Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Jobcenter Lippe sucht einen Träger, der am Standort Detmold eine duale Berufsausbildung in außerbetrieblicher Einrichtung (BaE) für 16 junge Menschen mit Lernbeeinträchtigungen oder sozialen Benachteilgungen durchführt. Die Ausbildung erfolgt teils integrativ beim Auftragnehmer, teils kooperativ in Betrieben und wird in sieben Berufen (2- und 3-jährig) angeboten. Ziel ist der Berufsabschluss und der Übergang in eine betriebliche Ausbildung. Vertragslaufzeit ab 17.08.2026 für 36 Monate, mit zwei Verlängerungsoptionen. Angebote sind elektronisch bis zum 13.07.2026 um 09:00 Uhr über vergabe-westfalen.de einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenMaßnahmeart und Zielgruppe
Berufsausbildung in außerbetrieblicher Einrichtung (BaE) nach § 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. §§ 76 ff. SGB III und §§ 4 ff. BBiG / §§ 25 ff. Handwerksordnung.
Zielgruppe: lernbeeinträchtigte oder sozial benachteiligte junge Menschen mit Wohnsitz und laufendem SGB II-Bezug im Kreis Lippe, in der Regel unter 25 Jahren, mit erfüllter Schul- und Berufsschulpflicht, die nicht in betriebliche Ausbildung vermittelbar sind.
Standort, Plätze und Ausbildungsberufe
Standort: Detmold.
Plätze: 16 Teilnehmendenplätze in den ersten vier Monaten (Probezeit); danach Reduzierung um bis zu 4 Plätze auf 12 möglich, wenn ein Ausbildungserfolg unwahrscheinlich erscheint.
Ausbildungsberufe im Kombi-Modell (integrativ + kooperativ):
Ausbildungsberufe im kooperativen Modell (nur kooperativ):
Ablauf und Modelle
Kombi-Modell: 1. Ausbildungsabschnitt bis Zwischenprüfung zu 90 % integrativ beim Auftragnehmer, bis zu 10 % können kooperativ/betrieblich beginnen; 2. Ausbildungsabschnitt nach Zwischenprüfung zu 60 % kooperativ/betrieblich und 40 % integrativ. Verpflichtende Betriebspraktika im 1. Abschnitt (2×20 Tage bei 2-jähriger, 3×20 Tage bei 3-jähriger Ausbildung) und im 2. Abschnitt (40 bzw. 60 Arbeitstage).
Kooperatives Modell: fachpraktische Unterweisung ausschließlich durch Kooperationsbetriebe; der Auftragnehmer übernimmt fachtheoretischen Unterricht, sozialpädagogische Begleitung, Koordinierung und Akquise geeigneter Kooperationsbetriebe.
Inhaltliche Bestandteile der Ausbildung
Für beide Modelle verbindlich:
Personaleinsatz
Personalschlüssel je 16 Teilnehmendenplätze (1 VZÄ = 39 Wochenstunden):
Anforderungen an das Personal siehe Eignungskriterien.
Berichtswesen und Dokumentation
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit muss in einem angemessenen Verhältnis zum Auftragswert stehen. Berücksichtigt werden auch Unterauftragnehmer und konzernverbundene Unternehmen. Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Formular 521 EU) sowie Verpflichtungserklärung Scientology-Schutzklausel (Formular 526 EU) und Eigenerklärung zu Russland-Sanktionen sind einzureichen.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Persönliche Eignung / Ausschlussgründe
Qualifikationsanforderungen an das Personal
Lehrkräfte: abgeschlossenes Fachhochschul- oder Hochschulstudium; ohne pädagogische Ausbildung zusätzlich pädagogische Grundqualifizierung (z. B. Ausbildereignung); ersatzweise abgeschlossene Fachschulausbildung / Techniker / Meister / Fachwirt mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung und 1 Jahr pädagogischer Erfahrung.
Sozialpädagogische Fachkräfte: abgeschlossenes Studium Sozialpädagogik/-arbeit bzw. Soziale Arbeit (Diplom, Bachelor oder Master); Pädagogen mit Ergänzungsfach oder Schwerpunkt Sozialpädagogik, Sonderpädagogik oder Jugendhilfe; ohne diese Ergänzungen mindestens 1 Jahr einschlägige Berufserfahrung mit der Zielgruppe innerhalb der letzten 5 Jahre; ersatzweise staatlich anerkannte Erzieher mit Zusatzqualifikation und mindestens 3 Jahren Berufserfahrung.
Ausbildende im Kombi-Modell: persönliche und fachliche Eignung nach §§ 28 ff. BBiG / §§ 22 ff. Handwerksordnung; mindestens 3 Jahre Erfahrung in Anleitung/Einarbeitung von Auszubildenden; entfällt bei Meister- oder Technikerabschluss mit Ausbildereignungsprüfung.
Zusätzliche Anforderungen:
Sonstige Verfahrensanforderungen
Liste vergleichbarer BaE-Berufsausbildungsmaßnahmen (§ 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. §§ 76 ff. SGB III) mit Nachweis von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten
Vordruck D.6 mit Maßnahmeart, Vergleichbarkeit (ja/nein), Teilnehmendenzahl, Durchführungsjahr/-zeitraum, Durchführungsort, Auftraggeber (Anschrift) und Ansprechpartner (Telefon); bei Bietergemeinschaften kumulativ