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REZ BBSAT 45ind Aktiv in Arbeit JC Cottbus

Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum BB/SAT, Niederlassung Halle | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Cottbus, BrandenburgVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's?

Die Bundesagentur für Arbeit (Regionales Einkaufszentrum Berlin-Brandenburg) sucht einen Träger, der in Cottbus Arbeitsuchende dabei unterstützt, einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden und langfristig zu halten.

Was ist zu tun?

Teilnehmende (erwerbsfähige Leistungsberechtigte ab 18 Jahre) werden aktiviert, beraten und auf Jobs vorbereitet.Jobcoaches (15 Stellen) und sozialpädagogische Fachkräfte (11 Stellen) begleiten die Teilnehmenden mit einem festen Personalschlüssel (1:9 bzw. 1:30).Pro Teilnehmendem sind wöchentlich mindestens 15 Zeitstunden Einzelcoaching und 39 Zeitstunden Präsenzzeit (Vollzeit) vorgesehen.Inhaltlich geht es um Kompetenzanalyse, Bewerbungstraining, Bewerbungsmanagement, digitale Bewerbung, Vorstellungsgespräche, Basiswissen Arbeitsrecht und betriebliche Erprobungen.Die Teilnehmenden werden bis zu 6 Monate nach Beschäftigungsaufnahme stabilisiert.

Rahmenbedingungen:

Laufzeit: 12 Monate (voraussichtlich 01.11.2026 bis 31.10.2027), mit Option auf bis zu 3 Verlängerungen (insgesamt maximal 4 Jahre).Vergütung: Monatspreis 2.500 € brutto je Platz + Eingliederungshonorar 22.500 € brutto bei erfolgreicher Vermittlung.Angebotsfrist: 21.07.2026, 10:00 Uhr (elektronisch über die e-Vergabe-Plattform).

Wichtig zu wissen:

Es muss eine gültige Trägerzulassung nach AZAV (§ 178 SGB III) vorliegen.Referenzen über vergleichbare Eingliederungsmaßnahmen der letzten 3 Jahre sind nachzuweisen.Verschiedene Eigenerklärungen (D.1, D.2, D.2.1, D.2.2, D.3, D.5) und ein Konzept (max. 30 Seiten) sind einzureichen.
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristJAN2026 JUL JAN2027 JUL JAN2028 JUL JAN2029 JUL JAN2030 JUL
Veröffentlichungca. 1. Jan. 2026
Bieterfragen-Fristca. 9. Juli 2026
Angebotsfrist21. Juli 2026
Angebotsöffnung21. Juli 2026
Bindefrist21. Juli – 11. Sep. 2026
Zuschlagca. 12. Sep. – 1. Nov. 2026
Vertragsbeginn1. Nov. 2026
Vertragslaufzeit1. Nov. 2026 – 31. Okt. 2027
Verlängerung 11. Nov. 2027 – 31. Okt. 2028
Verlängerung 21. Nov. 2028 – 31. Okt. 2029
Verlängerung 31. Nov. 2029 – 31. Okt. 2030
Vertragsendeca. 1. Nov. 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode6 Kriterien
  • I Auftragsbezogene Zusammenarbeit auf dem regionalen Arbeits- und Ausbildungsmarkt10%
  • II Strategische Vorgehensweise15%
  • III Organisation und Durchführungsqualität35%
  • IV Personal10%
  • V Bisherige Erfolge und Qualität30%

Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04: Schritt 1: Kennzahl = (Gesamtsumme Leistungspunkte / Wertungspreis) x 100. Schritt 2: Korridor aus Kennzahl des führenden Angebotes minus 10%. Schritt 3: Angebote innerhalb des Korridors werden als gleichwertig betrachtet; Entscheidungskriterium ist die Gesamtpunktzahl aus Wertungskriterien II.1, III.2 und V.1. Bei identischen Punktzahlen: preisgünstigeres Angebot, dann Auslosung. Bevorzugte Bieter (Inklusionsbetriebe) erhalten bei gleicher Punktzahl den Zuschlag, bzw. bei UVgO bei Wertungspreis bis max. 15% über dem des wirtschaftlichsten nicht-bevorzugten Bieters.

KI-Hinweis: Alle Wertungsbereiche, Wertungskriterien und Gewichtungspunkte sind in der Bewertungsmatrix vollständig angegeben; die Bewertungsmethode (Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04) ist detailliert beschrieben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Zielgruppe und Zugang

Zielgruppe: Erwerbsfähige Leistungsberechtigte ab 18 Jahren, mit oder ohne berufliche Ausbildung, mit individuellen Integrationshemmnissen.Auch Personen im Sofortangebot nach § 3 Abs. 2 SGB II (Zugang im Rechtskreis SGB II).Individuelle Teilnahmedauer: in der Regel 3 Monate (Bedarfsträger legt fest).Stabilisierung: bis 6 Monate nach Beschäftigungsaufnahme.

