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BeschlossenVerbandsgemeinde Wöllstein · Bau & Handwerk, Energie & Umwelt · Sitzung am

Heizung Feuerwehrgerätehaus Stein-Bockenheim

Das alte Gas-Heizwertgerät im Feuerwehrgerätehaus Stein-Bockenheim lässt sich nicht mehr reparieren. Der Verbandsgemeinderat beschloss am 01.09.2026 einstimmig den Austausch. Die Vorlage sah eine Wärmepumpe mit Photovoltaik und Batteriespeicher vor, Investitionskosten 60.246,40 € netto.

Kostenschätzung

60.246 €

Ausschreibung

Nach dem Beschluss vom 01.09.2026, Angebote werden eingeholt

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Wärmepumpe mit Photovoltaik
Austausch des alten Gasheizwertgeräts gegen eine Wärmepumpenanlage, ergänzt um eine Photovoltaikanlage mit 12,5 kWp und einem Batteriespeicher mit 8 kWh.
Gerüst für die PV-Montage
Für die Montage der PV-Anlage wird voraussichtlich ein Gerüst benötigt.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Verbandsgemeinderat beschließt eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zur Erneuerung der Heizung (erledigt)05.05.2026
  2. Verbandsgemeinderat beschließt den Austausch der Heizung einstimmig (Vorlage 2026/236) (erledigt)01.09.2026
  3. Angebote einholen, Förderung beantragen, Auftrag an den wirtschaftlichsten Bieterals Nächstesdanach
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Eine freihändige Vergabe ist möglich, weil die Bauleistung unter 100.000 € netto liegt. Die Verwaltung soll Angebote einholen. Der Bürgermeister ist ermächtigt, den Auftrag bei nicht erheblicher Abweichung von der Kostenschätzung an den wirtschaftlichsten Bieter zu erteilen.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Die Heizungsanlage im Feuerwehrgerätehaus Stein-Bockenheim ist defekt. Die Heizungsregelung und die Brauchwassersteuerung funktionieren nicht, deshalb steht kein Warmwasser zur Verfügung. Ein altes Gas-Heizwertgerät lässt sich nicht mehr reparieren, weil keine Ersatzteile mehr verfügbar sind.

Am 05.05.2026 wurde beschlossen, eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung durchzuführen. Verglichen werden sollte eine neue Gasheizung mit einer Wärmepumpe, Photovoltaik und Batteriespeicher. Die Berechnung ergibt für die Wärmepumpe eine Amortisationsdauer von 9 Jahren gegenüber der Gasheizung.

Der Verbandsgemeinderat hat den Austausch am 01.09.2026 einstimmig beschlossen. Die Verwaltung soll laut Vorlage Angebote einholen und die Förderung beantragen.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Verbandsgemeinderat beschloss den Austausch des alten Gas-Heizwertgeräts gegen eine Wärmepumpe und die überplanmäßige Auszahlung nach § 100 GemO. Der Bürgermeister darf den Auftrag bei nicht erheblicher Abweichung von der Kostenschätzung an den wirtschaftlichsten Bieter erteilen. Ergebnis: einstimmig.

Noch offen

  • Angebote für die neue Anlage sind noch einzuholen.
  • Die Förderung über die KfW-Förderung 422 ist noch zu beantragen.
  • In der Beratung wurde vorgeschlagen, die Wirtschaftlichkeit des Batteriespeichers von Energieberatern prüfen zu lassen.

Ort der Leistung

Stein-Bockenheim, Rheinland-Pfalz

Markiert ist Stein-Bockenheim, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Gesamtkosten Wärmepumpe, Photovoltaik und Batteriespeichernetto, vor Abzug der Förderung, ohne Gerüst60.246 €
Wärmepumpenanlagenetto40.685 €
Photovoltaikanlage 12,5 kWp mit Batteriespeicher 8 kWhnetto19.562 €
Gerüst für die PV-Montageetwa, netto, zusätzlich zu den Gesamtkosten7.000 €
Förderung
KfW-Förderung 422 für die Wärmepumpe, voraussichtlich 12.205,46 €
Finanzierung
Im Haushalt stehen 20.000 € bereit, deshalb beschloss der Verbandsgemeinderat am 01.09.2026 eine überplanmäßige Auszahlung nach § 100 GemO. Für die Wärmepumpe ist die KfW-Förderung 422 vorgesehen, voraussichtlich 12.205,46 €. Nach Abzug der Förderung und mit Gerüst nennt die Vorlage Gesamtaufwendungen von rund 55.040,94 € netto zzgl. MwSt.

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