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Rechenzentrum Katzenfeld in Gießen

Im Bebauungsplangebiet GI 05/23 „Katzenfeld“ ist ein Rechenzentrum vorgesehen. Der Magistrat geht von einem Baubeginn 2027 aus, Ausbauabschnitte und Leistungsentwicklung sind noch mit dem zukünftigen Betreiber abzustimmen.

Nächster Schritt

Ausbauabschnitte und Leistungsentwicklung mit dem zukünftigen Betreiber abstimmen, Baubeginn wird für 2027

Ausführung

Baubeginn wird für 2027 angenommen, Ausbau des Fernwärmenetzes nach aktueller Planung bis 2035.

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Mitteilung

Rechenzentrum
Im Gebiet GI 05/23 „Katzenfeld“ ist ein Rechenzentrum vorgesehen. Bei angenommener Leistung von 55 MW wird im Volllastbetrieb ein durchschnittlicher jährlicher Stromverbrauch von rund 480.000 MWh erwartet.
Fernwärmeausbau und Wärmeauskopplung
Das Fernwärmenetz soll nach aktueller Planung bis 2035 erweitert werden. Im Endausbau werden bis zu 20 MW thermische Auskopplung und rund 120.000 MWh Wärmeauskopplung angestrebt, der Anschluss aller Baugrundstücke beziehungsweise Neubauobjekte an das erweiterte Netz wird über den städtebaulichen Vertrag geregelt.
Kühlung und Kältemittel
Im städtebaulichen Vertrag ist Flüssigkeitskühlung vereinbart, die eine hohe Übergabetemperatur zu den Wärmepumpen der SWG ermöglicht. Im Rechenzentrum sollen ausschließlich natürliche Kältemittel zum Einsatz kommen.
Notstromversorgung
Für die Notstromversorgung sind Dieselaggregate mit HVO100 vorgesehen, Batterien sollen bis zum Hochlauf der Aggregate überbrücken. Die Notstromleistung soll auf 40 MW begrenzt werden.
Photovoltaik
Der Investor errichtet auf eigene Kosten eine PV-Anlage in derselben Größe wie die nicht auf den Rechenzentrumsgebäuden zu errichtenden Anlagen oder leistet eine entsprechende Zahlung an den Magistrat.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Mitteilung

  1. Angenommener Baubeginn des Rechenzentrumsals Nächstes2027
  2. Geplante Erweiterung des Fernwärmenetzes2035
Stand der Auswertung:

Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Die Anfrage betrifft verschiedene Aspekte des Bebauungsplans GI 05/23 „Katzenfeld“ und ein dort vorgesehenes Rechenzentrum. Der Magistrat geht bei angenommener Leistung von 55 MW von einem jährlichen Stromverbrauch von rund 480.000 MWh im Volllastbetrieb aus.

Die zuvor angekündigte Zeitplanung zur Realisierung ist laut Antwort nicht mehr einzuhalten. Ein Baubeginn wird für 2027 angenommen.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Noch offen

  • Ausbauabschnitte und Entwicklung der in Anspruch genommenen Leistung müssen mit dem zukünftigen Betreiber abgestimmt werden.
  • Die Fachplanung für das Rechenzentrum steht noch aus, jährliche Abwärmemenge, Monatsverteilung, Leistung und Temperatur können derzeit nicht beantwortet werden.
  • Der konkrete Trinkwasserverbrauch ist derzeit nicht quantifiziert.

Ort der Leistung

Gießen, Hessen

Markiert ist Gießen, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Mitteilung

Finanzierung
Der Investor errichtet auf eigene Kosten eine PV-Anlage in derselben Größe wie die nicht auf den Rechenzentrumsgebäuden zu errichtenden Anlagen oder leistet eine entsprechende Zahlung an den Magistrat. Der Anschluss der Baugrundstücke beziehungsweise Neubauobjekte an das zu erweiternde Fernwärmenetz wird über den städtebaulichen Vertrag geregelt.

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