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BeschlossenGemeinde Stuhr · Bau & Garten · Sitzung am

Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung in Stuhr

Die Gemeinde Stuhr will den Eichenprozessionsspinner stärker bekämpfen. Fachfirmen sollen mehr Eichen in Wohngebieten und an Spazierwegen behandeln, das Budget dafür soll auf 135.000 € steigen. Für Eichen auf Privatgrundstücken ist zusätzlich eine Ausschreibung an Fachfirmen vorgesehen, die Kosten tragen die Bürgerinnen und Bürger.

Haushaltsansatz

135.000 €

geschätzt

Nächster Schritt

Ergänzende Ausschreibung für Privatgrundstücke, Zeitpunkt nennt die Vorlage nicht

Was ausgeschrieben werden soll

Leistungen laut Beschlussvorlage

Bekämpfung durch Fachfirmen
Fachfirmen übernehmen zusätzliche Bekämpfung in Wohngebieten und an viel genutzten Spazierwegen.
Ausschreibung für Privatgrundstücke
Ergänzende Ausschreibung an Fachfirmen für die Bekämpfung auf Privatgrundstücken. Die Gemeinde schreibt aus, die Bürgerinnen und Bürger beauftragen die Firmen und tragen die Kosten. Ziel sind einheitliche und günstigere Preise.
Einsatz von Bacillus thuringiensis
Gezielter Einsatz des biologischen Präparats an Kitas, Schulen und Kinderspielplätzen.
Nisthilfen
Nisthilfen für Meisen und Fledermäuse als Förderung natürlicher Gegenspieler des Eichenprozessionsspinners.

Zeitplan

Schritte und Termine laut Beschlussvorlage

  1. Ratssitzung mit der Vorlage zum Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner (erledigt)07.10.2026
  2. Ergänzende Ausschreibung der Bekämpfung auf Privatgrundstücken durch Fachfirmenals Nächstesdanach
Stand der Auswertung:

Vergabeverfahren

Ausschreibung an Fachfirmen durch die Gemeinde. Für Privatgrundstücke beauftragen die Bürgerinnen und Bürger selbst. Verfahrensart und Lose nennt die Vorlage nicht.

Hintergrund

Anlass und Ausgangslage

Der Eichenprozessionsspinner breitet sich aus. In Stuhr wurden 2026 digital 6.003 Eichen erfasst, davon 1.303 befallen. Das entspricht einer Befallsquote von rund 22 %.

Die Gemeinde behandelt Eichen an Schulen, Kitas und Straßen mit viel Fuß- und Radverkehr. Private Eichen behandelt sie nicht. Eine flächendeckende Bekämpfung ist nach der Vorlage mit den vorhandenen Ressourcen nicht leistbar.

Stand der Entscheidung

Beschluss und offene Punkte

Dem Rat lag der Beschlussvorschlag vor, künftig zusätzliche Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner zu ergreifen, darunter ein höheres Budget für Fachfirmen und eine ergänzende Ausschreibung für Privatgrundstücke.

Noch offen

  • Ob und wann die ergänzende Ausschreibung läuft, nennt die Vorlage nicht.
  • Die Vorlage belegt keinen Beschluss des Rates. Sie stand am 07.10.2026 auf der Tagesordnung.

Ort der Leistung

Stuhr, Niedersachsen

Markiert ist Stuhr, nicht der genaue Standort.

Kosten und Finanzierung

Alle Beträge laut Beschlussvorlage

Haushaltsansatz: 135.000 €.

Finanzierung
Das Budget für die Bekämpfung durch Fremdfirmen soll auf 135.000 € steigen. Die Kosten dafür lagen 2026 bei 98.186,90 €, eine Deckung nennt die Vorlage nicht. Bei Eichen auf Privatgrundstücken tragen die Bürgerinnen und Bürger die Kosten.

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Frühsignal, keine Ausschreibung. Die Angaben stammen aus einer Sitzungsunterlage, nicht aus einer Bekanntmachung. Ob, wann und in welchem Umfang ausgeschrieben wird, entscheidet der Auftraggeber. TendiGo fasst das Dokument zusammen, maßgeblich ist das Original.

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