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BeschlossenStadt Heidelberg · Bau & Garten, Bau & Handwerk · Sitzung am

Begrünung Hans-Thoma-Platz Nord, Heidelberg-Handschuhsheim

Am Hans-Thoma-Platz Nord sollen Pflasterflächen entsiegelt und mit Staudenbeeten und neuen Bäumen begrünt werden. Die Kostenschätzung liegt bei circa 800.000 € brutto. Der Gemeinderat sollte am 15.10.2026 über die Variante 1B entscheiden.

Kostenschätzung

800.000 €

Nächster Schritt

Umsetzung ab 2027, der Gemeinderat sollte am 15.10.2026 entscheiden

Ausführung

Ab 2027, abgestimmt auf die geplante Gleisbogenerneuerung und die Handschuhsheimer Kerwe

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Grünflächen und Bäume
Drei Grünflächen von circa 100 Quadratmetern mit artenreichen Stauden und drei mittelkronige Bäume auf dem Platz. Variante 1B ergänzt eine weitere Grünfläche mit Wiesenansaat von circa 100 Quadratmetern und zwei Baumstandorte. Dafür entfallen circa drei bis vier Stellplätze.
Platzausstattung
Gegenüberstehende Sitzmöglichkeiten mit Rückenlehne, fünf Fahrradanlehnbügel und die verkleinerte Mietradstation am südlichen Platzrand. Zwei weitere Standorte der Mietradstation entstehen im Stadtteil. Das Blindenleitsystem wird fortgeführt.
Parken
Vor den Lichtsignalanlagen wird nicht mehr geparkt. Bis zur Ein- und Ausfahrt vor Hausnummer 30 bleibt Platz für einen Längsparkstand, ein zweiter kann vor dem Haus Nr. 28 entstehen.
Pflege
Die jährlichen Pflegekosten betragen circa 3.000 € für die Bäume und circa 3.100 € für die Grünfläche.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Der Bezirksbeirat Handschuhsheim empfiehlt die Variante 1A (erledigt)09.07.2026
  2. Der Stadtentwicklungs- und Bauausschuss empfiehlt die Variante 1B (erledigt)22.09.2026
  3. Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt die Variante 1B (erledigt)30.09.2026
  4. Beratung im Gemeinderat über Variante und Weiterbearbeitung (erledigt)15.10.2026
  5. Umsetzung der Planungals Nächstes2027
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Die Planung der Maßnahme erfolgt in Eigenleistung durch Planer der städtischen Fachämter. Ein Vergabeverfahren für die Bauleistungen nennt die Vorlage nicht.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Der Gemeinderat beschloss am 24.07.2025 mit der Umgestaltung der Dossenheimer Landstraße auch, Flächen am Hans-Thoma-Platz und auf der gegenüberliegenden Straßenseite aufzuwerten, zu entsiegeln und zu begrünen. Nach dem Umbau des Kreuzungsknotens K174 und der Neuordnung der Mietradstation werden am nördlichen Platz Pflasterflächen frei.

Die Flächen vor den Gebäuden Dossenheimer Landstraße 30 bis 36 sind vollständig versiegelt. Es gibt ungeordnete Kurzzeitparkplätze, eine Mietradstation und seit circa 2023 einen Ersatzstandort für die Uhrenstele. Im Untergrund liegen Gas-, Wasser-, Fernwärme-, Strom- und Telekommunikationsleitungen, der verdolte Mühlgraben und zwei Mischwasserkanäle.

Der Bezirksbeirat Handschuhsheim sprach sich am 09.07.2026 für die Variante 1A aus, die mehr Stellplätze erhält. Der Stadtentwicklungs- und Bauausschuss am 22.09.2026 und der Haupt- und Finanzausschuss am 30.09.2026 empfahlen die Variante 1B der Verwaltung, mit dem Auftrag, die Parkplatzsituation zu prüfen.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Gemeinderat sollte am 15.10.2026 dem Vorentwurf in der Variante 1B zustimmen und die Verwaltung mit der Weiterbearbeitung der Planung und Ausführung beauftragen.

Noch offen

  • Das Ergebnis der Gemeinderatssitzung vom 15.10.2026 liegt in den Unterlagen noch nicht vor.
  • Die Förderzusage des Bundesprogramms steht noch aus.
  • Die Verwaltung soll die Parkplatzsituation vor Ort prüfen.

Ort der Leistung

Heidelberg, Baden-Württemberg

Markiert ist Heidelberg, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Baumaßnahme inklusive Nebenkostencirca, brutto, inklusive Nebenkosten und Unvorhersehbares800.000 €
Förderung
KfW-Förderung (Programm 444) mit 81.000 € bewilligt, Interessenbekundung für ein Bundesprogramm zur Klimaanpassung mit Förderhöhe bis zu 80 %
Finanzierung
Ab 2027 sind circa 719.000 € im Projekt Dossenheimer Landstraße vorgesehen, dazu kommt eine bewilligte KfW-Förderung über 81.000 €. Für das Bundesprogramm zur Klimaanpassung liegt eine Interessenbekundung vor, die Förderhöhe beträgt bis zu 80 % der Gesamtprojektkosten. Bei einer Absage trägt die Baumaßnahme Dossenheimer Landstraße die Kosten.

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