Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Entkernung und Schadstoffsanierung
- Der Rohbauzustand der Räume im 1. und 2. Untergeschoss wird wiederhergestellt. Die Entkernung ist für 2026 vorgesehen.
- Technische Anlagen und Innenausbau
- Lüftungs-, Elektro-, Heizungs- und Sanitäranlagen werden hergestellt. Dazu kommen Arbeitsflächen für die Poststelle, Besprechungsräume, Archivflächen und Arbeitsplätze mit Scannern für den digitalen Posteingang. Die Räume im 1. Untergeschoss sollen bis Ende 2027 fertig sein.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Die Vorlage stand im Bau- und Liegenschaftsausschuss zur Vorberatung auf der Tagesordnung (erledigt)23.09.2026
- Beratung im Gemeinderat über den Baubeschluss (erledigt)13.10.2026
- Entkernung und Schadstoffsanierung der Räumeals Nächstes2026
- Innenausbau und Umzug der Poststelle, Räume im 1. Untergeschoss bis Ende 20272027
- Restabwicklung, Abschluss der Gesamtmaßnahme voraussichtlich bis Mitte 20282028
Vergabeverfahren
Das Vergabeverfahren soll nach den Grundsätzen der „Beschleunigung von Planungs- und Vergabeverfahren“ gemäß Vorlage O 2030 laufen. Die Verfahrensart nennt die Vorlage nicht.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Die ehemaligen Ratskeller-Räume im 1. und 2. Untergeschoss des Neuen Rathauses sollen für die Poststelle genutzt werden. Die bisherigen Räume der Poststelle sollen künftig als Büroräume der Verwaltung dienen.
Der Gemeinderat beschloss am 11.11.2025, den Umbau zu planen. Der erste Bauabschnitt, der Hausmeisterraum, ist schon umgesetzt. Die Entwurfsplanung ist abgeschlossen.
Der digitale Posteingang ist laut Vorlage wichtig für den papierlosen Umzug des Jugend- und Sozialamtes im Sommer 2028 in das neue Sozialrathaus.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Gemeinderat sollte die Umsetzung mit einem Gesamtaufwand von 2.105.948 € brutto genehmigen und das Gebäudemanagement mit den weiteren Verfahrensschritten beauftragen.
Noch offen
- Das Ergebnis der Beratung im Gemeinderat am 13.10.2026 liegt in den vorliegenden Unterlagen nicht vor.
- Die Vorlage nennt keine Verfahrensart für die Vergabe.
Ort der Leistung
Pforzheim, Baden-Württemberg
Markiert ist Pforzheim, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Umbau gesamt, Bauabschnitt 1 und 2brutto, inkl. aktivierter Eigenleistungen, einschließlich des schon umgesetzten Bauabschnitts 1 | 2.105.948 € |
|---|---|
| Poststelle mit digitalem PosteingangKostenberechnung nach LPH 3, brutto, inkl. aktivierter Eigenleistung | 1.734.200 € |
- Finanzierung
- Die Gesamtkosten sind im Doppelhaushalt 2026/2027 und im Finanzplanungszeitraum im Jahr 2028 bereitgestellt. Für 2027 sollen überplanmäßige Mittel von 845.200 € bereitgestellt werden, die Deckung erfolgt über den Ergebnishaushalt 2027. Die jährlichen Folgekosten für Abschreibungen betragen 84.200 €.
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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.