Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Sächsische Landesjugendamt sucht einen erfahrenen Referenten bzw. Bildungsanbieter für einen viertägigen Kurs (zwei Blöcke à 2 Tage) zum Thema sexualpädagogische Konzeptentwicklung in Kindertageseinrichtungen.
Zielgruppe sind 20 Fachberatungen und Leitungskräfte aus Kindertagesbetreuung und Kindertagespflege. Inhaltlich geht es um Grundlagen der frühkindlichen Sexualpädagogik, Methoden der Konzeptarbeit sowie die Begleitung von Teams bei der Weiterentwicklung ihrer Konzepte.
Der Auftrag umfasst Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung inkl. Erstellung von Fortbildungsunterlagen, Evaluation und Beantwortung von Praxisnachfragen. Veranstaltungsorte sind überwiegend externe Tagungshäuser des Freistaates Sachsen (keine Wochenenden, Ferien oder Feiertage). Geplante Durchführung: 2. bis 4. Quartal 2027.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Gesamtangebotspreis70%
Gesamtpreis für die Gestaltung des zweiteiligen Kurses inkl. aller Leistungen (Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung, Fortbildungsunterlagen, Übernachtung, Reisekosten). Bewertung: preisgünstigstes Angebot erhält 4 Punkte, übrige erhalten (günstigster Preis / eigener Preis) * 4.
- Qualität der geforderten Leistung - methodisch-didaktische Ansätze (Konzeptvorlage)20%
Vorlage eines Konzeptes, welches die methodisch-didaktischen Ansätze für die Vermittlung der inhaltlichen Schwerpunkte darstellt. Bewertet werden Aktualität/Modernität der Methoden, Methodenvielfalt passend zur Didaktik (Was wird Wie vermittelt?) und Zielgruppenpassung. 0-4 Punkte (0=nicht erfüllt, 4=sehr gut erfüllt).
- Qualität der geforderten Leistung - Zurverfügungstellung von Fortbildungsunterlagen10%
Umfang der Zurverfügungstellung von Fortbildungsunterlagen an die Teilnehmer (Kurzfassung, vollständige Präsentation, weiterführende Informationen für Selbststudium, Nachfragen im Nachgang). 0-4 Punkte je nach Anzahl erfüllter Vorgaben.
Preis: preisgünstigstes Angebot erhält 4 Punkte, alle anderen = (preisgünstigster Preis / eigener Preis) * 4. Qualitätskriterien: 0-4 Punkte Skala (0=nicht erfüllt, 1=ausreichend, 2=befriedigend, 3=gut, 4=sehr gut). Gesamtwertung = gewichtete Summe; bei Punktgleichheit entscheidet der niedrigste Gesamtangebotspreis, danach Losentscheid.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenKursstruktur und Zielgruppe
Inhaltliche Schwerpunkte
Pflichtleistungen des Auftragnehmers
1. Vorbereitung des Kurses, inkl. Abstimmung mit dem LJA bis spätestens 4 Wochen vor Kursbeginn.
2. Erstellung und Zurverfügungstellung von Fortbildungsunterlagen – elektronisch, bis spätestens 4 Wochen vor Kursbeginn, nach Sichtung und Freigabe durch das LJA.
3. Durchführung der Präsenzveranstaltung gemäß Tagungszeiten und inhaltlichen Vorgaben.
4. Konzeptvorlage mit methodisch-didaktischen Ansätzen (im Formblatt 08).
5. Führen täglicher Anwesenheitslisten, Gegenzeichnung durch die Teilnehmenden, Übersendung an das LJA.
6. Evaluation mittels eines vom LJA bereitgestellten Online-Fragebogens.
7. Nachbereitung inkl. Beantwortung von Nachfragen aus der Praxisphase, innerhalb von 2 Wochen nach Kursabschluss.
Rahmenbedingungen und Vergütung
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenQualifikation des Referenten (Mindestanforderung)
Der Referent muss eine der folgenden Qualifikationen nachweisen:
Option A – direkt anerkannt:
Option B – mit Zusatzqualifikation:
Ausgeschlossen sind Bieter, deren Referent ausschließlich über folgende Qualifikationen verfügt: Heilerziehungspfleger, Sozialassistent, staatlich anerkannter Heilpädagoge (FS), staatlich anerkannter Erzieher oder Lehramtsstudium.
Berufserfahrung
Referenzen
Ausschlussgründe und sonstige Nachweise
Abgeschlossene Aufträge: Veranstaltungen/Fortbildungen zu Kinderschutz und/oder kindlicher Sexualität, vergleichbar mit dem ausgeschriebenen Thema
Eigenerklärung auf Formblatt 04 mit Auftragstitel, Auftraggeber, Teilnehmerzahl, Inhaltsbeschreibung, Umsetzungszeitraum und Ansprechpartner des Auftraggebers (Name, Telefon, E-Mail). Auftraggeber darf Angaben prüfen.