Inhaltliche Fördereinheiten

Die Maßnahme umfasst 12 aufeinander aufbauende Module:

1. Kompetenzanalyse – Potenzialanalyse, Integrationshemmnisse, Belastbarkeit (max. 1 Woche zu Beginn).

2. Orientierung und Aktivierung – Arbeitsmarktüberblick, Mobilität, Eigeninitiative.

3. Bewerbungsmanagement / Portal der BA – Nutzung BA-Portal, Jobsuche, Bewerberprofil.

4. Individuelles Bewerberprofil – Optimierung von Stellengesuch, Lebenslauf, Fähigkeiten.

5. Optimierung Bewerbungsverhalten – Analyse bisheriger Bewerbungen, Suchprozess.

6. Bewerbung digital – Social Media, Online-Bewerbung, digitale Medien.

7. Selbstvermarktungsstrategien – Initiativbewerbungen, Stärkenanalyse.

8. Vorbereitung Vorstellungsgespräche – Gesprächstraining, Assessment Center.

9. Konkretes Vorstellungsgespräch – Vorbereitung, Begleitung, Feedback.

10. Basisinformationen Arbeitsrecht – Arbeitsvertrag, Mindestlohn, Minijob, Rechte/Pflichten.

11. Maßnahmeteile beim Arbeitgeber – praktische Erprobung, Eignungsfeststellung (max. 6 Wochen gesamt je Teilnehmendem, max. 2 Wochen je Betrieb, max. 8 Wochen / 320 Std. Kenntnisvermittlung).

12. Sozialpädagogische Begleitung – Alltagshilfen, Krisenintervention, Netzwerkarbeit.

Querschnittsaufgaben und Zusatzthemen

Förderung von Schlüsselkompetenzen: persönlich, sozial, methodisch, interkulturell, IT/Medien.Information über digitale Angebote der BA: BundID, eServices, Jobcenter-App, Karriere/Weiterbildung, Videokommunikation.

Qualitäts- und Zeitvorgaben

Einzelcoaching: mindestens 15 Zeitstunden pro Woche je Teilnehmendem.Präsenzzeit (Vollzeit): 39 Zeitstunden wöchentlich, maximal 9 Std. täglich inkl. Pausen.Teilzeit möglich bei individuellen Einschränkungen.24. und 31. Dezember: maßnahmefrei.

Räumlichkeiten, Ausstattung und Barrierefreiheit

PC-Arbeitsplätze: 1 PC je Teilnehmendem, vernetzt, Internet, Office-Software, aktuelle Browser.Externe Bildschirme mindestens 24 Zoll, Farbdrucker je Unterrichtsraum, Foto-Scanner je Standort.Kamera, Videotelefoniesoftware, USB-Anschlüsse, PDF-Software.Barrierefreiheit ist zwingend erforderlich (laut Losblatt).Erreichbarkeit: ÖPNV-Anbindung vom Verkehrsknotenpunkt.

Vergütungsmodell (Kurzüberblick)

Monatspreis je Platz (Angebotspreis): 2.500 € brutto – deckt alle Durchführungskosten.Eingliederungshonorar: 22.500 € brutto bei erfolgreicher Vermittlung in versicherungspflichtige Beschäftigung (mind. 15 Std./Woche, mind. 3 Monate ununterbrochen).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Trägerzulassung (Pflicht)

Gültige Trägerzulassung nach §§ 176, 178 SGB III i.V.m. AZAV für den jeweiligen Fachbereich.Bei Bietergemeinschaften: jedes Mitglied muss zugelassen sein.Nachweis: Erklärung in D.2; Zertifikat-Kopie auf Anforderung der Vergabestelle.

Berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen)

Nachweis geeigneter Referenzen über vergleichbare Leistungen innerhalb der letzten 3 Jahre.Vergleichbar: Maßnahmen nach § 45 Abs. 1 S. 1 SGB III mit Vermittlung in versicherungspflichtige Beschäftigung sowie sonstige Eingliederungsmaßnahmen mit erfolgsabhängiger Vergütung.Einzureichen über Datei D.3; bei vergleichbaren Maßnahmen zusätzlich 'Anlage zu D.3' mit Kurzbeschreibung.Bei Bietergemeinschaften reicht es, wenn die Leistungsfähigkeit bei mindestens einem Mitglied vorliegt.

Ausschlussgründe (keine Teilnahme bei Vorliegen)

Bieter dürfen nicht ausgeschlossen sein. Dazu zählen u.a.:

Strafrechtliche Verurteilungen (Terrorismus, Betrug, Bestechung, Menschenhandel etc., max. 5 Jahre zurück).Steuerschulden oder nicht gezahlte Sozialversicherungsbeiträge.Verstöße gegen Mindestlohn, AEntG, LkSG mit Bußgeld ab 2.500 € in den letzten 3 Jahren.Insolvenz, schwere berufliche Verfehlungen, Wettbewerbsverzerrung.Russland-Sanktionen (Art. 5k VO (EU) 833/2014) – Pflicht zur Abgabe von D.5.Täuschung oder Irreführung des Auftraggebers.Mangelhafte Erfüllung wesentlicher Anforderungen bei früheren Aufträgen (§ 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB).

