Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Informationsvorlage
- Instandsetzung Romika-Brücke
- Ökologische Vergrämungsmaßnahmen
- Brückenelemente mit Habitatfunktion, zum Beispiel Fugen, Risse, Spalten und Grünflächen, mit lichtundurchlässiger Folie abhängen oder abdecken.
- Ausgleichspflanzung
- Vier heimische Laubbäume werden gepflanzt, dauerhaft erhalten und gepflegt.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Informationsvorlage
- Planer finalisiert Ausschreibungsunterlagenals NächstesEnde Oktober 2026
- Zentrale Vergabestelle veröffentlicht Vergabeunterlagen der einzelnen GewerkeAnfang November 2026
- Haupt- und Finanzausschuss berät und stimmt über Vergabevorschläge ab09.12.2026
- Verbandsgemeinderat berät über HFA-Empfehlung und gibt gegebenenfalls die Beauftragung frei16.12.2026
- Beginn der InstandsetzungsarbeitenFrühjahr 2027
- Abschluss der InstandsetzungsarbeitenSpätherbst 2027
Vergabeverfahren
Ausschreibungsunterlagen für einzelne Gewerke, Veröffentlichung durch die Zentrale Vergabestelle geplant. Das RPA empfahl, Submissionsergebnisse für die Rückbauvariante als Grundlage der Förderhöhe heranzuziehen.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Ökologische Baubegleitung erforderte Vergrämungsmaßnahmen für Reptilien, Fledermäuse, Vögel und Pflanzen, die artenschutzrechtlichen Belange wurden in die Planungen integriert.
Die Vergrämungsmaßnahmen an Brückenelementen mit Habitatfunktion wurden vor Ort fachlich überprüft. Für Rodungsmaßnahmen sind vier heimische Laubbäume als Ausgleich vereinbart, die dauerhaft zu erhalten und zu pflegen sind.
Das RPA reduzierte die Kostenberechnung für zehn Positionen um brutto 50.085,72 €. Es empfahl, Submissionsergebnisse der Ausschreibung als Grundlage der Förderhöhe für die Rückbauvariante heranzuziehen, da deren Positionen rund 80 % identisch seien.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Mittel in Höhe von insgesamt 750.000 € sind für das Vorhaben veranschlagt. Die Informationsvorlage berichtet über den Sachstand und die weitere Vorgehensweise.
Noch offen
- Prüfen, ob Nutzungsverträge für Versorgungsleitungen SWT-Vereinbarungen zur Beteiligung an Sicherungsmaßnahmen bei einem Brückenrückbau enthalten, und das Ergebnis dem RPA mitteilen.
- Vergabevorschläge beraten und abstimmen, gegebenenfalls Beauftragung durch den Verbandsgemeinderat freigeben.
- Förderhöhe für die Rückbauvariante anhand der Submissionsergebnisse prüfen.
Ort der Leistung
Osburg, Rheinland-Pfalz
Markiert ist Osburg, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Informationsvorlage
| Gesamtmittelveranschlagt | 750.000 € |
|---|---|
| Kostenkorrektur für zehn Positionenbrutto, vom RPA reduziert | 50.086 € |
| Fiktive Abrisskostennach Kostenschätzung und Korrektur des RPA | 652.981 € |
| Verbleibende Kostenaufzubringen durch Gusterath und Gutweiler | 97.019 € |
- Finanzierung
- 2026 waren 200.000 € veranschlagt, davon rund 184.000 € ausgegeben und 16.000 € noch verfügbar. Für 2027 sind 550.000 € dargestellt. Fiktive Abrisskosten: Landkreis Trier-Saarburg 40 % (261.192,29 €), Verbandsgemeinde Ruwer 30 % (195.894,22 €), Ortsgemeinde Gusterath 20 % (130.596,14 €), Ortsgemeinde Gutweiler 10 % (65.298,07 €). Von den verbleibenden 97.019,28 € entfallen zwei Anteile auf Gusterath (64.679,52 €) und ein Anteil auf Gutweiler (32.339,76 €). Nach Abrechnung der Ausführungsleistungen erfolgt die monetäre Aufteilung gemäß Kostentragungsvereinbarung vom Juli 2009.
Diese und weitere geplante Ausschreibungen in TendiGo analysieren
In einer Demo zeigen wir Ihnen, wie Sie von Ausschreibungen schon vor der Veröffentlichung erfahren. TendiGo wertet dafür Ratsdokumente aus und zeigt geplante Vergaben, bevor sie ausgeschrieben werden.
Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.