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Elektrifizierung der Taunusbahn in Bad Homburg

Für die Elektrifizierung der Taunusbahn sind wegen Änderungen im Planungsrecht und neuen Erkenntnissen zur Entwässerung Planungsanpassungen und ein Planänderungsverfahren erforderlich. Die Bauleistungen sollen in sechs Vergabepaketen gebündelt werden, erste Ausschreibungen sind für Frühjahr 2027 vorgesehen.

Ausschreibung

Erste Ausschreibungen sollen im Frühjahr 2027 angestoßen werden.

Ausführung

Vorlaufende Maßnahmen sind für Herbst 2027 vorgesehen. Die Kernbauphase ist von Mitte 2028 bis Mitte 2029 unter Voll- beziehungsweise Teilsperrung geplant und soll etwa ein Jahr dauern. Nachlaufende Arbeiten, Abnahmen und technische Inbetriebnahme sind für Mitte bis Ende 2029 vorgesehen, der S-Bahn-Betrieb soll Ende 2029 starten.

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Bericht

Entwässerung und vorlaufende Maßnahmen
Vorgesehen sind ein Stauraumkanal am Bahnhof Usingen, eine Anpassung der Entwässerung an der Köpperner Straße entlang der Saalburgsiedlung sowie restliche Rückschnitts- und Fällarbeiten.
Elektrifizierung und Streckenausbau
Die Strecke zwischen Friedrichsdorf und Usingen soll elektrifiziert werden. Zwischen den Stationen Saalburg und Wehrheim ist ein zweigleisiger Ausbau vorgesehen.
Bahnstationen und Brücke
Die Bahnstationen Usingen und Hundstadt sollen umgebaut oder ausgebaut werden. In Wehrheim ist der Neubau der Bahnbrücke über den Bizzenbach vorgesehen.
Bauleistungen in Vergabepaketen
Die unterschiedlichen Bauleistungen sollen in insgesamt sechs Vergabepaketen gebündelt werden. Betroffen sind unter anderem Gleisbau, Ingenieurbauwerke, Oberleitung und Signaltechnik.
Schienenersatzverkehr
Für die Streckensperrung ist ein Ersatzkonzept mit zwei Phasen vorgesehen: etwa sechs Monate Bahnbetrieb zwischen Friedrichsdorf und Saalburg mit Schienenersatzverkehr Richtung Brandoberndorf, danach etwa sechs Monate Schienenersatzverkehr auf der Gesamtstrecke.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Bericht

  1. Planänderungsverfahren soll abgeschlossen werden, Förderbescheid wird erwartet, erste Ausschreibungen sollen angestoßen werden.als NächstesFrühjahr 2027
  2. Beginn erster vorlaufender Maßnahmen.Herbst 2027
  3. Kernbauphase für Elektrifizierung und Streckenausbau unter Voll- beziehungsweise Teilsperrung.Mitte 2028 bis Mitte 2029
  4. Nachlaufende Arbeiten, Abnahmen und technische Inbetriebnahme.Mitte bis Ende 2029
  5. Start des S-Bahn-Betriebs auf der Taunusbahn.Ende 2029
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Die Bauleistungen sollen in insgesamt sechs Vergabepaketen ausgeschrieben werden. Die Ausschreibung erster Leistungen wird vorbereitet.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Die Ausführungsplanung für verschiedene Gewerke ist weit fortgeschritten. Änderungen im Planungsrecht und neue Erkenntnisse zur Entwässerung machen Planungsanpassungen und ein Planänderungsverfahren erforderlich.

Der Förderantrag wurde auf Basis aktueller Projektkosten aktualisiert und um eine neue Nutzen-Kosten-Untersuchung ergänzt. Der Nutzen-Kosten-Indikator beträgt 3,34, die Förderfähigkeit ist bestätigt.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Noch offen

  • Das Planänderungsverfahren muss noch durchgeführt werden.
  • Die Antragsprüfung durch den Zuwendungsgeber läuft, der Förderbescheid wird für Frühjahr 2027 erwartet.
  • Die konkrete Aufteilung und zeitliche Lage der beiden Schienenersatzverkehrsphasen steht noch nicht fest.
  • Das genaue Schienenersatzverkehrskonzept wird noch mit dem RMV abgestimmt.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Bericht

Förderung
Förderfähigkeit bestätigt, Förderbescheid für Frühjahr 2027 erwartet
Finanzierung
Nutzen-Kosten-Indikator 3,34, Förderfähigkeit bestätigt. Der Förderantrag wurde auf Basis aktueller Projektkosten aktualisiert. Die Antragsprüfung durch den Zuwendungsgeber läuft, der Förderbescheid wird für Frühjahr 2027 erwartet.

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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.

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