Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Beschlussvorlage
- Sensorik und Parkflächen
- Zusätzlich rund 269 Stellplätze in drei Arealen: Bahnhofsumfeld mit 77 Stellplätzen, „Am Gestade“ mit 148 und „Schöne Aussicht“ mit 44. Zusammen mit den bisherigen 104 Stellplätzen sollen künftig rund 373 digital erfasst werden. Die endgültige Zahl und räumliche Abgrenzung wird vor Vergabebeginn anhand eines verbindlichen Lage- und Belegungsplans festgelegt.
- Sensorik und technische Planung
- Vorgesehen sind überwiegend optische Sensoren an vorhandenen Laternenmasten, an einzelnen Stellplätzen können Bodensensoren erforderlich sein. Zum Leistungsumfang gehören Planung, Sensorenauswahl, Lieferung, Installation, Kalibrierung und Inbetriebnahme.
- LED-Anzeigetafeln
- Beschafft und installiert werden sollen zwei zusätzliche vollflächige LED-Anzeigetafeln, integriert in das bestehende Parkmanagementsystem. Als Aufstellbereiche sind die B 42 stadteinwärts aus Richtung Dattenberg/Leubsdorf sowie stadteinwärts aus Richtung der Höhe/St. Katharinen, beispielsweise vor dem Meuschcenter, vorgesehen.
- Integration und Betrieb
- Die Leistungen umfassen die Einbindung in die bestehenden digitalen Darstellungen, Bereitstellung der Daten über offene und dokumentierte Schnittstellen, Administrations- und Exportmöglichkeiten, Dokumentation, Betrieb, Wartung, Support, Fernwartung und Schulung. Verkehrssicherung, Absperrungen, Montageinfrastruktur einschließlich Masten und Fundamente sowie Strombereitstellung übernimmt der Auftraggeber.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Beschlussvorlage
- Haupt- und Digitalausschuss stimmte der vollständigen Erweiterung einschließlich zweier zusätzlicher LED-Anzeigetafeln zu (erledigt)21.10.2026
- Verbandsgemeinderat beriet den Beschlussvorschlag zur Durchführung des Vergabeverfahrens, ein Abstimmungsergebnis ist nicht dokumentiert (erledigt)29.10.2026
- Verbindlichen Lage- und Belegungsplan zur endgültigen Zahl und Abgrenzung der Stellplätze festlegenals Nächstesvor Einleitung des Vergabeverfahrens
Vergabeverfahren
Eigenständiger Beschaffungsgegenstand in einem gesonderten Vergabeverfahren, Zuschlag an das wirtschaftlichste Angebot eines geeigneten Dienstleistenden. Bei mehr als 20 % Abweichung oberhalb der Gesamtkostenschätzung wird der Tagesordnungspunkt erneut vorgelegt.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Im Modellprojekt „Smarte Region Linz“ wurde ein Pilotprojekt zur digitalen Erfassung und Darstellung der Parkplatzbelegung umgesetzt. Das bestehende System erfasst 104 Stellplätze und nutzt digitale Anwendungen sowie eine LED-Anzeigetafel an der B 42.
Der Haupt- und Digitalausschuss des Stadtrates Linz am Rhein stimmte am 21.10.2026 der vollständigen Erweiterung einschließlich zweier zusätzlicher LED-Anzeigetafeln zu. Die Sitzungsvorlage des Verbandsgemeinderates vom 29.10.2026 enthält einen Beschlussvorschlag, aber kein dokumentiertes Abstimmungsergebnis.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Verbandsgemeinderat soll das Vergabeverfahren zur Erweiterung der Parkplatzsensorik und -darstellung durchzuführen und den Bürgermeister ermächtigen, im Rahmen von 161.000 € netto das wirtschaftlichste Angebot eines geeigneten Dienstleistenden zu beauftragen.
Noch offen
- Die endgültige Zahl und genaue räumliche Abgrenzung der Stellplätze wird vor Einleitung des Vergabeverfahrens anhand eines verbindlichen Lage- und Belegungsplans festgelegt.
- Die endgültigen Standorte der LED-Tafeln werden bei der Umsetzung gemeinsam mit dem Auftragnehmer festgelegt.
- Die endgültige Finanzierung hängt von den tatsächlich anfallenden und förderfähigen Kosten ab.
- Bei einer Preisabweichung von mehr als 20 Prozent oberhalb der Kostenschätzung soll der Tagesordnungspunkt erneut beraten werden.
Ort der Leistung
Linz am Rhein, Rheinland-Pfalz
Markiert ist Linz am Rhein, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Beschlussvorlage
| Gesamtkostennetto, geschätzt, 191.590 € brutto | 161.000 € |
|---|---|
| Bahnhofsumfeld, 77 Stellplätzenetto, davon 31.000 € Einmalkosten und 4.000 € laufende Kosten bis Ende 2027 | 35.000 € |
| Parkareal „Am Gestade“, 148 Stellplätzenetto, davon 58.000 € Einmalkosten und 10.000 € laufende Kosten bis Ende 2027 | 68.000 € |
| Parkareal „Schöne Aussicht“, 44 Stellplätzenetto, davon 17.500 € Einmalkosten und 2.500 € laufende Kosten bis Ende 2027 | 20.000 € |
| Zwei zusätzliche LED-Anzeigetafelnnetto, davon 37.000 € Einmalkosten und 1.000 € laufende Kosten bis Ende 2027 | 38.000 € |
- Förderung
- 65 % aus dem Bundesförderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“
- Finanzierung
- Finanzierung aus Mitteln des Bundesförderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ und Eigenanteilen von Stadt und Verbandsgemeinde. Förderquote 65 %, Eigenanteil 35 %, davon Stadt Linz 70 % und Verbandsgemeinde Linz 30 %. Die endgültige Finanzierung richtet sich nach den tatsächlich anfallenden und förderfähigen Kosten.
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