Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Neubau des Hochbehälters
- Der Neubau entsteht direkt neben dem bestehenden Behälter mit 25 m³. Vorgesehen sind 30 m³, alternativ 50 m³, in zwei Kammern mit je 15 bzw. 25 m³ und einer Schieberkammer dazwischen. Der Behälter ist ein Röhrenspeicher aus PE, im Wickelrohrverfahren gefertigt.
- Bauwerk und Gelände
- Etwa ein Drittel des Baukörpers liegt im Boden, ca. 3 m ragen erdüberdeckt heraus. Nach Norden, Osten und Süden schließt eine Böschung mit Neigung 1:1,5 an. Der Eingang liegt im Westen zur „Alten Straße“, dazu kommen eine rund 16 m lange Flügelmauer als Trockenmauer und zwei Lüftungsrohre.
- Leitungen und Schächte
- Die Zu- und Ablaufleitungen des neuen Behälters werden in neu zu bauenden Schächten an die vorhandenen Leitungen außerhalb des alten Behälters angeschlossen. Die Kostenschätzung sieht 25 m Anschlussleitungen einschließlich Schächten vor.
- Alter Behälter und Erdarbeiten
- Der alte Behälter bleibt im Wesentlichen erhalten und wird eventuell als Fledermausunterkunft genutzt. Ein Teil, zum Beispiel der Schaltschrank, wird zurückgebaut. Die Kostenschätzung enthält Erdarbeiten, das Freilegen des bestehenden Behälters (100 m³), dessen Abbruch (5 m³) und die Entsorgung von 13 t Abbruchmaterial.
- Naturschutzrechtliche Maßnahmen
- Vorgesehen sind Kleinmeisenhöhlen, Steinriegel als Lebensraum für Reptilien, die Vergrämung von Reptilien vor dem Bau, eine naturschutz- und artenschutzfachliche Baubegleitung und die Rekultivierung der Flächen. Die Kostenschätzung umfasst naturschutzrechtliche Maßnahmen M1 bis M4 sowie CEF 1 bis CEF 3.
- Armaturen und Versetzen
- Der Neubau des PE-Behälters einschließlich Armaturen ist mit 1 Pauschale angesetzt, Abladen und Versetzen ebenfalls mit 1 Pauschale.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Zuwendungsbescheid über 316.400 € erteilt (erledigt)06.10.2026
- Maßnahmenbeschreibung und Kostenschätzung aufgestellt (erledigt)08.10.2026
- Freigabe der Baumaßnahme zur Ausschreibung stand im Gemeinderat auf der Tagesordnung (erledigt)20.10.2026
- Ausschreibung der Baumaßnahmeals Nächstes2026
- Ausführung der Baumaßnahme im kommenden Jahrdanach
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Die Gemeinde erneuert die beiden Wasserhochbehälter Chausseehaus und Kapf, weil beide schadhaft und nicht mehr zeitgemäß dimensioniert sind. Der Hochbehälter Chausseehaus wurde 2025/26 gebaut und am 02.10.2026 eingeweiht.
Für den Kapf wurde der Zuwendungsantrag zurückgestellt, bis eine artenschutzrechtliche Untersuchung und eine Befreiung für das Naturschutzgebiet vorlagen. Die Befreiung kam im September 2026 mit Auflagen, der Zuwendungsbescheid vom 06.10.2026.
Der Hochbehälter Kapf wird vom Hochbehälter Chausseehaus aus mit einer Druckerhöhungsanlage befüllt. Er versorgt eine Klinik, das Sport- und Freizeitheim Kapf und mehrere Anwesen mit Trinkwasser.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Die Baumaßnahme zur Erneuerung des Hochbehälters Kapf soll zur Ausschreibung freigegeben werden.
Noch offen
- Die Vergabe der Bauleistungen steht noch aus.
Ort der Leistung
Egenhausen, Baden-Württemberg
Markiert ist Egenhausen, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Gesamtsumme gerundetKostenschätzung | 525.000 € |
|---|---|
| Planung und Bauleitung15 % | 57.496 € |
- Förderung
- Zuwendungsbescheid über 316.400 €, 80 % der förderfähigen Kosten
- Finanzierung
- Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat am 06.10.2026 einen Zuwendungsbescheid über 316.400 € erteilt. Gefördert werden 80 % der förderfähigen Kosten. Der Abbruch des alten Behälters ist nicht förderfähig.
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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.