Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Leitungsbau (Maßnahme 1)
- Fernwassereinspeiseleitung zum Hochbehälter Berghau, rund 350 m lang, und eine Fallleitung von rund 200 m Länge. Dazu kommt die Zuleitung von der DEA Schönenbühlhof.
- Neubau Hochbehälter Berghau (Rohbau, Maßnahme 2)
- Speicher mit zwei Kammern zu je 750 m³, insgesamt 1.500 m³, mit Einsteighaus und Rohrkeller.
- Elektro-, Maschinen- und Hydrauliktechnik (Maßnahme 3)
- Ausrüstung des Hochbehälters Berghau mit Steuerung (SPS), Notstromaggregat, Objektschutz sowie Absperr- und Regelarmaturen.
- Anschlüsse und Messschächte (Maßnahme 4)
- Anschlüsse Rietenau 1 und 2, Anschlüsse Allmersbach a. W. 1 und 2 sowie ein Messschacht im Gewerbegebiet Forstboden. Dazu kommt eine neu zu bauende Leitung mit größerem Durchmesser in Allmersbach a. W., laut Übersichtsplan ca. 85 m lang.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Baubeschluss für den ersten Bauabschnitt steht im Gemeinderat auf der Tagesordnung (zur Entscheidung vorgelegt) (erledigt)14.09.2026
- Ausschreibung von Maßnahme 1, Leitungsbauals NächstesHerbst 2026
- Vergabe der Leitungsbauarbeiten im GemeinderatDezember 2026
- Baubeginn LeitungsbauFrühjahr 2027
- Ausschreibung von Maßnahme 2, Neubau Hochbehälter BerghauSommer 2027
- Ausschreibung von Maßnahme 3, Elektro-, Maschinen- und HydrauliktechnikWinter 2027
- Ausschreibung von Maßnahme 4, Anschlüsse und MessschächteFrühjahr 2028
Vergabeverfahren
Die Arbeiten des ersten Bauabschnitts werden nach den vergaberechtlichen Vorgaben in vier Abschnitten ausgeschrieben. Nach dem Zuwendungsbescheid muss die Vergabe der ersten Bauarbeiten bis zum 31.12.2026 erfolgt sein. Deshalb soll Maßnahme 1 schnellstmöglich ausgeschrieben und spätestens im Dezember vergeben werden.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Die Gemeinde Aspach ist an der Eigenwasserkonzeption „Nördlicher Rems-Murr-Kreis“ des Zweckverbands Nordostwasserversorgung (NOW) beteiligt. Durch die Abgabe der Eigenwassergewinnung an die NOW muss die Trinkwasserversorgung umgebaut und erweitert werden.
Die Umsetzung erfolgt in zwei Bauabschnitten. Der erste Bauabschnitt soll in den Jahren 2026 bis 2029 umgesetzt werden. Mit Schreiben vom 30.06.2026 hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Zuwendung von 54,8 % bewilligt.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Gemeinderat soll die Förderzusage über 54,8 % zur Kenntnis nehmen und den Baubeschluss fassen. Die Arbeiten des ersten Bauabschnitts sollen in vier Abschnitten ausgeschrieben werden.
Noch offen
- Der zweite Bauabschnitt wird im Anschluss an den ersten realisiert, der Fördermittelantrag dafür ist noch einzureichen. Laut Übersichtsplan gehören dazu eine neue Verrohrung am Pumpwerk Einöd mit Notstromversorgung, eine neue Wassereinspeisung im Hochbehälter Kleinaspach, eine Leitung mit größerem Durchmesser von Steinhausen nach Altersberg (ca. 800 m) und eine neue Leitung von Völkleshofen nach Altersberg (ca. 1.125 m).
- Die Haushaltsmittelansätze sollen jährlich im Zuge der Haushaltsmittelanmeldung aktualisiert werden.
Ort der Leistung
Aspach, Baden-Württemberg
Markiert ist Aspach, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Projektkosten 1. Bauabschnitt gesamtrd., einschließlich Baunebenkosten | 5.660.000 € |
|---|---|
| Leitungsbau (Maßnahme 1)netto, ohne Nebenkosten, lt. Förderantrag | 946.303 € |
| Neubau Hochbehälter Berghau, Rohbau (Maßnahme 2)netto, ohne Nebenkosten, lt. Förderantrag | 2.253.450 € |
| Elektro-, Maschinen- und Hydrauliktechnik (Maßnahme 3)netto, ohne Nebenkosten, lt. Förderantrag | 394.030 € |
| Anschlüsse und Messschächte (Maßnahme 4)netto, ohne Nebenkosten, lt. Förderantrag | 1.126.472 € |
- Förderung
- Zuwendung des Landes von 54,8 %, 2.298.000 € bewilligt
- Finanzierung
- Im Haushalt der Versorgungsbetriebe sind für 2026 610.000 € eingestellt, dazu eine Verpflichtungsermächtigung für 2027 über 1.600.000 €. Für 2026 bis 2028 sind insgesamt 5.664.000 € eingestellt. Das Land erkennt 4.193.404,19 € als zuwendungsfähig an und zahlt davon 54,8 % als Zuwendung, das sind 2.298.000 €.
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