Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Ermittlung des Hitzeschutzbedarfs
- Für städtische Kitas soll erhoben werden, wo konkreter Handlungsbedarf besteht und welche Maßnahmen des Landesprogramms Hitzehilfe für Hessen jeweils infrage kommen.
- Kostenschätzung und Finanzierung
- Vorzulegen ist eine Kostenschätzung einschließlich Installations- und Baukosten sowie des möglichen Förderanteils und des städtischen Eigenanteils. Vorrangig sollen vorhandene Haushaltsreste geprüft werden, nötigenfalls sind Mittel im Doppelhaushalt 2028/2029 einzuplanen.
- Förderanträge und Information freier sowie kirchlicher Träger
- Für betroffene Einrichtungen sollen beim Start des Förderprogramms frühzeitig Förderanträge gestellt werden. Freie und kirchliche Kitas in Steinbach sollen über das Programm informiert werden, der Stadtverordnetenversammlung soll mitgeteilt werden, wie diese Träger die Fördermöglichkeit nutzen wollen.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Entscheidung in der Stadtverordnetenversammlung (erledigt)19.10.2026
- Angekündigter städtischer Hitzeaktionsplanals Nächstes2027
Vergabeverfahren
Für betroffene Einrichtungen sollen beim Start des Förderprogramms frühzeitig Förderanträge gestellt werden.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Lange Hitzeperioden belasten Kita-Kinder und Erzieherinnen und Erzieher besonders stark. Die Stadt soll ermitteln, in welchen städtischen Kitas konkreter Handlungsbedarf besteht und welche Maßnahmen aus dem Landesprogramm infrage kommen.
Für 2027 hat die Verwaltung einen städtischen Hitzeaktionsplan angekündigt, der den verbindlichen Rahmen bilden soll. Die vorgeschlagenen Schritte sind als kurzfristiger Beitrag dazu vorgesehen.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Magistrat soll den Hitzeschutzbedarf in städtischen Kitas ermitteln, geeignete Maßnahmen und Kosten einschließlich Förderanteil und städtischem Eigenanteil vorlegen, die Finanzierung prüfen, Förderanträge stellen und freie sowie kirchliche Träger informieren.
Noch offen
- Beschlussergebnis der Stadtverordnetenversammlung
- Ergebnis der Bedarfsermittlung und Auswahl geeigneter Maßnahmen
- Kostenschätzung sowie Förderanteil und städtischer Eigenanteil
- Prüfung vorhandener Haushaltsreste und gegebenenfalls Mittelansatz im Doppelhaushalt 2028/2029
- Start des Förderprogramms und Förderanträge
- Rückmeldungen freier und kirchlicher Kita-Träger
Ort der Leistung
Steinbach, Hessen
Markiert ist Steinbach, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
- Förderung
- Bis zu 85 Prozent der Anschaffungskosten mobiler oder fest verbauter Klimageräte, höchstens 5.000 Euro je Einrichtung, Einbau-, Installations- und Baukosten sind ausgeschlossen.
- Finanzierung
- Vorrangig sollen vorhandene Haushaltsreste geprüft werden, nötigenfalls sind Mittel im Doppelhaushalt 2028/2029 einzuplanen. Das Land fördert bis zu 85 Prozent der Anschaffungskosten mobiler oder fest verbauter Klimageräte, gedeckelt auf 5.000 Euro je Einrichtung. Einbau-, Installations- und Baukosten sind ausgeschlossen.
Diese und weitere geplante Ausschreibungen in TendiGo analysieren
In einer Demo zeigen wir Ihnen, wie Sie von Ausschreibungen schon vor der Veröffentlichung erfahren. TendiGo wertet dafür Ratsdokumente aus und zeigt geplante Vergaben, bevor sie ausgeschrieben werden.
Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.