Worum es geht
Das Programm geht auf einen Grundsatzbeschluss des Bauausschusses vom 05.12.2023 zurück. Die Brücken sind in Maßnahmenpakete geordnet. Die ersten 6 Mio. € Planungskosten für 2024 bis 2027 sind gebunden. Mehrere Bauwerke haben Spannstahl, der zu Spannungsrisskorrosion neigt.
Im Bau sind der Ersatzneubau der Kreuzhofbrücken und die Instandsetzung der Donnersbergerbrücke. Die Entwurfsplanung der Hackerbrücke ist abgeschlossen, ebenso die Vorplanung von Wittelsbacherbrücke und Thalkirchner Brücke. Für viele weitere Brücken stehen Bedarfsplanung nach DIN 18205, Vorplanung und der Einbau von Monitoring an.
Belastbare Kosten für die einzelnen Bauwerke gibt es noch nicht. Der Stadtrat soll je Brücke erst mit der Bedarfs- und Konzeptgenehmigung und dann mit der Projektgenehmigung befasst werden.
Was ausgeschrieben werden soll
- Planungen und Gutachten
- Weitere Planungen, Gutachten und Unterlagen für die Brücken des Programms. Als nächste Schritte nennt die Vorlage für viele Bauwerke Bedarfsplanung und Vorplanung, etwa für die Brücken Allacher Straße, Radlkoferstraße, Leipartstraße und Brudermühlstraße.
- Projektsteuerung
- Ergänzende Projektsteuerungsleistungen für das Gesamtprogramm.
- Monitoringsysteme
- Überwachungssysteme an Brücken, zum Beispiel mit Schallemissionsanalyse, faseroptischen Sensoren, Temperatur- und Verformungsmessern. An der Brücke Allacher Straße über die Bahn soll 2027 ein System eingebaut werden. Die Kosten werden gesondert zum Haushalt angemeldet.
- Planungswettbewerb Donnersbergerbrücke
- Konzept für einen interdisziplinären Planungswettbewerb nach RPW 2013 mit externer Verfahrensbetreuung. Parallel läuft eine statisch-technische Machbarkeitsuntersuchung für den Neubau.
Verfahren und Zeitplan
Die Vorlage nennt keine Vergabeverfahren. Für den Neubau der Donnersbergerbrücke ist ein Planungswettbewerb nach RPW 2013 mit externer Verfahrensbetreuung vorgesehen. Laut einem Stadtratsbeschluss von 2025 sollen Projekte so terminiert werden, dass günstige Ausschreibungsergebnisse zu erwarten sind.
- 15.09.2026Bauausschuss berät den Sachstandsberichterledigt
- 30.09.2026Vollversammlung beschließterledigt
- 27.10.2026Bedarfs- und Konzeptgenehmigung Wittelsbacherbrücke und Thalkirchner Brücke im Stadtrat geplantals Nächstes
- 2027Wettbewerbskonzept für die Donnersbergerbrücke im Stadtrat, Monitoring an der Brücke Allacher Straße
- 2027 bis 2031Weitere Planungen, Gutachten und Projektsteuerung
Kosten und Finanzierung
| Planungen, Gutachten, Projektsteuerung 2027 und 2028je Jahr | 3.000.000 € |
|---|---|
| Planungen, Gutachten, Projektsteuerung 2029 bis 2031je Jahr | 3.500.000 € |
| Erste Tranche Planungskosten 2024 bis 2027bereits gebunden | 6.000.000 € |
Finanzposition 6300.950.2250.9 „Bauwerkserhaltungsprogramm Brücken“. Die Mittel wurden mit dem Eckdatenbeschluss 2027 anerkannt und werden zum Mehrjahresinvestitionsprogramm 2026 bis 2030 angemeldet. Notmaßnahmen laufen über Unterhaltsmittel.
Stand der Entscheidung
Der Stadtrat nimmt den Sachstandsbericht zur Kenntnis und stimmt dem Vorgehen zu. Das Baureferat meldet die Mittel an und erarbeitet ein Konzept für den Planungswettbewerb zum Neubau der Donnersbergerbrücke. Ergebnis: einstimmig (Vollversammlung am 30.09.2026).
Noch offen
- Kosten der einzelnen Brückenbauwerke stehen erst mit der jeweiligen Projektgenehmigung fest.
- Über den Planungswettbewerb für die Donnersbergerbrücke entscheidet der Stadtrat erst 2027.
- Die Planungskosten nach 2031 werden später angemeldet.
Aus dem Dokument
„Das Baureferat wird die Bedarfsplanung und anschließend die Vorplanung für den Ersatzneubau erarbeiten.“
„Zum jetzigen Zeitpunkt können noch keine belastbaren Kosten für die Einzelmaßnahmen genannt werden“
Koordiniertes Bauwerkserhaltungsprogramm Brücken, Umsetzung des Eckdatenbeschlusses 2027 (BAU-022), 1. Sachstandsbericht, 2. Anmeldung zum Mehrjahresinvestitionsprogramm 2026 - 2030
Beschlussvorlage 26-32 / V 00457 · Bauausschuss · Sitzung am 15.09.2026
Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original. Laufende Verfahren stehen in der Ausschreibungssuche.