Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Bericht
- Bauabschnitt 1, Abschnitt 1
- Ca. 175 m am Weganfang, bisher dünne Asphaltdecke auf Natursteinpflaster. Variante 1 ist ein Vollausbau mit Ausbau des Bodens auf 40 cm Tiefe, Frostschutz und 8 cm Asphalttragdeckschicht. Variante 2 ist ein Hocheinbau mit Asphaltarmierung und mindestens 8 cm Asphalttragdeckschicht.
- Bauabschnitt 1, Abschnitt 2
- Ca. 525 m mit überwiegend Betonplatten. Die Platten werden mit einer Rüttelwalze entspannt. Darauf kommen eine 12 cm starke Schottertragschicht und eine 8 cm starke Asphalttragdeckschicht.
- Bauabschnitt 2
- Ca. 290 m südlich der A61, ebenfalls überwiegend Betonplatten, mit demselben Aufbau wie im Abschnitt 2 des ersten Bauabschnitts.
- Alle Abschnitte
- Bankette beidseitig abtragen oder abfräsen, Seitenstreifen mit Vorsiebmaterial befestigen. Eine Verbreiterung des Wegs ist nicht vorgesehen.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Bericht
- Ausschuss beschließt einstimmig, dass sich die Verbandsgemeinde mit 75 % an den Kosten der Ortsgemeinde beteiligt (erledigt)08.09.2026
- Bodengutachten im Zuge der weiteren Planung, ob der Hocheinbau im Abschnitt 1 möglich istals Nächstesdanach
- Förderantrag, sobald die Beschlüsse von Ortsgemeinde und Verbandsgemeinde vorliegendanach
- Zurückgegebene Bundesmittel im Programm „Stadt und Land“ könnten ab 2028 zugewiesen werden2028
- Bau müsste abgeschlossen sein, die Weinpanoramaroute soll 2029 eröffnet werden2029
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Der Wirtschaftsweg verläuft in südwestlicher Richtung und ist auf ca. 990 m Länge sanierungsbedürftig. Er hat zahlreiche Risse, an den Rändern gibt es zum Teil erhebliche Setzungen. Die Bankette sind hochgewachsen, sodass keine Entwässerung in die angrenzenden Grundstücke möglich ist. Eine Einzelsanierung der Schadstellen ist nicht sinnvoll.
Der Weg ist in zwei Bauabschnitte geteilt. Der erste liegt zwischen der Bahnhofstraße und der A61 und ist ca. 700 m lang. Der zweite südlich der A61 ist ca. 290 m lang. Der Erläuterungsbericht mit der Kostenschätzung des Planungsbüros stammt vom 21.01.2026.
Die Ortsgemeinde Wallertheim möchte den Weg sanieren. Er ist Teil der neu geplanten „Weinpanoramaroute“, die 2029 eröffnet werden soll. Das Kreis-Radverkehrskonzept weist die Wegeoberfläche als sanierungsbedürftig aus.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Die Verbandsgemeinde beteiligt sich für diesen Rad- und Wirtschaftsweg mit 75 % an den Sanierungskosten der Ortsgemeinde Wallertheim. Etwaige Fördermittel fließen ausschließlich dem Kostenanteil der Verbandsgemeinde zu. Ergebnis: einstimmig.
Noch offen
- Ob im Abschnitt 1 ein Hocheinbau möglich ist, klärt erst ein Bodengutachter. Die Baukosten lassen sich laut Planung erst nach einer Baugrunduntersuchung genauer schätzen.
- Der Förderantrag kann erst gestellt werden, wenn die Beschlüsse von Ortsgemeinde und Verbandsgemeinde vorliegen. Der Verbandsgemeinderat sollte laut Beratungsfolge am 15.09.2026 entscheiden.
- Die Beschlussvorlage nennt für den Weg eine Gesamtlänge von ca. 750 m, der Planungsbericht ca. 990 m.
Ort der Leistung
Wallertheim, Rheinland-Pfalz
Markiert ist Wallertheim, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Bericht
| Gesamtkosten bei Vollausbau im Abschnitt 1brutto, grob geschätzt, zuzüglich Ingenieurhonorar, Baugrunduntersuchungen und Vermessung | 295.000 € |
|---|---|
| Gesamtkosten bei Hocheinbau im Abschnitt 1brutto, grob geschätzt, zuzüglich Ingenieurhonorar, Baugrunduntersuchungen und Vermessung | 235.000 € |
| Abschnitt 1 (ca. 175 m) bei Vollausbaubrutto | 110.000 € |
| Abschnitt 1 (ca. 175 m) bei Hocheinbaubrutto | 50.000 € |
| Abschnitt 2 des ersten Bauabschnitts (ca. 525 m)brutto | 115.000 € |
| Zweiter Bauabschnitt (ca. 290 m)brutto | 70.000 € |
- Förderung
- Antrag im Bundesprogramm „Stadt und Land“ möglich, Mittel derzeit ausgeschöpft
- Finanzierung
- Die Verbandsgemeinde beteiligt sich mit 75 % an den Kosten. Bei einer Förderung schätzt die Vorlage ihren Anteil auf rund 100.000 €. Die Bundesmittel im Programm „Stadt und Land“ sind derzeit ausgeschöpft, ein Antrag auf zurückgegebene Mittel ab 2028 ist möglich.
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