Erklärungen in D.2 (Abschnitte II + III), D.5 und ggf. Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB.

Ethikklausel (keine Beratertätigkeit)

Ausschluss, wenn der Bieter oder ein Mitglied/Mitarbeiter innerhalb von 18 Monaten vor Veröffentlichung für die BA als Berater tätig war UND die Leistung demselben Bereich zugeordnet ist.Ausschluss bei jeglicher Beratertätigkeit für die BA innerhalb von 6 Monaten vor Veröffentlichung (unabhängig vom Bereich).Erklärung in D.2.2 (von jedem BG-Mitglied).

Ausführungsbedingungen

Datenschutz (DSGVO): technische und organisatorische Maßnahmen gemäß Art. 32 DSGVO; Serverstandort DE/EWR; keine unverschlüsselten personenbezogenen Daten in Clouds.Mindestlohn: Einhaltung der zwingenden Mindestentgelt-Regelungen (Vergabemindestentgeltverordnung).Scientology-Ausschluss: keine Anwendung/Lehre/Verbreitung der 'Technologie von L. Ron Hubbard'.Nachhaltigkeit (§ 4 Abs. 4): Bezug von Ökostrom, Ausschalten elektrischer Geräte, 100 % Altpapier, Reinigungsmittel mit Blauem Engel / EU-Umweltzeichen.

Personalanforderungen

Jobcoaches:

Berufs- oder Studienabschluss.Mindestens 1 Jahr Berufserfahrung in beruflicher/sozialer Eingliederung der Zielgruppe.Vertiefte Kenntnisse: Bildungslandschaft, Berufsanforderungen, Arbeitsmarkt, Personalauswahlsysteme.Sicherer Umgang mit MS Office, Internet und Portal der BA.

Sozialpädagogische Fachkräfte:

Studium Sozialpädagogik/-arbeit, Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Rehabilitations-/Sonderpädagogik (Diplom/Bachelor/Master) ODERanderer Studienabschluss mit Schwerpunkten in Sozial-/Heilpädagogik, Jugendhilfe ODERstaatlich anerkannter Erziehungsberuf mit einschlägiger Zusatzqualifikation (mind. 640 U-Stunden) + 1 Jahr Berufserfahrung ODER4 Monate Tätigkeit als sozialpäd. Fachkraft im Auftrag der BA (in den letzten 3 Jahren).

Persönliche Eignung:

Führungszeugnis ohne Verurteilung nach §§ 174–180, 182 StGB (bei Aufnahme, dann alle 3 Jahre Erneuerung).Empathie, interkulturelle Kompetenz, Verständnis für Menschen mit Behinderungen.

Weiterbildung: mindestens 1/3 des Personals pro Vertragsjahr, mindestens 3 Kalendertage.

Eignungsleihe und Unterauftragsvergabe

Eignungsleihe: Bieter kann fehlende Leistungsfähigkeit über Subunternehmer nachweisen, aber nur für die Leistung, für die deren Erfahrung nötig ist.Fehlende Eignung eines Mitglieds/Subunternehmers: Ersatz erforderlich (bei zwingenden Ausschlussgründen Pflicht, bei fakultativen nach Ermessen des Auftraggebers).Subunternehmer müssen gleich lautende Erklärungen zu Ausschlussgründen abgeben.
Referenzprojekte
nicht konkret beziffert ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten 3 JahreVolumen: nicht spezifiziert

Nachweis geeigneter Referenzen über vergleichbare Eingliederungsmaßnahmen (Vermittlung in versicherungspflichtige Beschäftigung)

Vergleichbar sind Maßnahmen nach § 45 Abs. 1 S. 1 SGB III, die Vermittlung in versicherungspflichtige Beschäftigung zum Inhalt haben, sowie sonstige Maßnahmen zur Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt mit erfolgsabhängiger Vergütung. Einzureichen über Datei D.3, bei vergleichbaren Maßnahmen zusätzlich 'Anlage zu D.3' (detaillierte Kurzbeschreibung). Kontaktpersonen für Referenzen freiwillig, aber ohne sie können Referenzen nicht berücksichtigt werden.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 36%4–10 · 38%11+ · 25%
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Fachliches Konzept & Preis
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum BB/SAT, Niederlassung Halle | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
06114 Halle (Saale)
Ort
06114 Cottbus
Kategorie
Erwachsenen- & sonstige Bildung
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.arbeitsagentur.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
06114 Cottbus
Brandenburg

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