Worum es geht
Die Feuerwehr- und Rettungsdienstschule München liegt auf dem Gelände der Feuerwache 2. Ihre Gebäude stammen von 1967. Für den Neubau der Schule genehmigte der Stadtrat am 09.01.2020 das Nutzerbedarfsprogramm vorläufig und erteilte den Vorplanungsauftrag.
In der stark sanierungsbedürftigen Übungshalle steht die gasbefeuerte Brandsimulationsanlage. Die Halle hat laut einer Prüfung vom November 2024 eine Restnutzungsdauer bis längstens Ende 2027. Für die Anlage gibt es danach keine gesicherten Ersatzteile und keine neue Software mehr.
Wegen der Haushaltslage werden Neubauten für die Feuerwehr zeitlich verschoben. Der Ersatz der Brandsimulationsanlage gilt als zwingend und wird als erster Bauabschnitt der Schule vorgezogen.
Was ausgeschrieben werden soll
- Brandhaus mit Brandsimulationsanlage
- Ersatzneubau der Brandsimulationsanlage auf der Liegenschaft der Feuerwache 2, Aidenbachstraße 7.
- Atemschutz
- Atemschutzübungsanlage und die zugehörige Atemschutzwerkstatt, wie im vorläufig genehmigten Nutzerbedarfsprogramm der Schule enthalten.
- Planung
- Vorplanung durch das Baureferat auf Grundlage des Nutzerbedarfsprogramms. Planungsmittel sind im Haushalt 2026 eingestellt.
Verfahren und Zeitplan
Zur Art des Vergabeverfahrens sagt das Dokument nichts.
- 16.04.2026Kommunalausschuss und Kreisverwaltungsausschuss beraten gemeinsamerledigt
- 29.04.2026Vollversammlung stimmt der vorgezogenen Maßnahme zu, Auftrag zur Vorplanungerledigt
- Herbst 2026Projektauftrag, genauere Termineals Nächstes
- Ende 2027Ende der Betriebszeit der bestehenden Brandsimulationsanlage
Kosten und Finanzierung
| Kostengrößenordnung ohne PlanungsgrundlageBedarf 2027 4,5 Mio. €, 2028 11 Mio. €, 2029 14 Mio. €, 2030 4 Mio. €, 2031 ff. 8,5 Mio. € | 42.000.000 € |
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Planungsmittel stehen im Mehrjahresinvestitionsprogramm und im Haushalt 2026 unter der Finanzposition 0640.940.1026.7. Die Maßnahme wird 2026 zum Eckdatenbeschluss für den Haushalt 2027 angemeldet, als „Feuerwache 2, Aidenbachstr. 7, Neubau Brandhaus mit Brandsimulationsanlage“.
Stand der Entscheidung
Der Stadtrat stimmt zu, Brandsimulationsanlage, Atemschutzübungsanlage und Atemschutzwerkstatt als vorgezogene Maßnahme auszuführen. Das Baureferat erarbeitet die Vorplanung. Das Kommunalreferat führt den Projektauftrag herbei. Ergebnis: einstimmig (Vollversammlung am 29.04.2026).
Noch offen
- Der Projektauftrag steht unter dem Vorbehalt, dass die Mittel im Eckdatenbeschluss genehmigt werden.
- Die 42 Mio. € sind eine Kostengrößenordnung ohne Planungsgrundlage.
- Genaue Termine nennt erst der Projektauftrag.
Aus dem Dokument
„Der erforderliche Ersatzneubau der BSA in Kombination mit der Atemschutzübungsanlage und die dafür vorgesehene Atemschutzwerkstatt ist in der Liegenschaft der Feuerwache 2 vorgesehen.“
„Dabei handelt es sich um eine Kostengrößenordnung ohne Planungsgrundlage.“
Vorabmaßnahmen zur „Zielplanung Feuerwachen 2020, Standortkonzept Feuerwachen vom 27.11.2018“
Beschlussvorlage 20-26 / V 19494 · Kommunalausschuss gemeinsam mit dem Kreisverwaltungsausschuss · Sitzung am 16.04.2026
Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original. Laufende Verfahren stehen in der Ausschreibungssuche.