschul-/Meister-/Fachwirtausbildung zusätzlich mind. 1 Jahr berufliche UND pädagogische Erfahrung mit der Zielgruppe in den letzten 5 Jahren. Keine Verurteilungen wegen Straftaten nach §§ 147–180 oder 182 StGB oder einschlägiger Straftaten. Soziale Kompetenzen, Kontinuität durch fest angestelltes Personal mit Verträgen mindestens für die Maßnahmelaufzeit sowie Vertretungsregelung im Krankheits- und Urlaubsfall. Personalnachweis (Gesamtübersicht) ist 4 Wochen nach Zuschlag vorzulegen, spätestens jedoch 2 Wochen vor Maßnahmebeginn.

Bietergemeinschaften und Unterauftragnehmer

Bei Bietergemeinschaften muss die Fachkunde bei mindestens einem Mitglied vorliegen; die Leistungsfähigkeit bemisst sich an der Gesamtkapazität; Zuverlässigkeit, Gesetzestreue und Ethikerklärung müssen von jedem Mitglied und jedem Unterauftragnehmer vorliegen. Unterauftragnehmer dürfen nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers eingesetzt werden. Unterauftragnehmer und Eignungsleihe sind in D.2 abschließend zu benennen (Art und Umfang der Leistungsteile). Bevorzugte Bieter (Inklusionsbetriebe, anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen, Blindenwerkstätten) können gemäß § 224 SGB IX bevorzugt werden, sofern die Leistungen im jeweiligen Betrieb/Werkstatt ausgeführt werden.

Referenzprojekte
mindestens 1 Referenz ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten 3 JahreVolumen: nicht näher beziffert

Nachweis über die Durchführung der ausgeschriebenen oder einer vergleichbaren Leistung innerhalb der letzten 3 Jahre – alternativ Nachweis, dass das Personal eine solche Leistung bereits durchgeführt hat.

Vergleichbare Leistungen sind u.a.: AsA (§ 130 SGB III a.F. bzw. § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 130 SGB III a.F.), BvB 1/BvB-Pro (§§ 51, 53 SGB III), BvB 2 (§ 117 Abs. 1 Nr. 1b SGB III), BvB 3 (§ 117 Abs. 1 Nr. 1a SGB III), BaE (§ 76 SGB III), Reha-Ausbildung (§ 117 Abs. 1 S. 1 Nr. 1a/1b SGB III), abH (§ 75 SGB III a.F. i.V.m. § 450 Abs. 2 SGB III), bbA (§ 117 Abs. 1 S. 1 Nr. 1b SGB III), BerEb/Berufseinstiegsbegleitung. Pro Referenz: ausführendes Unternehmen, Leistungsbeschreibung mit §§, Durchführungszeitraum, -ort, Teilnehmerzahl, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 15 erledigt
Angebotsabgabe – Formulare (Anlage D)
Fachliches Konzept
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Jobcenter im Landkreis Cham
Ort
Landkreis Cham, Bayern
Kategorie
Erwachsenen- & sonstige Bildung
Veröffentlicht
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Erfüllungsort

Ort der Leistung
Landkreis Cham
Bayern

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