Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschluss
- Generalplanung
- Ein Generalplaner für die Leistungsphasen 3 bis 9 nach HOAI 2021. Beauftragt wird in drei Stufen: Entwurfs- und Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung mit Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung mit Dokumentation und Objektbetreuung. Die örtliche Bauüberwachung soll mit eigenem Personal erfolgen.
- Bauarbeiten
- Neubau des Entsorgungszentrums mit Betriebsgebäude an neuer Stelle, angepasster Verkehrsführung, überdachten Abstell- und Lagerflächen, angepasstem Entwässerungssystem und Löschwasserrückhaltebecken. Die Tiefbaugewerke überwiegen kostenmäßig.
- Photovoltaikanlage
- Anlage mit 208 kW Peak, einschließlich Speicher. Die Dimensionierung wird in der Ausführungsplanung weiter konkretisiert.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschluss
- Der Baubeschluss über 3.635.000 Euro brutto stand auf der Tagesordnung des Kreistags (erledigt)19.10.2026
- Beginn des Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb für den Generalplanerals Nächstes20.10.26 bis 31.03.27
- Entwurfsplanung01.04.27 bis 31.08.27
- Bauphase01.08.28 bis 31.12.28
- Fertigstellung des Entsorgungszentrums, laut Projektzeitplan Ende 20282028
Vergabeverfahren
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 17 VgV für den Generalplaner. Die Zahl der Ingenieurbüros, die sich vorstellen können, wird zu Beginn auf drei begrenzt. Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb führt das Verfahren zusammen mit einem Ingenieurbüro durch. Die Bauaufträge soll die Verwaltung in eigener Zuständigkeit ausschreiben und vergeben.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Der Kreistag beschloss 2022 die Variante 3 für den Neubau des Entsorgungszentrums auf der Deponie, mit einer Kostenschätzung von 3.415.000 Euro brutto. Wegen personeller Engpässe kam das Projekt danach nicht wie gewünscht voran.
Nach der Einstellung eines Bauingenieurs wurde das Projekt wieder aufgegriffen und in wenigen Punkten angepasst. Verkehrsführung und Containerausrichtung sind geändert, das Betriebsgebäude bekommt einen neuen Standort. Die Leistungsphase 2 wurde im Juli 2026 abgeschlossen, die Gesamtkosten sind auf den Stand 2026 fortgeschrieben.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Kreistag beschloss auf Grundlage der angepassten Vorplanung den Neubau des Entsorgungszentrums mit Brutto-Gesamtbaukosten von 3.635.000 Euro. Die Verwaltung ist ermächtigt, nach einem Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb den Generalplaner für die Leistungsphasen 3 bis 9 auszuwählen und die erforderlichen Ausschreibungen und Vergaben in eigener Zuständigkeit vorzunehmen. Ergebnis: Mit 35 Ja-Stimmen und einer Enthaltung beschlossen..
Noch offen
- Der wirtschaftlichste Bieter für den Generalplanerauftrag ist noch auszuwählen, die Vergabe erfolgt nach dem Verfahren.
- Dimensionierung und Batteriespeicher der Photovoltaikanlage sowie Dachneigung und Ausrichtung werden in der Ausführungsplanung weiter konkretisiert.
- Vor den HOAI-Planungsstufen sollen Detailvermessung, Brandschutzgutachten, geotechnische Untersuchung, Kampfmittelerkundung und die Abklärung des 20 kV-Kabels erfolgen.
Ort der Leistung
Nattheim, Baden-Württemberg
Markiert ist Nattheim, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschluss
| Gesamtbaukosten Entsorgungszentrumbrutto, gerundet | 3.635.000 € |
|---|---|
| Bauwerkskosten (Tiefbau und Hochbau)brutto, ohne Cent | 2.649.813 € |
| Baunebenkosten (Fachplanungen, Bauüberwachung, Genehmigungen, Gutachten)brutto, ohne Cent | 582.958 € |
| Photovoltaikanlage mit Speicher und Planungbrutto, Erfahrungswert | 400.000 € |
- Finanzierung
- Im Wirtschaftsplan 2026 wurden 3,5 Mio. Euro finanziert. Die Finanzierung läuft über den Vermögensplan 2026 bis 2029.
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