Was ausgeschrieben werden soll
Leistungen laut Drucksache
- Straßen- und Brückenbau
- Grundhafter Ausbau des Knotenpunkts mit Radwegen, barrierefreien Haltestellen und Wendeanlage, dazu der Ersatzneubau der Sülzebrücke. Die Brücke ist am Ende ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer, Prüfungen nach DIN zeigten erhebliche Mängel. Die Planung für den Brückenbau umfasst auch eine Behelfsbrücke. Dazu kommen Pflege- und Ersatzmaßnahmen.
- Planungsleistungen
- Planung für Straßen- und Brückenbau, Prüfleistungen zur statisch-konstruktiven Prüfung, Baugrunduntersuchung, Umweltplanung und Kampfmittelkonzept.
- Bauüberwachung
- Örtliche Bauüberwachung und Bauoberleitung nach HOAI ab 2028, dazu baubegleitende SIPO- und SIGIKO-Leistungen.
Zeitplan
Schritte und Termine laut Drucksache
- Die Vorlage zur Finanzierung stand im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr auf der Tagesordnung (erledigt)15.10.2026
- Finanz- und Grundstücksausschuss berät die Vorlageals Nächstes04.11.2026
- Stadtrat soll über die Finanzierung beschließen05.11.2026
- Planung für Straßen- und Brückenbau sowie Prüf- und Baugrundleistungen2027
- Bauleistungen, Bauüberwachung und Bauoberleitung2028
- Letzter Mittelbedarf für Baukosten und Baunebenkosten2032
- EU-Vergabeverfahren13.12.2027 bis 24.05.2028
- Bauzeit einschließlich fünf Bauphasen, bauvorbereitende Leitungsumverlegung der Telekom ab 02.10.202802.10.2028 bis 24.05.2032
- Bauphase 3 mit Vollsperrung der Straßenbahn12.07.2030 bis 02.09.2030
- Brückenbau in Bauphase 4 und 530.10.2030 bis 24.02.2031 sowie 22.09.2031 bis 15.01.2032
Vergabeverfahren
Die Kostenermittlung umfasst die Lose 0 bis 7. Für die Bauleistungen ist ein EU-Vergabeverfahren vorgesehen.
Hintergrund
Anlass und Ausgangslage
Der Knotenpunkt Alt Salbke/Faulmannstraße soll ausgebaut und die Sülzebrücke durch einen Neubau ersetzt werden. Bisher beauftragt sind Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 nach HOAI mit 1.219.620,49 € und besondere Leistungen mit 316.466,34 €, zusammen 1.536.086,83 €. Die Kostenzusammenstellung vom 01.07.2026 weist 12.054.406,83 € aus. Die Bauleistungen sind nach der Kostenberechnung vom 02.07.2026 mit 8.502.000,00 € für 2028 angesetzt.
Der Ausbau und die Mittel dafür sind schon beschlossen. Der bisher veranschlagte städtische Anteil lag bei 4.906.106,83 €. Er steigt, weil sich Ausbaubereich und Umfang während der Planung erweitert haben. Die Kosten teilen sich die Stadt und weitere Baulastträger.
Ein Änderungsantrag korrigiert formelle Übertragungsfehler der bisherigen Drucksachenfassung. Die korrigierten Gesamtkosten für die Stadt betragen 12.054.319,45 €, die gesamten Planungsleistungen 1.219.533,11 €.
Stand der Entscheidung
Beschluss und offene Punkte
Der Stadtrat soll die gemeinsame Realisierung des grundhaften Ausbaus mit Radwegen, barrierefreien Haltestellen, Wendeanlage und Ersatzneubau der Sülzebrücke beschließen. Die investiven Auszahlungen sollen von 4.906.106,83 € auf 12.054.406,83 € steigen.
Noch offen
- Der Beschluss des Stadtrats am 05.11.2026 steht aus.
- Der Gesamtmittelmehrbedarf von 7.148.212,62 € für 2027 bis 2032 ist noch nicht eingestellt.
- Ob eine Förderung aus Städtebauförderung oder GRW möglich ist, wird noch geprüft.
Ort der Leistung
Magdeburg, Sachsen-Anhalt
Markiert ist Magdeburg, nicht der genaue Standort.
Kosten und Finanzierung
Alle Beträge laut Drucksache
| Kosten für die Stadt gesamtStand 01.07.2026, städtischer Anteil nach Kostenteilung, einschließlich der schon beauftragten Leistungen | 12.054.319 € |
|---|---|
| Bisher beauftragte Planung und besondere Leistungenschon beauftragt | 1.536.086 € |
| Planung zusätzlichnach Kostenberechnung, 2027 und 2028 | 316.000 € |
| Bau und Baunebenkosten zusätzlichmit Baupreisindexsteigerung von ca. 6 % und Mehrmengen nach VOB von 10 % | 10.202.320 € |
| BauleistungenTeil der Bau-Kosten, gem. Kostenberechnung vom 02.07.2026 | 8.502.000 € |
- Finanzierung
- Der Mittelbedarf für 2027 bis 2032 beträgt 10.518.320,00 €. Davon sind 3.370.107,38 € für weitere Aufträge bereits eingestellt, es bleibt ein Gesamtmittelmehrbedarf von 7.148.212,62 €. Der Änderungsantrag sieht für 2027 bis 2030 investive Mehrauszahlungen von 950.500 EUR und konsumtive Mehraufwendungen von 2.515.812,62 EUR vor, weitere investive Auszahlungen sind mit 1.640.500,00 EUR für 2031 und 2.041.400,00 EUR für 2032 zu veranschlagen. Vorgesehen sind Verpflichtungsermächtigungen 2027 für 2028 über 200.000 EUR, für 2029 über 1.500.000,00 EUR und für 2030ff. über 5.322.400 EUR. Eine Förderung aus Städtebauförderung und GRW wird geprüft.
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