Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschluss
- Ingenieurbauwerke und Betonsanierung
- Die Arbeiten umfassen Dach- und Fassadensanierung, Fliesenlege-, Zaunbau- und bautechnische Arbeiten sowie Betonsanierung. Vorgesehen sind das Abstrahlen und Beschichten von Decken- und Säulenflächen, für das Abstrahlen der Decken- und Säulenfläche sind 1.200,00 m2 angesetzt.
- Verfahrens- und Prozesstechnik
- Vorgesehen sind die Erneuerung der Einlauf- und Entnahmeleitungen, des Überlaufs und Grundablasses sowie der Be- und Entlüftung der Kammern. Schlosser- und Stahlbauarbeiten umfassen unter anderem Geländer und Kammerabtrennungen.
- Elektrotechnische Ausrüstung
- Für die elektrotechnische Ausrüstung sind Arbeiten vorgesehen.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschluss
- Gemeinderat stimmt der Sanierung 2027 bis 2028 und der Finanzierung in diesen Jahren zu (erledigt)20.10.2026
- Vergabe des Planungsauftrags, sofern dem Beschlussvorschlag zugestimmt wirdals Nächstesnächste Gemeinderatssitzung
- Frühester Baubeginn, zuvor ausführliche Planung und Ausschreibung der ArbeitenHerbst 2027
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Der Hochbehälter Rötelberg wurde 1976 gebaut und ist der Haupthochbehälter der Gemeinde. Er fasst 900 m³ in zwei Kammern. Eine Untersuchung der Wasserkammern im Jahr 2017 fand Schäden, vor allem an der Decke. Das Gesundheitsamt weist seit einigen Jahren darauf hin, dass die beiden Kammern abgetrennt werden müssen.
Ein Strukturgutachten von 2017 rechnete mit rund 551.000 Euro netto. Im Wirtschaftsplan der Wasserversorgung waren nur 250.000 Euro netto eingeplant. Die aktuelle Kostenschätzung liegt bei rund 915.000 Euro netto, bisher nicht eingeplant sind 665.000 Euro.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Gemeinderat stimmte der Sanierung des Hochbehälters Rötelberg in den Jahren 2027 bis 2028 mit einem voraussichtlichen Gesamtvolumen von rund 915.000 Euro netto sowie der Finanzierung der Investition in diesen Jahren zu. Ergebnis: Einstimmig beschlossen am 20.10.2026..
Noch offen
- Ob der geplante Zaun (21.000 Euro netto) entfallen kann, muss noch mit dem Gesundheitsamt abgestimmt werden.
- Die Aufnahme eines Kredits wird noch geprüft.
- Weitere Einsparpotenziale an der Fassade von ca. 5.000 bis 10.000 Euro werden geprüft.
- Das Planungsbüro rät von einer zeitlichen Verschiebung der Flachdachsanierung ab, bei einer Verschiebung ist mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen.
Ort der Leistung
Hildrizhausen, Baden-Württemberg
Markiert ist Hildrizhausen, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschluss
| Herstellungskosten Ingenieurbauwerkenetto | 488.498 € |
|---|---|
| Herstellungskosten Ingenieurbauwerkebrutto | 581.313 € |
| Herstellungskosten Verfahrens- und Prozesstechniknetto | 252.500 € |
| Herstellungskosten Verfahrens- und Prozesstechnikbrutto | 300.475 € |
| Herstellungskosten elektrotechnische Ausrüstungnetto | 22.500 € |
| Herstellungskosten elektrotechnische Ausrüstungbrutto | 26.775 € |
| Herstellungskosten gesamtnetto | 763.498 € |
| Herstellungskosten gesamtbrutto | 908.563 € |
| Nebenkostennetto | 151.000 € |
| Nebenkostenbrutto | 179.690 € |
| Summe Baukostennetto | 914.498 € |
| Summe Baukostenbrutto | 1.088.253 € |
| Betonsanierungvoraussichtlich, netto | 356.000 € |
| Flachdachsanierungnetto | 63.000 € |
| Fliesenarbeitennetto | 26.000 € |
| Zaunarbeitennetto | 21.000 € |
| Bautechnische Arbeitennetto | 23.000 € |
| Fassadeneinsparpotenzialca. netto, untere Spanne | 5.000 € |
| Fassadeneinsparpotenzialca. netto, obere Spanne | 10.000 € |
- Finanzierung
- Die Finanzierung der Investition soll 2027 bis 2028 erfolgen. Vorgeschlagen waren bisher 250.000 Euro netto im Wirtschaftsplan, Verschiebungen der Sanierung Lettenbühl (250.000 Euro) und Falkentorstraße (165.000 Euro) sowie eine Erhöhung der Stammkapitalerhöhung von 250.000 Euro auf 500.000 Euro. Eine Kreditaufnahme wird geprüft, Fördermittel gibt es nicht.
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