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Erweiterung der Parkplatzsensorik in Linz am Rhein

Das Smart-Parking-Pilotprojekt soll um rund 269 Stellplätze in drei Parkarealen und zwei vollflächige LED-Anzeigetafeln erweitert werden. Der Verbandsgemeinderat beschloss am 29.10.2026, das Vergabeverfahren durchzuführen, ein Abstimmungsergebnis ist nicht dokumentiert.

Kostenschätzung

161.000 €

Nächster Schritt

Vergabeverfahren durchführen, bei mehr als 20 % Preisabweichung über der Schätzung erneute Beratung

Ausführung

Projektzeitraum bis Ende 2027, ab 01.01.2028 werden die jährlichen Betriebskosten für die Erweiterung auf rund 17.500 € netto geschätzt.

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Sensorik und Parkflächen
Zusätzlich rund 269 Stellplätze in drei Arealen: Bahnhofsumfeld mit 77 Stellplätzen, „Am Gestade“ mit 148 und „Schöne Aussicht“ mit 44. Zusammen mit den bisherigen 104 Stellplätzen sollen künftig rund 373 digital erfasst werden. Die endgültige Zahl und räumliche Abgrenzung wird vor Vergabebeginn anhand eines verbindlichen Lage- und Belegungsplans festgelegt.
Sensorik und technische Planung
Vorgesehen sind überwiegend optische Sensoren an vorhandenen Laternenmasten, an einzelnen Stellplätzen können Bodensensoren erforderlich sein. Zum Leistungsumfang gehören Planung, Sensorenauswahl, Lieferung, Installation, Kalibrierung und Inbetriebnahme.
LED-Anzeigetafeln
Beschafft und installiert werden sollen zwei zusätzliche vollflächige LED-Anzeigetafeln, integriert in das bestehende Parkmanagementsystem. Als Aufstellbereiche sind die B 42 stadteinwärts aus Richtung Dattenberg/Leubsdorf sowie stadteinwärts aus Richtung der Höhe/St. Katharinen, beispielsweise vor dem Meuschcenter, vorgesehen.
Integration und Betrieb
Die Leistungen umfassen die Einbindung in die bestehenden digitalen Darstellungen, Bereitstellung der Daten über offene und dokumentierte Schnittstellen, Administrations- und Exportmöglichkeiten, Dokumentation, Betrieb, Wartung, Support, Fernwartung und Schulung. Verkehrssicherung, Absperrungen, Montageinfrastruktur einschließlich Masten und Fundamente sowie Strombereitstellung übernimmt der Auftraggeber.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Haupt- und Digitalausschuss stimmte der vollständigen Erweiterung einschließlich zweier zusätzlicher LED-Anzeigetafeln zu (erledigt)21.10.2026
  2. Verbandsgemeinderat beriet den Beschlussvorschlag zur Durchführung des Vergabeverfahrens, ein Abstimmungsergebnis ist nicht dokumentiert (erledigt)29.10.2026
  3. Verbindlichen Lage- und Belegungsplan zur endgültigen Zahl und Abgrenzung der Stellplätze festlegenals Nächstesvor Einleitung des Vergabeverfahrens
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Eigenständiger Beschaffungsgegenstand in einem gesonderten Vergabeverfahren, Zuschlag an das wirtschaftlichste Angebot eines geeigneten Dienstleistenden. Bei mehr als 20 % Abweichung oberhalb der Gesamtkostenschätzung wird der Tagesordnungspunkt erneut vorgelegt.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Im Modellprojekt „Smarte Region Linz“ wurde ein Pilotprojekt zur digitalen Erfassung und Darstellung der Parkplatzbelegung umgesetzt. Das bestehende System erfasst 104 Stellplätze und nutzt digitale Anwendungen sowie eine LED-Anzeigetafel an der B 42.

Der Haupt- und Digitalausschuss des Stadtrates Linz am Rhein stimmte am 21.10.2026 der vollständigen Erweiterung einschließlich zweier zusätzlicher LED-Anzeigetafeln zu. Die Sitzungsvorlage des Verbandsgemeinderates vom 29.10.2026 enthält einen Beschlussvorschlag, aber kein dokumentiertes Abstimmungsergebnis.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Der Verbandsgemeinderat soll das Vergabeverfahren zur Erweiterung der Parkplatzsensorik und -darstellung durchzuführen und den Bürgermeister ermächtigen, im Rahmen von 161.000 € netto das wirtschaftlichste Angebot eines geeigneten Dienstleistenden zu beauftragen.

Noch offen

  • Die endgültige Zahl und genaue räumliche Abgrenzung der Stellplätze wird vor Einleitung des Vergabeverfahrens anhand eines verbindlichen Lage- und Belegungsplans festgelegt.
  • Die endgültigen Standorte der LED-Tafeln werden bei der Umsetzung gemeinsam mit dem Auftragnehmer festgelegt.
  • Die endgültige Finanzierung hängt von den tatsächlich anfallenden und förderfähigen Kosten ab.
  • Bei einer Preisabweichung von mehr als 20 Prozent oberhalb der Kostenschätzung soll der Tagesordnungspunkt erneut beraten werden.

Ort der Leistung

Linz am Rhein, Rheinland-Pfalz

Markiert ist Linz am Rhein, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Kosten laut Dokument
Gesamtkostennetto, geschätzt, 191.590 € brutto161.000 €
Bahnhofsumfeld, 77 Stellplätzenetto, davon 31.000 € Einmalkosten und 4.000 € laufende Kosten bis Ende 202735.000 €
Parkareal „Am Gestade“, 148 Stellplätzenetto, davon 58.000 € Einmalkosten und 10.000 € laufende Kosten bis Ende 202768.000 €
Parkareal „Schöne Aussicht“, 44 Stellplätzenetto, davon 17.500 € Einmalkosten und 2.500 € laufende Kosten bis Ende 202720.000 €
Zwei zusätzliche LED-Anzeigetafelnnetto, davon 37.000 € Einmalkosten und 1.000 € laufende Kosten bis Ende 202738.000 €
Förderung
65 % aus dem Bundesförderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“
Finanzierung
Finanzierung aus Mitteln des Bundesförderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ und Eigenanteilen von Stadt und Verbandsgemeinde. Förderquote 65 %, Eigenanteil 35 %, davon Stadt Linz 70 % und Verbandsgemeinde Linz 30 %. Die endgültige Finanzierung richtet sich nach den tatsächlich anfallenden und förderfähigen Kosten.

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