Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Altenburg schreibt den Winterdienst auf öffentlichen Gehwegen für die Wintersaison 2025/2026 europaweit aus. Beauftragt werden manuelle und maschinelle Räum- sowie Streuarbeiten nach festgelegtem Winterdienstplan, einschließlich Bereitschaft und Einsatz rund um die Uhr.
Bieter müssen Eignung (z. B. Referenzen) nachweisen und das Angebot fristgerecht elektronisch einreichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Aufgabenbeschreibung
Der Auftragnehmer übernimmt den kompletten Winterdienst auf öffentlichen Gehwegen in der Stadt Altenburg. Dazu zählen sowohl maschinelles als auch manuelles Räumen von Schnee sowie das Streuen bei Glätte. Der Einsatz erfolgt nach einem vom Auftraggeber vorgegebenen Winterdienstplan, der die zu betreuenden Strecken, die Reihenfolge und die Auslösekriterien festlegt.
Die Auftragsdauer ist vom 01. November 2025 bis zum 31. März 2028 angelegt; eine Verlängerung um bis zu drei Jahre ist möglich. Damit soll eine möglichst durchgehende, verlässliche Betreuung über mehrere Winter sichergestellt werden.
Einsatz- und Bereitschaftszeiten
Der Winterdienst muss rund um die Uhr sichergestellt sein. Das bedeutet: Bereitschaft und Einsatz auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen, sobald es die Witterung erfordert.
Reaktionszeiten und Prioritäten (z. B. Hauptwege vor Nebenwegen) richten sich nach dem Winterdienstplan des Auftraggebers. Über einen Notruf-/Einsatzplan muss der Auftragnehmer jederzeit erreichbar und innerhalb kurzer Zeit vor Ort sein.
Leistungsarten im Detail
Manueller Winterdienst: Schneeräumung und Streuarbeiten mit Handgeräten (Schneeschaufel, Streuwagen u. ä.) auf Gehwegen, Treppen, Zugängen und Bereichen, die nicht maschinell erreichbar sind.
Maschineller Winterdienst: Einsatz geeigneter Räumfahrzeuge (z. B. Kleintraktoren mit Räumschild, Kehr- und Streumaschinen) auf den befahrbaren Gehwegen.
Streugut: Verwendung von abstumpfenden Mitteln (z. B. Splitt, Granulat). Der Auftragnehmer beschafft das Streugut selbst und lagert es in eigener Verantwortung.
Eis- und Schneebeseitigung: Entfernen von Eisplatten, festgetretenem Schnee und Schneeverwehungen auf Gehwegen und an Übergängen.
Organisation, Material und Geräte
Der Auftragnehmer stellt das gesamte benötigte Personal, Gerät und Material auf eigene Kosten bereit. Dazu gehören Räumfahrzeuge, Kleingeräte, Streugut, Schutzkleidung und Fahrzeuge.
Der Auftragnehmer dokumentiert die Einsätze (Zeitpunkt, Strecke, Maßnahme, Personal) und stellt die Dokumentation dem Auftraggeber zur Verfügung. Schäden oder besondere Vorkommnisse (z. B. Unfälle, defekte Geräte) sind dem Auftraggeber unverzüglich zu melden.
Übergabe und Übergang in die Vorsaison
Vor Beginn jeder Wintersaison ist das Material (Streugut) in ausreichender Menge vorzuhalten. Die Geräte und Fahrzeuge sind einsatzbereit zu halten. Nach Ende der Saison bzw. bei Bedarf ist die Übergabe von Geräten, Lagern und Material an den Nachfolger oder den Auftraggeber zu organisieren.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche / rechtliche Anforderungen
Der Bieter muss die gewerbliche Eignung besitzen, um Winterdienstleistungen anbieten zu dürfen (Handelsregister-/Gewerbeanmeldung, Sitz in der EU). Zum Nachweis sind im Angebot die üblichen Eigenerklärungen abzugeben, dass keine Ausschlussgründe vorliegen (z. B. Insolvenz, schwere Verfehlungen, Steuer-/Abgabenschulden).
Fachliche Eignung und Referenzen
Der Bieter muss mindestens 2 vergleichbare Referenzen über Winterdienstleistungen in den letzten Jahren vorlegen. Vergleichbar heißt: Räum- und Streuarbeiten auf öffentlichen Gehwegen und/oder Verkehrsflächen in vergleichbarem Umfang.
Zusätzlich – wenn vorhanden – eine 3. Referenz über Winterdienst für die Stadt Altenburg in den letzten Jahren. Wer diese Referenz hat, kann damit seine Ortskenntnis und Leistungsfähigkeit zusätzlich nachweisen.
Vergleichbarkeit und Zeitraum der Referenzen sind kurz zu erläutern (Auftraggeber, Leistungszeitraum, Größenordnung, Kurzbeschreibung).
Leistungsfähigkeit und Kapazitäten
Der Bieter muss nachweisen, dass er über ausreichend Personal, Geräte und Material verfügt, um den Winterdienst in dem geforderten Umfang und rund um die Uhr leisten zu können. Dazu gehören z. B.:
Die Angaben sind in den entsprechenden Anlagen (z. B. Musteranlage 1) zu machen.
Mindestens 2 vergleichbare Referenzen über Winterdienstleistungen (Räumen und Streuen von Gehwegen und/oder öffentlichen Verkehrsflächen)
Vergleichbarkeit mit der ausgeschriebenen Leistung ist nachzuweisen; Art und Umfang der Referenz benennen
Zusätzlich 1 vergleichbare Referenz über Winterdienst für die Stadt Altenburg in den letzten 5 Jahren
Nur von Bietern zu erbringen, die diese Referenz besitzen – sie dient als zusätzlicher Nachweis der Ortskenntnis und Leistungsfähigkeit