Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Umbau im 1. Obergeschoss
- Vorgesehen sind fünf Unterrichtsräume mit jeweils etwa 18,10 bis 25,00 m², ein Lehrerzimmer, neue Sanitärräume, ein Saal mit Bühne von rund 75 m², ein Elternbereich sowie Material- und Stuhllager.
- Umbau im Dachgeschoss
- Geplant sind Büro und Vorzimmer für die Musikschulleitung, ein gemeinsamer Mehrzweck-Unterrichtsraum für Jugendmusikschule und VHS, sanierte Sanitärräume sowie ein zweiter baulicher Rettungsweg über den Balkon.
- Umbau im Kellergeschoss
- Ein Schlagzeugraum bleibt Bestandteil der Planung. Dafür sollen bestehende WC-Anlagen zurückgebaut sowie statische und Abdichtungsmaßnahmen vorgenommen werden.
- Elektro- und EDV-Verkabelung
- Die Strom- und EDV-Verkabelung in den betroffenen Räumen soll grundlegend erneuert oder ertüchtigt werden.
- Bauhof-Eigenleistungen
- Für Rückbau, Trockenbau, Malerarbeiten und kleinere Rohbauarbeiten sind etwa 800 Arbeitsstunden eingeplant. Entkernung, Rückbau sowie Teile des Wiederauf- und Ausbaus sollen durch den städtischen Bauhof erfolgen.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Grundsätzliche Befürwortung der Unterbringung im Bauhofgebäude und Auftrag zur Konkretisierung der Planung sowie Förderprüfung (erledigt)21.07.2026
- Baubeschluss zur Entscheidung vorgelegt (erledigt)22.10.2026
- Angestrebter Abschluss der Arbeiten und Umzug der Jugendmusikschuleals NächstesEnde 2027
Vergabeverfahren
Planung, Koordination, Ausschreibung und Bauleitung sollen durch das Stadtbauamt erfolgen. Fachplaner sind für Raumakustik, Statik und einzelne Fachfragen vorgesehen, Teile der Arbeiten übernimmt der städtische Bauhof.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Der Gemeinderat befürwortete am 21.07.2026 grundsätzlich, Jugendmusikschule und VHS im Bauhofgebäude unterzubringen. Die Verwaltung sollte die Planung konkretisieren und Fördermöglichkeiten prüfen.
Die Einrichtungen sind in ungeeigneten beziehungsweise überdimensionierten Gebäuden untergebracht. Das Vorhaben setzt die beschlossene Reduzierung des städtischen Gebäudebestands um.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Kostenrahmen von 467.217,80 € brutto wird zur Genehmigung vorgeschlagen, Haushaltsmittelbereitstellung im Haushaltsjahr 2027.
Noch offen
- Das Beschlussergebnis vom 22.10.2026 ist nicht belegt.
- Weitere Fördermöglichkeiten sollen geprüft werden, für LEADER, ELR und Schulbauförderung liegen Absagen vor.
- Energetische Sanierung einschließlich Heizung und eine mögliche Wärmepumpe mit Wärme aus dem Industriekanal sind für spätere Jahre angedacht beziehungsweise zu prüfen.
- Reelle Kosten, Bauablauf und Fertigstellung hängen stark von der Beteiligung des städtischen Bauhofs ab.
Ort der Leistung
Burladingen, Baden-Württemberg
Markiert ist Burladingen, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Kostenschätzung nettovor Mehrwertsteuer | 392.620 € |
|---|---|
| Mehrwertsteuer19,00 % | 74.598 € |
| Gesamtkostenschätzung und genehmigter Kostenrahmenbrutto | 467.218 € |
| Einsparung durch Bauhof-Eigenleistung60.000€, 70.000€ | 60.000 € |
- Finanzierung
- Haushaltsmittel in Höhe von 467.217,80 € sollen im Haushaltsjahr 2027 bereitgestellt werden, 2026 fallen keine größeren Kosten mehr an. Haushaltsmittel stehen derzeit nicht zur Verfügung. Für LEADER, ELR und Schulbauförderung liegen Absagen vor, weitere Fördermöglichkeiten sollen geprüft werden.
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Aus den Sitzungsunterlagen. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.